Zuckerbergs Nerd-Look

10. August 2011 16:36; Akt: 10.08.2011 18:54 Print

Der Milliardär in AdilettenDer Milliardär in Adiletten

Reichtum macht noch lange keinen Stil: Die amerikanische «GQ» setzte den Facebook-Gründer und Milliardär Mark Zuckerberg an die Spitze ihrer «Worst Dressed»-Liste.

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Mark Zuckerberg mag bekannt sein für seine Innovativität und sein Milliardenvermörgen - nicht aber für modisches Gespür. An Pressekonferenzen taucht der 27-Jährige meist in Joggingschuhen oder gerne auch mal Adiletten auf. Zu Hemd und Anzug trägt er Jeans. Grund genug für die amerikanische «GQ», Zuckerberg auf Platz eins ihrer «Worst Dressed»-Liste zu setzen. Berücksichtigt wurden alle Männer des «Silicon Valley» - also der amerikanischen Elektronik- und Computerindustrie. Für Spitzenreiter Zuckerberg bedeutet das, noch schlechter angezogen zu sein als Apple-CEO Steve Jobs (Rang zwei) oder Bill Gates (Rang drei). Jobs präsentiert neue Apple-Produkte grundsätzlich in Jeans, Turnschuhen und Rollkragenpullover. Auch Microsoft-Chef Gates zeigt bei der Auswahl seiner Krawatten und V-Ausschnitt-Pullover selten Stilbewusstsein.

Zuckerbergs eigenwilliger Stil ist mittlerweile Kult. Amerikanische Blogger liessen sich von seinem Dresscode inspirieren und haben die Website «Mark by Mark Zuckerberg» gegründet. Im Online-Shop gibts alles zu kaufen, was das Nerd-Herz begehrt: Weisse Socken, Jeans mit elastischem Bund, natürlich Adiletten und ein schlichtes, weisses T-Shirt. Der Name der Internetseite ist eine Parodie auf die Designer-Kollektion «Marc by Marc Jacobs».

Luxus ist nichts für den Milliardär

Die unrühmliche Platzierung wird den jüngsten Milliardär aller Zeiten wohl kaum interessieren. Zuckerbergs Lebensstil zeigt, dass er nicht viel von der Welt der Superreichen hält. Der Facebook-CEO wohnt in einem Miethaus, fährt ein 20 000-Franken-Auto und geht mittags mit seinen Arbeitskollegen in der Facebook-Kantine essen.

Allerdings gibt es da ja noch den bekannten goldenen Mittelweg - zwischen völligem Understatement und Designerkleidung. Bei öffentlichen Auftritten in Badesandalen, Joggingschuhen oder einem Kapuzenpullover zu erscheinen, muss nicht sein. Und ist bei einem Vermögen von über vier Milliarden Franken doch ein wenig fragwürdig.

(lah)

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  • Wiwi am 15.08.2011 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Zuckerberg macht es schon richtig.. Er repräsentiert Facebook - so aufzutreten, wie er morgens zum Bäcker gehen könnte, macht ihn, und somit auch Facebook, für die meisten sympathisch.

  • Chris S. am 12.08.2011 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Zweck heiligt die Mittel

    Ich finde das ganz sympathisch, dass die wie "normale" Menschen rumlaufen und nicht denken sie seien etwas besseres und müssten sich deshalb auch bessere Kleidung kaufen. Und solange es bequem ist... Der Zweck heiligt die Mittel :)

  • Fredy am 11.08.2011 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Informatiker...

    alle die am Computer erfolg hatten...da gibts kein dresscode, ich finds ok...

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