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Zum Tod von Amy Winehouse
23. Juli 2011 23:23; Akt: 25.07.2011 16:25 Print
Willkommen im Klub 27, Amy!
Mit Amy Winehouse ist ein weiteres musikalisches Talent im Alter von 27 Jahren gestorben. Damit gehört sie wie Kurt Cobain, Jimi Hendrix und viele weitere zum erlauchten – wenn auch etwas makaberen – «27 Club».
Am Nachmittag des 23. Juli 2011 wird Sängerin Amy Winehouse tot in ihrer Wohnung am Camden Square in London aufgefunden. Sie war 27 Jahre alt. Damit gehört sie zum sagenumwobenen '27 Club' jener Musiker, die im Alter von 27 Jahren das Zeitliche segneten.
Die Daily Mail zeigt das Haus, in dem Amy Winehouse verstorben ist.
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Polizei und Fans vor Amy Winehouses HausAmy Winehouse - Ein Leben in BildernPromis nehmen auf Twitter Abschied von Amy Winehouse
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Jimi Hendrix, Brian Jones, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain - und nun auch Amy Winehouse. Sie alle haben nicht nur gemeinsam, Legenden der Rock-Geschichte zu sein, sondern auch, dass sie im jugendlichen Alter von 27 Jahren verstarben. Oft spielte Suchtmittelmissbrauch eine Rolle, oft waren es Unfälle oder Krankheiten. Bei einigen war es gar Suizid. Jedenfalls fällt die Häufung vorzeitiger Rock'n'Roll-Toter im 28. Lebensjahr auf. In Fachkreisen spricht man vom «27 Club», zu Deutsch: Klub 27.
Theorien und Spekulationen
Bereits seit den frühen Siebzigerjahren bekannt, erlangte die Idee eines Klub 27 mit dem Tod Kurt Cobains anno 1994 grössere Bekanntheit. Seitdem wird sie in Musik-Fachkreisen immer wieder zitiert. Dem Klub 27 wurden bereits mehrere Ausstellungen gewidmet, es werden Merchandising-Produkte vertrieben, Romane, Filme und Bühnenstücke greifen das Thema auf. Verschiedene Theorien und Spekulationen ranken sich um die Ursachen der frühen Tode und mögliche Zusammenhänge.
Rock-Schriftsteller Charles R. Cross schreib dazu: «Die Anzahl der Musiker, die mit 27 starben, ist im Vergleich wirklich erstaunlich. Obwohl Menschen gleichmässig in jedem Alter sterben, gibt es eine statistische Spitze für Musiker, die mit 27 sterben.»
Statistisch nicht erwiesen
«Die Welt» schrieb, Klub 27 sei kein Mythos, Wissenschaftler hätten sich damit befasst und festgestellt, dass Popstars «rein statistisch» häufig mit 27 sterben würden. Jener statistische Beleg für die Behauptung, gibt es aber streng genommen nicht. Gerade die ersten Toten der jungen Rock'n'Roll-Geschichte wie Buddy Holly, Eddie Cochran oder Richie Valens waren kaum 20, als sie unfallbedingt das Zeitliche segneten. Und doch kann sich die Mitgliederliste des 27 Clubs sehen lassen – Legenden noch und noch. Nun ist der Club um ein legendäres Mitglied reicher. Amy, willkommen im Klub 27.
(obi)
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Alle 22 Kommentare
































Amy Winehouse - Club 27
Amy gehört dazu, ob ihr wollt oder nicht. Sie ist ebenso eine Künstlerin wie andere. Sie war eine super Musikerin. Sie fehlt mir so. Wie konnte das nur passieren? Ich fasse es einfach nicht. Der junge Schauspieler Heath Leger eghört leider ebenso zum Club 27, auch wenn er kein Musiker war. Im Fernsehen hiess es, dass viele an der Borderline-Persönlichkeitsstörung litten. Ich gehöre leider auch dazu, und diese soll mit 27 Jahren den Höhepunkt erreichen, wo viele keinen Ausweg mehr sehen und sich so mit Drogen vollpumpen. Ich persönlich bin erst 25. Habe aber Angst, 27 zu werden!!
Antwort auf DarkAngel
Hallo DarkAngel! Mit Amy Winehouse gebe ich dir recht, aber wie kommst du darauf, das das Borderline-Syndrom mit 27 seinen Höhepunkt erreicht. Ich leider bereits seit fast 10 Jahren darunter. Ich habe mich über meine Krankheit genauestens Erkundigt, aber das sie mit 27 den Hähepunkt hätte habe ich noch nie gehört. Hab keine Angst vor der Zahl 27. Ich bin es samt der Krankheit und mir geht es besser den je.
Schande!
Wie kann dieser Autor es auch nur wagen Winehouse mit Hendrix in einem Atemzug zu nennen! Das ist typisch für diese Zeitgenossen die keinen blassen schimmer von Musik haben. Diese Leute nennen Namen wie Hendrix und Cobain und haben bestenfalls mal 2 Songs von Ihnen im Radio gehört! Tzz....
Club 27
Winehouse gehört aus musikalischer Sicht ganz bestimmt nicht in die selbe Liga wie Cobain und Hendrix. Die beiden Herren waren für ihre Genres (Grunge&Psychedelic Rock) Pioniere und ihr Schaffen ist heute noch Inspiration für zeitgenössische Künstler. Amys Erfolg hingegen ist ein Resultat des momentanen Neo-Soul Hypes, gesteuert von Produzenten, welche den Sound der 70er Jahre wieder "aufkochen". Deswegen bezweifle ich, dass man in ein paar Jahren überhaupt noch von Amy Winehouse spricht.