Zu früh berühmt

02. Dezember 2017 09:45; Akt: 02.12.2017 09:45 Print

Willow Smith fand ihre Kindheit «unerträglich»

Willow Smith hat erreicht, wovon viele träumen: Sie ist berühmt und als Künstlerin erfolgreich. Doch die Sängerin sieht durchaus Negatives in ihrem Werdegang.

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Auch als Star hat mans nicht immer leicht. Als Kind berühmter Eltern schon gar nicht, wie Willow Smith (17) in einem Interview mit Girlgaze.tv sagt. Sie ist die Tochter des Schauspielerpaares Will (49) und Jada Smith (46). Damit wurde ihr der Ruhm quasi in die Wiege gelegt. Und genau das war ein Problem für sie.

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Wie würden Sie damit umgehen, wenn Sie so früh berühmt geworden wären?

Von Kindsbeinen an im Rampenlicht zu stehen, sei nicht einfach, erzählt sie. «Aufzuwachsen, während alle Menschen um dich herum über dein Leben bestimmen wollen, ist unerträglich.» Der einzige Weg, damit klarzukommen, sei, sich damit abzufinden. «Du kannst dein Gesicht nicht ändern. Du kannst dir deine Eltern nicht aussuchen.»

Nur zwei Überlebensstrategien

Auch Social Media ist ihr manchmal ein Dorn im Auge. Die meisten Kids würden in einer Depression versinken und die Welt schaue ihnen noch durch das Smartphone zu, meint die junge Musikerin. Sie findet es verstörend, dass Memes über psychische Krankheiten gemacht werden und niemand ernst genommen wird.

Auch wenn der ständige Wirbel um ihre Person ihr sehr zu denken gibt, sieht sie nur zwei Varianten, damit umzugehen: «Entweder muss ich damit klarkommen und den Celeb-Lifestyle leben. Oder aber ich verschwinde ganz von der Bildfläche. Keine Musik, Filme oder Fans. Ein angenehmes Zwischendrin gibts da nicht.»

Stress kennt sie schon von früher

Willow hat sich für Ersteres entschieden. Gerade in diesem Jahr hat sie wieder viel Zeit im Rampenlicht verbracht. Ihr neues Album «The 1st» ist erschienen, auf Jay Zs Album «4:44» ist sie mit einem Feature vertreten.

Das Rampenlicht sei wieder sehr belastend für sie, sagt sie nun im Interview. Und den Stress kennt sie nur zu gut: Im Alter von zehn Jahren feierte sie mit «Whip My Hair» schon einen Megaerfolg. Damals wurde ihr aber alles zu viel und sie griff zu drastischeren Massnahmen.

Wie Willow damals mit ihrem Stress umgegangen ist, sehen Sie in der Bildstrecke.

(cts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tonpetti am 02.12.2017 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Locken oder Glatt,

    man will immer, was man nicht hat. Was glücklich macht, ist nicht der Ist-Zustand, sondern die Veränderung zum Besseren. Geld und Ruhm zu haben macht nicht glücklich, es sich zu erarbeiten schon. Es ist evolutionär vorgegeben: Ein Organismus, der einfach zufrieden ist mit seiner Situation, hätte keine Chance in der Konkurrenz gegen einen, der konstant versucht, seine Umstände zu verbessern. Und Glück ist die Motivation dafür.

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  • Simi am 02.12.2017 10:54 Report Diesen Beitrag melden

    Das gleiche Lied

    Klingt fast so, als wäre sie von ihren Eltern gedrängt worden, schon früh eine Karriere im Showbiz anzustreben. Es gibt zahllose Beispiele von Kinderstars, die im Erwachsenenalter mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen hatten und haben. Ihrem Bruder, Jaden Smith, scheint der Erfolg ebenfalls komplett über den Kopf gewachsen zu sein.

  • Mailman am 02.12.2017 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    (Über-) ehrgeizige Eltern

    Ich habe selten solch ehrgeizige Eltern wie Will&Jada Smith gesehen. Arme Kinder, die Aussage "man kann sich seine Eltern nicht aussuchen", sagt eigentlich alles.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • dieda am 03.12.2017 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sie hat wenigstens jetzt die Wahl

    Das Schöne ist, sie hat ja jetzt die Wahl zwischen Untertauchen und Celeb-livestyle und offensichtlich hat sie sich doch für Letzteres entschieden! Und Sie hat die Wahl, die den meisten vorenthalten bleibt! ich wünsche ihr, dass sie sich für daa Richtige entscheidet!

  • Th1990 am 02.12.2017 16:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    OMG

    Wie schrecklich Fremdbestimmt aufzuwachsen! Kinder von Otto Normale erleben das ähnlich, allerdings ohne die Türöffner für das Showbiz und Millionen der Eltern!

  • G-man am 02.12.2017 15:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Mädchen

    bestimmt würde kein einziges armes Mädchen z.B aus der Bronx, mit ihr tauschen wollen. Wäre zu hart......

  • Marco Schneider am 02.12.2017 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ego

    Ja weniger ist mehr...Geld, Macht,Ruhm können in so Jungen Jahren schädlich wirken...sieht man immer wieder... Heute denkt immer jeder an sich anstatt mal vielleicht an sozial schwächern Leute denken und dennen mal helfen. Es kann unglaublich glücklich machen.

  • Ma Vo am 02.12.2017 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich lebe hinterm Mond XD

    Oh mein Gott! Mir fällt jetzt erst auf, dass die Kinder nach den Eltern benannt sind... XD Will -> Willow Jada-> Jaden