Victoria Swarovski

14. März 2018 05:43; Akt: 14.03.2018 09:58 Print

Würdest du gern einen normalen Namen tragen?

von Lucien Esseiva - Sie moderiert «Let's Dance», sass neben Dieter Bohlen in der Jury von «Das Supertalent» – und ist Millionen-Erbin. Doch Victoria Swarovski (24) bildet sich darauf nichts ein.

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Victoria, letzten Freitag hast du die erste «Let's Dance»-Show moderiert und musstest danach viel Kritik einstecken. Wie gehts dir damit?
Kein Meister fällt vom Himmel. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich mich kein einziges Mal verspreche, leider war ich wirklich fürchterlich aufgeregt – schliesslich sieht ein Millionenpublikum zu.

Umfrage
Haben Sie Victoria Swarovski vor «Let's Dance» gekannt?

Wie sehr beeinflusst dich die negative Resonanz?
Die Kritik lese ich nicht, ich fokussiere mich lieber weiter auf meine Arbeit. Nächsten Freitag heisst es wieder «Let's Dance».

Kannst du die Kritik nachvollziehen?
Es steht natürlich jedem frei, seine Meinung zu äussern. Ich würde mir aber wünschen, dass die Menschen mir eine faire Chance geben.

Das sagt Victorias Vorgängerin Sylvie Meis zur Moderation.

In der Schweiz bist du noch nicht so bekannt. Stell dich doch bitte mal vor.
Na klar! Ich bin 24 Jahre alt und Teil der Swarovski-Familie. Mit 15 Jahren habe ich einen ersten Plattenvertrag unterschrieben und gehe seitdem meinen eigenen Weg im Unterhaltungsgeschäft. Vorletztes Jahr habe ich «Let's Dance» gewonnen und war danach Teil der Jury von «Das Supertalent». Ich bin ein totaler Familienmensch, liebe Mode und betätige mich auch sonst kreativ.

Wenn man den Namen Swarovski hört, dann könnte man denken, du kommst aus einer glitzernden Luxus-Welt. Stimmt das?
Viele Menschen glauben, dass ich mit dem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen bin. Mir ist natürlich bewusst, dass ich sehr privilegiert lebe. Meine Eltern haben mich immer unterstützt, dennoch konnte ich nie auf der faulen Haut liegen und glauben, dass alles von selbst kommt – im Gegenteil.

Warum bist du nicht im Familienunternehmen tätig?
Ich habe mich schon früh entschieden, mein eigenes Ding zu machen und mir etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe viele Ideen und finde es toll, etwas aus eigener Kraft zu erschaffen. Dafür bin ich auch bereit, hart zu arbeiten.

Wie stehst du zu deinem Namen?
Der Nachname ist Fluch und Segen zugleich. Zu Beginn meiner Karriere gab es viele Leute, die Vorurteile hatten und sagten: Was macht die eigentlich? Die kommt doch nur aus einer reichen Familie, sie kriegt doch eh alles geschenkt.

Würdest du manchmal gern einen ganz normalen Namen tragen?
Diese Momente gab es schon. Aber ich würde meinen Namen niemals aufgeben wollen, denn ich bin stolz auf meine Vorfahren. Unsere Firma ist jetzt 122 Jahre alt und sehr erfolgreich. Ich stehe hinter allem, was wir machen, zu 100 Prozent.

Aber stimmt es, dass du deinen Namen mal geändert hast?
Ja, als ich mit 18 Jahren nach Los Angeles gezogen bin, um Musik zu machen, habe ich mich unter dem Künstlernamen Leo vorgestellt. Weil ich durch mein Talent überzeugen und nicht wegen meines Namens einen Bonus haben wollte.

Bei deinen vielen Talenten – was kannst du überhaupt nicht?
Im Tennis und im Kochen bin ich zum Beispiel eine Niete.

Du hast letztes Jahr mit nur 23 Jahren geheiratet. Warum so früh?
Früh ist relativ. Ich habe den Mann meines Lebens gefunden und bin überzeugt, dass da nichts Besseres mehr kommt. Warum also nicht heiraten, ihn festhalten und nie mehr loslassen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • NormalRosy am 14.03.2018 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schon beachtlich, ein Hochzeitskleid

    dessen Preis ein normaler Angestellter in 10 bis 15 Jahren zusammenverdient! Nein, diese junge Dame ist nun einmal dermassen privilegiert, dass sie nie die Alltagssorgen und Ängste, die uns normale Menschen quälen und beschäftigen, jemals kennenlernen wird, denn sie lebt mit ihresgleichen in einer Parallelwelt, die mit dem wahren Leben wenig zu tun hat. #nohate - mag sie glücklich bleiben, ich bin ihr in keinerlei Belangen neidisch oder eifersüchtig.

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  • D. Paul am 14.03.2018 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Unerfahrenes Mädchen

    Victoria ist eine reiches Mädchen, das aufgrund ihrer Herkunft zur Moderatorin geworden ist. Die Moderationen finde ich jetzt nicht sonderlich gut aber sie ist reich und Swarowski ist ein riesiger Werbekunde bei den Medien - nicht vergessen.

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  • Flokile am 14.03.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Viktoria

    Ihr Mann hätte doch einen ganz normalen Namen, warum also hat sie ihn nicht angenommen? Ach, ich vergass, sie ist ja so bodenständig und normal... Sylvie Meis mag man oder nicht, aber ihre Klasse und Professionalität wird Frau Swarovski nicht erreichen. Zudem ist es sehr unfair, wie sie Frau Meis den Job weggenommen hat. Daniel Hartwig scheint jedenfalls nicht sehr begeistert von seiner Co-moderatorin und das TV-publikum auch nicht. Hat sie es wirklich nötig, so permanent ätzend das Scheinwerferlicht zu suchen? Wer bisher zwei Singles herausbrachte ist für mich keine Sängerin mit Erfolg

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Die neusten Leser-Kommentare

  • StefanS am 14.03.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Qualitäts Jornalismus

    Das "Örtchen" Triest ist die Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien in Italien und hat über 200'000 Einwohner...

  • Ben No Name am 14.03.2018 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Privilegiert

    Mit einem "normalen" Namen bzw. einer "normalen" Herkunft würde die junge Dame mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit eben nicht moderieren oder in einer Jury sitzen. Sie wird ja wohl selber nicht daran glauben, dass sie die Jobs ohne ihre Herkunft erhalten hätte.

  • Blixen am 14.03.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Namen behalten

    So einen Namen gibt man nicht auf. Habe ich auch nicht getan. Aber ich benutze nicht meinen ganzen Namen. Deshalb merkt keiner was. Und das kommt mir sehr entgegen. Dazu kommt, dass man in der Schweiz gut unerkannt leben kann. Mich schauen sie nur an, wenn ich meinen Pass vorweisen muss. ID und sonstige Ausweise zeigen nicht den ganzen Namen. Und natürlich haben die Ämter alles.

  • Ist so am 14.03.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schönheit nicht wie die Miss Schweiz

    Also so eine hübsche und sympathische junge Frau!! Schade ist sie scho verheiratet und das mit einem eher alten Mann. Na gut sie muss glücklich sein und wenn sie es ist ists doch ok. Aber soo schade.

  • maddiz am 14.03.2018 15:31 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Aussage zum Heulen

    "Die Kritik lese ich nicht, ich fokussiere mich lieber weiter auf meine Arbeit". Das bezeichne ich als hoch-funktionalen Narzissmus, denn anscheinend ist sie bereits mit 24 überzeugt davon, nichts mehr lernen zu müssen. Insbesondere als Moderatorin sollte man sich die Kritik zu Herzen (oder zumindest zur Kenntnis) nehmen, denn schliesslich moderiert man nicht für sich selbst sondern für tausende bis Millionen Zuschauer. Von wegen "sie bildet sich nichts darauf ein"...