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Dekadenter Geizkragen
01. Dezember 2012 11:16; Akt: 01.12.2012 16:49 Print
Ryan Leslie will keinen Finderlohn zahlen
Eine Million US-Dollar setze Ryan Leslie als Finderlohn für seinen gestohlenen Laptop aus. Seinen Computer hat der Rapper wieder – zahlen will er nicht.
Im Jahr 2010 wurde Ryan Leslie in einem Kölner Nachtclub seine Tasche samt Reisepass, Laptop und externer Festplatte gestohlen. Brisant: Auf dem Rechner befanden sich bisher unveröffentlichte Songs des Rappers, der bereits mit Grössen wie Beyoncé, Usher und Britney Spears musizierte. Sichtlich verzweifelt wandte sich der millionenschwere Musiker am Folgetag per obiger Videobotschaft an seine Fans, um eine Belohnung von 20 000 Dollar für die Wiederbeschaffung seines Laptops auszusetzen. Einige Tage darauf erhöht er diese auf eine Million Dollar.
Gut einen Monat später findet der Kölner Armin Augstein besagte Tasche bei einem Waldspaziergang mit seinem Hund, wie bild.de weiss. Der Automechaniker gibt seinen Fund bei der örtlichen Polizeistelle ab und erfährt, dass er mit seinem Fund Anspruch auf die Belohnung in Millionenhöhe hat.
«Bis heute gab es nicht einmal ein Dankeschön»
Als der deutsche Finder die versprochene Belohnung einfordern will, lässt der protzige Rapstar plötzlich nichts mehr von sich hören. Armin Augstein schaltet einen Anwalt ein – mit Erfolg. Ein Geschworenen-Gericht in New York gibt dem Deutschen Recht und verurteilt Leslie zur Zahlung. Doch der grossspurige Musiker, der sich gerne dekadent und verschwenderisch präsentiert, weigert sich, sein Versprechen einzulösen. Sein Anwalt begründet diese Einstellung damit, dass sein Mandant den Laptop nicht mehr aufstarten konnte. Das geistige Eigentum sei also nie zurückgegeben worden, so sein Anwalt, der das Urteil der ersten Instanz nun anfechten will.
Armin Augstein fühlt sich betrogen: «Bis heute gab es nicht einmal ein Dankeschön», so der enttäuschte Finder. Noch grösser als der Verlust seiner Daten dürfte nun aber der Imageschaden für Leslie sein. Weltweit verbündet sich die Internetgemeinde mit dem Finder und gegen den Rapper, der sein Vermögen mit Liedern wie «Swiss Francs» und «Maybachs & Diamonds» gemacht hat.
Das Video zu SWISS FRANCS wurde teilweise in Zürich gedreht. (Quelle: YouTube)
(kis)
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Alle 79 Kommentare

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und wo ist das Problem?
Das ein Laptop nicht startet hat noch lange, lange keinen Datenverlust zur folge. Also alles faule ausreden.
frage
würdet ihr eine million für einen Laptop ohne daten zahlen? also ich sicher nicht.. und jeder der sagt ja sagt das nur um nicht blöd dazustehen, sprich niemand würde das tun..
Daten nicht zwingend weg.
Nur weil er nicht mehr aufstartet, sind die Daten noch lange nicht verschwunden. Die kann man noch retten, dafür gibt es auch spezialisierte Firmen. Im Artikel steht nicht, ob ein Versuch unternommen wurde, die Daten wieder zu gewinnen.
Bisschen unlogisch
Versteh ihn ganz gut! Vorallem warum soll dieser Finder tatsächlich einer sein? Wer so ein Laptop findet lässt ihn ganz bestimmt nicht einfach so zurück!!