Klage gegen Karaoglan

15. November 2012 12:55; Akt: 15.11.2012 13:42 Print

Hat der «Checker» einen Buben missbraucht?

Spassvogel und Castingshow-Liebhaber Thomas Karaoglan hat derzeit nichts zu lachen. Er muss sich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Sexueller Missbrauch.

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Jeweils einen Ballermann-Hit ... ... und eine Ballade mussten die verbliebenen fünf Kandidaten zum Besten geben. Thomas Karaoglan eröffnete die Show mit einem Titel namens «Das geht ab». Ein unpassender Titel (und eine unpassende Pose), wie es sich danach herausstellte: Für Thomas kam am 27. März das Aus. Doch erst musste das Publikum ... ... «Ein Stern (der deinen Namen trägt)» von DJ Ötzi vorgetragen von Manuel Hofmann über sich ergehen lassen. Dem Studiopublikum gefiels offensichtlich, denn Manuel Erntete nicht nur Beifall sondern auch der eine oder andere BH, der geflogen kam. Die 16-jährige Kim Debkowski, das einzig verbliebene Mädchen unter den Kandidaten hatte mit «Du hast mich tausendmal belogen» von Andrea Berg ihren ersten Auftritt. «Du hast mich total überrascht», staunte Juror Dieter Bohlen nach dem Auftritt. «Du hast noch nie besser gesungen, vielleicht braucht Deutschland eine Lady Gaga mit Schlagermusik.» (Wir holen schon mal die Ohropax). Mit «Mr. Boombastic» von Shaggy markierte Mehrzad Marashi den Macker. Doch Bohlen fand die Titelauswahl nicht optimal: «Ein Sänger wie du braucht eine bessere Nummer.» (Etwas von Modern Talking, vielleicht?) «What is love» (Haddaway) fragte Menowin Fröhlich ... und Jury und Fans antwortetem ihm - indem sie seinen Fortbleib in der Show sicherstellten. In der zweiten Runde sollte es dann gefühlvoll werden: Balladen standen auf dem Programm. Den Anfang machte Thomas mit dem Ben E. King- Klassiker «Stand By Me». Das Publikum stand ihm in der Folge aber nicht zur Seite und wählte ihn ab. Adios, Checker! «Sorry Seems to Be the Hardest Word" von Elton John war der zweite Titel von Manuel. «Das ist deine Baustelle», so Bohlen, womit er nicht Manuels Modestil, sondern die Stimme meinte ... Von der Baustelle zur Problemzone: Küken-Kim sang «Almost Lover» von A Fine Frenzy. Bohlen befand: «Kim, deine Problemzone ist deine Stimme.» Mehrzad Marashi trat mit «Hard to Say I'm Sorry» von Chicago an. «Du bist in der Königsdisziplin angekommen», freute sich Juror Volker. Mit «How deep is your Love» von den Bee Gees rundete Menowin Fröhlich die Show ab. «Da würde selbst Barry Gibb den Daumen hoch machen», so Bohlen.

«Deutschland sucht den Superstar» katapultierte Karaoglan ins Rampenlicht. Jetzt muss er wohl mit den Schattenseiten klarkommen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Für Thomas Karaoglan hat sichs momentan ausgecheckt: Der polarisierende Ex-Castingshow-Teilnehmer hat Ärger mit der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Münster erhob Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gegen den 19-Jährigen.

«Es ist richtig, dass es eine Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen gegen einen aus dem Fernsehen bekannten Sänger gibt. Die Anklage wurde bereits zugestellt. Termine für eine Hauptverhandlung stehen noch nicht fest», sagte Dr. Matthias Bäumer, Pressesprecher des Landgerichts Münster gegenüber Bild.de. In beiden Fällen geht es laut der Tageszeitung um einen 12-jährigen Buben.

Der Vater des mutmasslichen Opfers sagt, Karaoglan habe seinen Sohn bei einem Auftritt vor sechs Monaten in der Nähe von Münster kennengelernt. Danach hätten die beiden übers Internet Kontakt gehalten. Bei den vereinbarten Treffen der beiden soll sich der angebliche Missbrauch ereignet haben. Der Beschuldigte selbst hat sich bisher nicht dazu geäussert.

«Eher bekommt Schäfer Heinrich einen ‹Echo›»

Sein Anwalt Dirk Davidsohn erklärt: «Der Vorwurf gegen Herrn Karaoglan ist unzutreffend. Es handelt sich bereits nach Aktenlage um einen Fall von verschmähter Liebe und den Versuch, mit wahrheitswidrigen Behauptungen finanzielle Vorteile für sich zu beanspruchen.»

Und auch «Checkers» Manager, Manuel Pielka, hat etwas zu vermelden. Jedoch scheint er sich angesichts seiner Antwort der Ernsthaftigkeit des Vorwurfs nicht ganz im Klaren zu sein. «Thomas hat ganz sicher keinerlei Hang zu Minderjährigen und gleichgeschlechtlichen Beziehungen! Eher bekommt Schäfer Heinrich einen ‹Echo›!»

Karaoglan wurde durch seine Teilnahme bei der siebten Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» ins Rampenlicht katapultiert. Danach stellte er sich für «Die Alm» und «Let's Dance» erneut vor die TV-Kameras.

(los)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J. Salive am 15.11.2012 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Bye bye

    Der Checker hat ausgecheckt.

  • mimi am 15.11.2012 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    eigenartig

    Da möchte wohl der Vater mit seiner Klage ein wenig Profit machen... wie damals bei Michael Jackson, nur, dass beim Checker wohl nicht soviel zu holen ist... Welcher Vater lässt seinen Sohn nach nach einem angeblichen Übergriff denn weiterhin mit dem Täter Kontakt halten? Nur so hätte es ja erst zur zweiten Tat kommen können. Mag den Checker zwar nicht, aber ich denke nicht, dass er sich an junge Kids ranmacht...

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  • jeg am 15.11.2012 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    pfui

    was leute nicht alles tun um geld zu bekommen. pfui

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus Fleck am 16.11.2012 08:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum...

    ...lassen Eltern einen 12 jährigen jungen unbeaufsichtigt zu so einem Treffen gehen? Als ich 12 war durfte ich nichtmal alleine im Internet surfen.

  • janinejakob am 16.11.2012 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warten auf fakten

    vieleicht erst warten auf den prozess ehe man seine meinung bildet.?? es wird so oder so am ende opfer und täter geben,egal wie es ausgeht.

  • Sasa am 16.11.2012 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geld

    Ich finde in diesen "Sachen" sollte sich die Presse raushalten ! Man hat ja gesehen, wie das bei Kachelmann herausgekommen ist - am Schluss urteilt nur noch die Presse. Aber leider wird das nie passieren. Alle schauen nur noch auf's Geld ...

  • dieter bohlen 2.0 am 16.11.2012 00:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ausgecheckt

    Das wars dann wohl mit der *hust* karriere *hust*

  • Me am 15.11.2012 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Sehr schwer zu glauben dass das wahr sein soll. Falls es aber wahr ist, tut's mir natürlich Leid für das Opfer...

    • Nella Müller am 16.11.2012 06:55 Report Diesen Beitrag melden

      Fragezeichen

      @me: Es fragt sich hier, wer das Opfer ist; es gibt 2 Möglichkeiten, solange nichts bewiesen ist.

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