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Neue Filmbiografie
17. Januar 2012 18:23; Akt: 17.01.2012 18:23 Print
Die schwule Seite des James Dean
Schon immer gab es Spekulationen über James Deans sexuelle Orientierung. Eine neue Filmbiografie öffnet jetzt das Spektrum und zeigt seine homosexuelle Seite.
Die Filmbiografie «Joshua Tree, 1951: A Portrait of James Dean» zeigt neue Facetten der Hollywood-Ikone. Der Film, der diesen Sommer in die US-Kinos kommen soll, ist eine Hommage an den Künstler, der 1955 mit nur 24 Jahren bei einem Autounfall auf tragische Weise ums Leben kam.
Bildstrecken Wo berühmte Knochen liegenDie Rolle von Dean wird vom bisher eher unbekannten Schauspieler James Preston übernommen. Dieser war anno 2010 als Werwolf Lukas Ford in dem TV-Drama «The Gates» zu sehen.
Homosexuelle Liebe
Es gibt mehrere Szenen, die den Schauspieler bei sexuellen Begegnungen mit Männern zeigen. So hat Dean etwa in einem Gang Sex mit seinem Mitbewohner oder eine Verabredung auf einem Berg. Neben Preston werden in dem Film unter anderem Robert Grant, bekannt aus «Queer as Folk», Erin Daniels aus «The L Word» und «Walk The Line»-Star Clare Grant zu sehen sein.
Neuinterpretation einer Ikone
Durch die moderne Darstellung des Künstlers soll einer neuen Generation der Zugang ermöglicht und Authentizität geschaffen werden. Es ist nicht das erste Mal, dass Spekulationen über Deans Homosexualität aufkommen. Sein erster Biograf und enger Freund William Bast behauptete bereits, dass sie eine intime Beziehung hatten. Auch die Drehbuchautoren Gavin Lambert und Nicholas Ray, die Deans berühmtesten Film «Rebel Without A Cause» drehten, beschrieben den Star einst als homosexuell.
Er selbst stritt diese Gerüchte zu Lebzeiten allerdings ab: «Nein, ich bin nicht homosexuell. Aber, ich gehe auch nicht mit verschlossenen Augen durchs Leben.» Diese Aussage erstaunt wenig, wenn man weiss, dass 1955 Homosexualität in den USA als Geisteskrankheit galt.
(cem)
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Alle 22 Kommentare
































was soll das?
Sorry, was soll das? Mir ist es vollkommen egal was James Dean war! Fazit ist, dass er einfach ein genialer Schauspieler war und schlussendlich ist doch das was wirklich zählt!
Nerv....
Komplett unwichtig. Die ewigen durch eigenen Narzissmus oder Dritte veröffentlichten Coming-outs sind einfach nur lästig. Genau so, wie ich Leute uncool finde, die in einem Schwulen etwas Absurdes sehen, nerven mich Schwule und teilweise deren Umfeld mit dem ewigen Betonen Ihrer ach so speziellen Homosexualität. In diesem Sinne: alle sollen sich ein wenig normaler verhalten. James Dean war cool; lassen wir's dabei, ob schwul oder nicht.
Was soll's
Perfekt - deckt sich genau mit meiner Meinung. In welchem Jahrhundert leben wir? Die sexuelle Ausrichtung sollte nun wirklich kein Thema mehr sein. James Dean war ein genialer Schauspieler, das ist fact.
Whatever
Die Diskussion ob er Schwul war oder nicht und ob es etwas ändern würde oder nicht zeigt was es noch heute bedeutet Schwul zu sein... keiner wundert sich wenn jemand unterstellt wird hetero zu sein ....noch heute muss man sich outen wäre Homosexualität so akzeptiert wie immer behauptet wird wäre der film kein Thema und ein coming out unnötig....
James
Komisch, ich lese hier nur pro Homo-Kommentare. Der einzige, der mit Homosexualität nicht zurecht kommt, bist anscheindend Du!
@julai
@julai dann lies meinen Kommentar bitte nochmal in ruhe durch... ich bin Schwul und habe somit kein Problem damit... traurig ist das man darüber überhaupt diskutiert ob jemand schwul ist oder nicht ... das es überhaupt zum Thema gemacht wird
schon mal so gedacht?
Liebe Schwule, Ich mag euch. Ich bin überhaupt nicht Schwulenfeindlich, hab sogar viele Bekannte die schwul sind. Eine Frage habe ich aber. Warum seid ihr so stolz darauf schwul zu sein? Ich als hetero bin auch nicht "stolz" auf meine Orientierung.. Ich schäme mich natürlich auch keineswegs dafür, trotzdem scheint es mir als ganz normale, menschliche sache. Ich bin auch nicht sonderlich stolz darauf dass es mir gelingt zu atmen... Ich möchte nur darauf hindeuten, dass ihr euch selbst als was spezielles bezeichnet. Und über spezielles wird nun mal diskutiert. :)
@Jacqueline
Falls dem wirklich so ist, dass du viele Bekannte hast, welche schwul sind solltest du dich vielleicht einmal etwas tiefgründiger mit diesen unterhalten. Leider ist es auch heute noch so, dass das coming-out ein schwieriger Prozess ist und noch lange nicht überall Akzeptanz findet...deshalb wünschten sich wohl alle irgendwann mal dass sie hetero sind. Ich bin schwul, bin aber nicht "stolz" auf meine Orientierung, sehr wohl bin ich aber stolz darauf, dass ich mich selbst gefunden habe und als schwul akzeptiert werde...
schon mal so gedacht?
@Jacqueline: ich bin auch hetero, habe eine Hetero Frau geheiratet und viele meiner Freunde sind auch Hetero... Wieso muss man das betonen, dass man sogar schwule Bekannte hat??? für mich tönt das so: ich kenne Schwule und Lesben aber ins Bett will ich nicht mit Ihnen... Hör doch auf, dich so zu erklären, nur damit du dein Gewissen beruhigen kannst! PS: ich kenne sogar einen Türken und stell Dir vor, der ist auch nett....