Hugh Hefner (†91)

28. September 2017 12:27; Akt: 28.09.2017 12:27 Print

Die Geheimnisse der Playboy-Villa

Der Playboy-Gründer ist tot. Er sei in der Playboy Mansion gestorben. Um seine Villa ranken sich allerhand Legenden – und die sind wild und schmutzig.

So schillernd lebte Hugh Hefner. (Video: Tamedia/Webvideo)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Hugh Hefner sagte einmal: «Das Leben ist zu kurz, um den Traum von jemand anderem zu leben.» Mit diesem Quote und einem Bild des Playboy-Gründers teilte sein Unternehmen der Welt via Twitter die traurige Nachricht mit: Im Alter von 91 Jahren ist Hugh Hefner gestorben. Friedlich, eines natürlichen Todes und im Kreise seiner Liebsten.


Gestorben sei er in der Playboy Mansion, dem sagenumwobenen Party- oder, je nach Interpretation, Sex-Palast in Los Angeles. 1971 kaufte er das 29-Zimmer-Haus in der Nähe des Sunset Boulevard von einem Nasa-Ingenieur. 2016 verkaufte er seine Bleibe für sagenhafte 100 Millionen Dollar, wie US-Medien berichten. Bleiben durfte er trotzdem, Hefner sicherte sich ein Wohnrecht bis zu seinem Tod.

Im Haus wohnten bekanntermassen Playboy-Bunnies. Die hatten von 2005 bis 2010 sogar ihre eigene Reality-Soap «The Girls of the Playboy Mansion». Die TV-Show zeigte natürlich nicht alles, was da in der sagenumwobenen Lustgrotte mit vier Whirlpools so vor sich ging. Ein paar Dinge plauderten die Damen erst später aus. Hier die zehn schmutzigsten Geheimnisse aus der Playboy Mansion.

1. Der Sex 1
Holly Madison, Hugh Hefners Ex-Freundin, schrieb in ihrem Buch «Down the Rabbit Hole» Folgendes: «Es war immer am Mittwoch und am Freitag, nachdem wir im Club gewesen waren. Es war immer genau gleich.» Es habe sich wie eine Aufgabe im Haus angefühlt. Andere berichten von sehr viel Viagra. Ins Detail ging Izabella St James. Sie zog 2002 in die Villa. 2010 schrieb sie in ihrer Autobiografie «Bunny Tales»: «Ich wollte wissen, ob der Sex-König etwas wusste, was wir nicht wussten. Aber eigentlich lag er einfach da wie ein toter Fisch.»

2. Der Sex 2
Jill Ann Spaulding (sie zog 2002 in die Masion) erinnert sich in der «Daily Mail»: «Wir mussten erst ein Bad nehmen. Ich lag nackt in der Wanne, und plötzlich sprang ein anderes Girl rein. Dann kam Hef und fotografierte uns. Das war alles sehr seltsam.» Eine andere «Freundin» habe sie dann in Hefners Schlafzimmer gebracht. «Wir hatten alle pinke Pyjamas an. Wer die Hose anbehielt, signalisierte, dass sie keinen Sex wollte. Licht kam nur von zwei Fernsehern, dort liefen Pornos.» Bei ihrer ersten Sex-Party seien zwölf Mädchen dabei gewesen. Nur sie und eine andere hätten keinen Sex gewollt. Hefner habe keine Kondome verwendet.

3. Die strikten Regeln
Alle Ex-Bunnies berichten von einem sehr straffen Regelwerk, das sie befolgen mussten. Um spätestens 21 Uhr mussten alle daheim sein. Jeden Freitag verteilte Hefner das «Taschengeld». Laut Izabella St James bekamen sie wöchentlich 1000 Dollar. Hefner habe die Gelegenheit genutzt, über die Beziehung zu sprechen. Wer die Regeln verletzte, also zu wenig Sex wollte, habe das Geld gekürzt bekommen. Hausangestellte sollen eine Art Logbuch geführt haben.

4. Der Dreck
St James berichtet von schlimmen Zuständen. Die Matratzen seien dreckig und alt gewesen. «Das Mobiliar hat überhaupt nicht zusammengepasst.» Die Haushunde hätten ihr grosses und kleines Geschäft überall verrichtet. Hundekot auf den Teppichen sei normal gewesen.

5. Schönheitsoperationan
Einige Damen berichteten, sie seien nur in die Mansion gezogen, weil sie sich Gratis-Schönheitsoperationen sichern wollten.

6. Schmuddlige Lustgrotte
2011 erkrankten laut dem britischen «Telegraph» über 120 Party-Gäste nach einem Bad in der Lustgrotte. Die Gesundheitsbehörde entdeckte danach Legionellen (Bakterien) im Wasser.

7. Der Zoo
Hefner hatte eine Zoo-Erlaubnis für sein Haus. Nebst den Playboy-Häschen lebten da Flamingos, diverse Vögel und angeblich über 100 Eichhörnchen.

8. Feuerwerk
Hugh Hefner bezahlte für eine Spezial-Bewilligung, dass er jederzeit und während des ganzen Jahres Feuerwerk abfeuern durfte.

9. John Lennon und das Beinahe-Hausverbot
In den Siebzigern soll Ex-Beatle John Lennon etwas zu hart gefeiert haben. Angeblich habe er auf einem Original-Matisse-Gemälde im Wert von vielen Millionen Dollar eine Zigarette ausgedrückt. Ihm drohte ein lebenslanges Hausverbot. So schlimm kam es dann nicht, und das ruinierte Bild soll immer noch an der Wand hängen.

10. Der Lebensabend
Angeblich nahm es Hugh Hefner während seiner letzten Lebensmonate ziemlich locker. Er soll seine alten Lieblingsfilme geschaut und dazu Kekse gegessen haben – natürlich gekleidet in seinen berühmten roten Bademantel.

(bbe)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dr am 28.09.2017 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Casanova

    Niemand wird sagen:"er ist jetzt an einem besseren Ort."

    einklappen einklappen
  • Mike Wunderlin am 28.09.2017 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist nicht schwer

    Es ist doch nicht so schwer bei 1000 Frauen das standart Programm abzuziehen. Viel schwieriger ist es bei der einen Frau 1000 Programme zu bieten ;-)

    einklappen einklappen
  • Patrick Winter am 28.09.2017 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    RIP Hugh

    Könnte noch jemand den Moslems Bescheid sagen, dass es nun mit Sicherheit keine Jungfrauen mehr gibt im Himmel?

Die neusten Leser-Kommentare

  • zyx94 am 29.09.2017 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso?

    Verstehe all die Frauen nicht, die ihn so feiern. Noch weniger Selbstachtung haben nur solche, die sich von diesem 'Candyman' aus Auatralien an der Leine rumzerren lassen..

    • zyx94 am 29.09.2017 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @zyx94

      Natürlich wird der ja auch wie ne Gottheit gefeiert. Soll mir einer sagen, dass sei nicht sexistisch.

    einklappen einklappen
  • anonym am 28.09.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Bordell mit nur einem Freier...

    ... das war die Playboy-Villa.

  • Laura am 28.09.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Geld ist nicht alles

    Schon erstaunlich, wie viele von Hugh Hefner fasziniert sind. Verstehe es nicht ganz. Aber das Geld macht Eindruck. Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, will ihn auch nicht verurteilen, aber ein netter vernünftiger Mann,der mich liebt, ist mir viel lieber.

  • Amanda_X am 28.09.2017 16:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Legende

    Er war es, der meinem Bruder gewisse Virlieben die er noch heute gegenüber Frauen hat, zeigte haha :D A real Legend this Men!

    • Ava Tarpschis am 28.09.2017 19:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Amanda_X

      Viren-Vorlieben? Ja, das ist gut möglich.

    einklappen einklappen
  • Mark Schmid am 28.09.2017 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Best (Party-)Night of my life

    Hatte das "glück" ein Wochenende lang in dieser Villa eine wilde sause feiern zu dürfen. auch der obligatorische besuch der grotte (zum glück noch ohne legionellen :-) ) es war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Das Haus, der riesige Umschwung, der "Zoo mitten in LA".... auch wer da alles so rumlief. RIP Hugh

    • Angeber am 28.09.2017 16:55 Report Diesen Beitrag melden

      @Mark Schmid

      Wer's glaubt. Auch wenn's so wäre: völlig unwichtig!

    • Dani Hobler am 28.09.2017 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mark Schmid

      Die Legionellen waren Ihr Mitbringsel? Schöne Geschichte!

    einklappen einklappen