«The Artist»-Star U

21. November 2012 11:11; Akt: 21.11.2012 14:17 Print

Uggie ist ein Büsi-Mörder

Der süsse kleine Jack-Russell-Terrier Uggie, Star aus dem Film «The Artist», enthüllt in seiner Biographie Schreckliches: Er hat ein Leben auf dem Gewissen.

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Filmhund Uggie hat ein dunkles Geheimnis.

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Von wegen unschuldiger Hundeblick: Hinter den schokobraunen Knopfaugen verbirgt sich ein schreckliches Geheimnis. Uggie, der talentierte Filmhund, ist ein Kinder-Killer. Im Herbst dieses Jahres veröffentlichte der Vierbeiner, natürlich mit menschlicher Hilfe, seine Biographie «Uggie - The Artist: My Story» und blickt dabei nicht nur auf seine phänomenale Karriere zurück, sondern beleuchtet auch die Schattenseiten seiner Vergangenheit, wie Huffingtonpost.com berichtet.

Uggie ist kein Fan von Katzen

Dabei enthüllt das kleine Fellknäuel, dass er einst von seinem früheren Besitzer weggegeben wurde, weil er eine Katze getötet hatte. «Ich bin nicht stolz darauf, eine Katze umgebracht zu haben», schreibt Uggie und dennoch gibt er zu, dass er Katzen nicht ausstehen kann. «Sie töten nicht nur Mäuse und Vögel, sie foltern sie auch noch. Stundenlang schauen sie zu, wie die armen Kreaturen ohne Beine, Augen oder Ohren ums Überleben kämpfen.»

Doch zurück zu Uggie. Bis ins kleinste Detail beschreibt er seine Tat. Liebe Katzenfreunde, ab jetzt müssen Sie stark sein. Uggie war gerade einmal ein paar Monate alt, als es passierte. Er war zu Besuch bei einer Grillparty, wie er schreibt. Er spielte, versteckte sich unter einer Hecke und plötzlich stand er einer aggressiven Katze gegenüber. Doch lesen Sie selbst:

«Plötzlich schmeckte ich Blut»

«Bevor ich überhaupt bellen konnte, rammte die Katze ihre Krallen in mein Fell, biss mich in meine Schnauze. Sie rammte ihre Zähne in meinen Hals und ich japste nach Luft. In der Dunkelheit stürzte ich mich auf sie und bohrte meine Zähne in ihren Nacken. Plötzlich schmeckte ich Blut. Ich wusste, ich hatte die Katze. Ich hielt sie mit meinen Zähnen fest und schüttelte sie, ganz nach Terrier-Manier, so lange, bis sie sich nicht mehr bewegte. Mit meiner Beute kroch ich aus dem Gebüsch und liess sie vor den anderen zu Boden fallen. Ich sah die geschockten Gesichter der anderen und als ich zu Boden sah, stellte ich fest, ich hatte nicht die Katze getötet, die mich angriff, sondern eines ihrer Babys.»

(isa)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Manu am 22.11.2012 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich

    Wieso muss man das so schreiben als wäre es 'Selbstverteidigung' gewesen, bzw ein Unfall dass es das Kätzchen erwischt hat? Terrier sind Jagdhunde. Und dieser Jagdhund ist einer Mutterkatze zu Nahe gekommen die ihre Kleinen verteidigen wollte, was wohl nicht ganz geklappt hat. Hunde sind halt Raubtiere. Dass das passiert ist, ist die schuld der Hundehalters der seinen Jack Russel Terrier nicht im Griff hatte und unüberwacht zur Mutterkatze liess. JRT sind ziemlich schwierig von der Rasse her, aber leider so niedlich dass immer wieder Leute solche Hunde zu sich nehmen die keine Ahnung von der Erziehung einer recht dominanten Rasse haben. Aber neeeein, war ein 'Unfall' und 'Selbstverteidigung' ehrlich! Menschen sind so peinlich....

  • c.h. am 21.11.2012 22:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    verteidigung?!

    hund gut erzogen, oder nicht... ... die katze wollte ihre jungen beschützen, was wohl jeder andere auch tun würde... ... schade um die kleine fellnase..

  • Angel Heart am 21.11.2012 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uggie

    Ich habe auch zwei Hunde, davon einen Jagdhundemischling. Im Kontext der Geschichte verstehe ich Uggies Reaktion. Natur ist und bleibt Natur und unsere Haustiere haben immer noch die Gene ihrer Raubtier-Ahnen in sich. Man kann einen Hund noch so vermenschlichen und ihm rosarote Mäntelchen anziehen - er bleibt ein Hund! Genauso wie Katzen immer noch Vögel und Mäuse jagen. Übrigens leben meine 2 Hunde friedlich mit meinen Katzen zusammen, fremde Katzen werden jedoch sofort vertrieben.

  • Eveline am 21.11.2012 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Konditionierung

    Meine Hunde und ich gehen regelmässig auf Katzensuche... Aber im positiven Sinne. Sobald wir eine Katze sehen, macht es "klick" und Guddis werden verfüttert (Clicker). So konditioniert, dass der Hund die Katze mit etwas angenehmem verknüpft... Nämlich mit Futter. Sehen wir jetzt eine Katze, schauen mich meine Hunde an, in freudiger Erwartung.

  • Pragmatiker am 21.11.2012 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieso nicht?

    Katzen töten auch Mäuse und Vögel... Nicht, weil sie fressen möchten, sondern weil es ihrem Jagdtrieb entspricht. Und sie töten sie schön langsam und grausam... ihre Besitzer nennen es "spielen".