Crystal Award

21. Januar 2014 21:47; Akt: 22.01.2014 16:32 Print

Matt Damon in Davos mit Preis geehrt

Der US-Schauspieler Matt Damon ist am WEF in Davos zu Gast. Er durfte den Crystal Award entgegennehmen. Grund: Er macht sich für einen leichteren Zugang zu Trinkwasser stark.

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Mit viel Prominenz und klassischer Musik sind am Dienstagabend in Davos die Besucher des diesjährigen World Economic Forum (WEF) empfangen worden. US-Schauspieler Matt Damon nahm einen Crystal Award in Empfang - und startete seine Rede mit einem Spässchen über den irischen Sänger Bono.

Die Crystal Awards werden an Künstler vergeben, die sich nach Ansicht der Organisatoren für eine bessere Welt einsetzen. Damon macht sich unter anderem mit seiner Organisation water.org für einen leichteren Zugang zu Trinkwasser stark.

Hilde Schwab überreichte den Preis

Damon nahm die Auszeichnung von Hilde Schwab, Ehefrau von WEF-Gründer Klaus Schwab, entgegen. Dann machte er sich - auf humoristische Art - über die Küsschen lustig, die WEF-Dauergast Bono ihm offenbar auf theatralische Weise bei seiner Ankunft in Davos von Weitem zugeschickt hatte.

Der 43-Jährige forderte die rund 800 Zuschauerinnen und Zuschauer im Kongresszentrum auf, ihn in seinem Kampf zu unterstützen. «Die armen Menschen sind die Lösung», sagte Damon. Man müsse aufhören, sie mit Mitleid zu betrachten und stattdessen an deren Fähigkeit glauben, die Welt zu verbessern.

«Die Kunst ist kein Verbrechen»

Ein weiterer Preisträger, der iranische Künstler Shirin Neshat, nahm sich in seiner Ansprache keine Zeit für Spässe. «Die Kunst ist kein Verbrechen», sagte er an die Adresse von Irans Präsidenten Hassan Ruhani. Die Intellektuellen und Künstler hätten die Reputation des Landes bewahrt; nun liege es am Präsidenten, diese Aufgabe zu übernehmen.

Weitere Preisträger waren der peruanische Tenor Juan Diego Flores und der Dirigent Lorin Maazel aus den USA. Im Publikum sass viel Prominenz, so unter anderem das belgische Königspaar Philippe und Mathilde. Abgeschlossen wurde der Anlass durch ein Konzert des russischen Orchester Mariinsky.

Das WEF beginnt am Mittwochabend offiziell. Rund 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 40 Regierungs- und Staatschefs nehmen neben Wirtschaftskapitänen und Wissenschaftler an den Debatten und Vorträgen teil. Die Veranstaltung endet am Samstag.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robin Hood am 22.01.2014 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trinkwasser gibt's im Supermarkt

    Es gibt eine interessante sozialkritische TV Doku zu einem hier ansässigem cleveren Lebensmittelkonzern der Millionen von Menschen sauberes Trinkwasser kostenpflichtig zugänglich macht, dabei sämtliche Quellen aufkauft und aus der mangelnden Infrastruktur ein Landes ein Milliarden Geschäft gemacht hat. Kriege werden zukünftig nicht nur um Öl sondern auch um Trinkwasser geführt werden.

  • Basel Stein am 22.01.2014 00:11 Report Diesen Beitrag melden

    Preis for doing what?

    Ich frage mich was den WEF bringt und wirklich ist? Ist das ein Oscarverleihung oder Golden Globe? Preise werden von reiche menschen an andere reichen überreicht. Wird Prima gegessen und getrunken, viel geredet auch. Die Show kostet sehr viel Geld und der kleine Bürger finanziert das alles bekommt aber kein Preis für die Finanzielle Leistung.

  • Pierre Müller am 22.01.2014 05:04 Report Diesen Beitrag melden

    Super Sache

    Ein Schauspieler, der 20 Millionen pro Film erhält/verdient, macht sich stark bei WEF für "sauberes Wasser für alle". Wie wäre es, wenn er seinen Verdienst jedes mal spenden würde, anstatt in Saus und Braus zu leben? Dann wäre den Leuten vielleicht eher geholfen. Nur mit schönen Worten ein Preis bei WEF abzustauben. WEF ist tatsächlich nur ein Forum. Viel BLABLA, aber passieren tut eh nix. Und das kostet uns Millionen von Franken nur für die Sicherheit, andere Millionen für Essen, Getränke und musikalische Darbietungen, die wir Schweizer per Steuern bezahlen. Eben, eine Super Sache das ganze.

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  • Robin Hood am 22.01.2014 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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  • Pierre Müller am 22.01.2014 05:04 Report Diesen Beitrag melden

    Super Sache

    Ein Schauspieler, der 20 Millionen pro Film erhält/verdient, macht sich stark bei WEF für "sauberes Wasser für alle". Wie wäre es, wenn er seinen Verdienst jedes mal spenden würde, anstatt in Saus und Braus zu leben? Dann wäre den Leuten vielleicht eher geholfen. Nur mit schönen Worten ein Preis bei WEF abzustauben. WEF ist tatsächlich nur ein Forum. Viel BLABLA, aber passieren tut eh nix. Und das kostet uns Millionen von Franken nur für die Sicherheit, andere Millionen für Essen, Getränke und musikalische Darbietungen, die wir Schweizer per Steuern bezahlen. Eben, eine Super Sache das ganze.

  • Basel Stein am 22.01.2014 00:11 Report Diesen Beitrag melden

    Preis for doing what?

    Ich frage mich was den WEF bringt und wirklich ist? Ist das ein Oscarverleihung oder Golden Globe? Preise werden von reiche menschen an andere reichen überreicht. Wird Prima gegessen und getrunken, viel geredet auch. Die Show kostet sehr viel Geld und der kleine Bürger finanziert das alles bekommt aber kein Preis für die Finanzielle Leistung.