Das Liebesinterview

30. November 2012 13:42; Akt: 30.11.2012 13:58 Print

«Ronja kann lernen, ein Arschloch zu sein»

von Martin Fischer - Für «Friday» posieren Stress und Ronja Furrer zum ersten Mal als Paar vor der Kamera – und erzählen von ihrer Liebe, Weihnachtserinnerungen und Tagen nur zu zweit.

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Dreimal wechselt Ronja während des Shootings im Zürcher «Kaufleuten» das Outfit. Zum Umziehen zieht sich das 20-jährige Model in eine Ecke des Saals zurück. Stress gibt den Gentleman, stellt sich jedes Mal vor seine Freundin und schützt sie mit einem Mantel. Beim Posieren blödelt er dafür umso mehr rum, fasst ihr mal eben an die Brüste. Ronja muss lachen, erst recht, als er in die Luft springt, um sich grösser zu machen, weil sie ihn auf Highheels um Zentimeter überragt. Es ist klar: Die beiden sind superverliebt, und sie haben kein Problem, das beim ersten gemeinsamen Shooting zu zeigen.

Ronja, du stehst fast täglich vor der Kamera. Wie war es, mit deinem Freund zu posieren?
Ronja: Ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren.
Stress: Wieso denn?
Ronja: Du hast mich ständig
zum Lachen gebracht! Aber ich war auch überrascht. Ich finde, du bewegst dich vor der Kamera viel besser als ich. Ich sollte dich bei meiner Agentur anmelden.
Stress: Danke. Ich bin trotzdem
lieber mit dir auf dem Sofa als vor der Kamera.

Bald ist Weihnachten. Was bedeutet euch diese Zeit?
Ronja: Als Kind fand ichs das Grösste. Ich glaubte noch ans Christkind, und der Familienzusammenhalt war anders, meine Eltern waren noch zusammen. Seit sie getrennt sind, ist Weihnachten nicht mehr das Gleiche für mich.
Stress: Es ist doch so: Wenn man älter wird, verliert Weihnachten ein bisschen die Seele. Es geht nur
noch um Verpflichtungen, man muss diese und jene Leute besuchen, mit Verwandten essen. Dabei hätte ich viel lieber
einfach Zeit für mich.

Feiert ihr Weihnachten zusammen?
Stress: Wir wissen es noch nicht. Wir haben keine Pläne. Und das ist gut so.
Ronja: Wahrscheinlich verreise ich über die Festtage. Aber ich freue mich ganz fest, wenn ich mal eine eigene Familie habe, dann wird wieder richtig schön gefeiert!

Du möchtest eine eigene Familie haben?
Ronja: Ja, unbedingt! Aber frag mich nicht wann. Jetzt wäre es mir auf jeden Fall zu früh, ich bin ja erst 20. Ich werds schon spüren, wenn der richtige Zeitpunkt kommt. Ich will erst noch mehr Geld verdienen und sparen, damit ich meine Familie auch ernähren kann.

Was sagst du dazu, Stress?
Stress: Klar, ich will Kinder haben, wollte ich schon immer. Kinder sind das Beste.

Ihr wart vor wenigen Wochen erstmals gemeinsam an einem Anlass. Wie lange seid ihr tatsächlich schon zusammen?
Stress: So um den Sommer herum hat es angefangen.

Im Sommer hast du dein neues Album «Noël’s Room» mit Bastian Baker und Noah Veraguth bei dir zuhause aufgenommen. Ronja, warst du dabei?
Ronja: Ja, ich habe abends ein paar Mal vorbeigeschaut.
Stress: Sie kam meistens, wenn wir alle schon ein wenig angetrunken waren (lacht).

Gibts auf dem Album einen Song über Ronja?
Stress: Nicht direkt. Aber ich
singe ja von dem, was in meinem Leben passiert, und es ist sehr viel passiert dieses Jahr. Für mich ging es mehr darum, das zu verarbeiten. Damit ich jetzt nach vorne schauen kann.

Früher warst du vorsichtig mit deiner Privatsphäre, Stress. Jetzt hast du Journalisten eingeladen und ihnen dein Haus gezeigt. Warum?
Stress: Es war ganz einfach die beste Art, allen zu erklären, in welcher Atmosphäre das Album entstanden ist. Beim Chillen unter Freunden. Ich hab ja ein grosses Haus, da bleibt genug Privatsphäre. Nicht alles war zu sehen.

Wieso der Albumtitel «Noël’s Room»?

Stress: Nachdem Melanie und Noël ausgezogen waren, kam mir das Haus sehr leer vor. Ich habe Noël vermisst, in seinem leeren Zimmer zu stehen, tat weh. Ich wollte es wieder mit Leben füllen, mit etwas Positivem. Also habe ich es zum Tonstudio umgebaut.

Was sagt er dazu?
Stress: Zuerst fand er es nicht so lustig. Aber mit dem Albumtitel sage ich auch, dass es auf eine Art immer sein Zimmer bleiben wird. Und Noël weiss, dass es für ihn immer einen Platz gibt bei mir.

Zurück zu euch beiden: Habt ihr auch mal richtig heftig Streit?
Stress: Ja klar, das kommt vor.
Ronja: Nein, wir streiten doch nicht. Aber wir diskutieren natürlich.
Stress: Eigentlich nur, wenn sie nicht einsieht, dass ich Recht habe. (lacht)

Ein Beispiel?
Stress: Ich finde, Ronja ist manchmal viel zu nett zu allen, gerade wenn etwas nicht so läuft, wie sie es
eigentlich will. Wenn Ronja etwas von mir lernen kann, dann vielleicht, ab und zu auch mal ein Arschloch
zu sein.

Und funktionierts, Ronja?
Ronja: Ich würde das ein bisschen anders sagen: Was ich von ihm abschauen kann, ist, mich durchzusetzen und stark zu bleiben, egal, was andere sagen.

Stress, was bewunderst du an Ronja?
Stress: Ihre Grosszügigkeit. Und sie ist sehr geduldig. Ich bin manchmal zu impulsiv.

Ihr habt beide volle Terminkalender. Wie oft könnt ihr euch überhaupt sehen?
Stress: Oft genug, wir sind gut organisiert, nicht?
Ronja: Ja. Es ist gut, dass wir beide selbstständig sind. Manchmal habe ich drei, vier Tage frei, dann er wieder. Wir können uns danach richten.

Wo verbringt ihr am meisten Zeit zusammen?
Stress: Zuhause, in meinem Haus. Wenn man so viel unterwegs ist, ist es schön, einfach mal zu entspannen.

Wie sieht ein perfekter freier Tag zu zweit aus?
Stress: Auf jeden Fall ausschlafen.
Ronja: Und zusammen essen.

Selber kochen oder Takeaway?
Stress: Beides. Wir bestellen
beim Asiaten oder kochen. Ronja macht das Dessert, ich den Hauptgang.

Aber ihr geht schon auch gern aus?
Stress: Klar!
Ronja: Die «Hafenkneipe» in Zürich ist unsere absolute Lieblingsbar. Die beste Bar der Welt.

Ronja, du scheinst dich sehr wohl zu fühlen in der Schweiz. Wirst du jemals wieder zurück nach New York ziehen?
Ronja: Ja, im Januar packe ich wieder meine Sachen. Das habe ich jetzt lange genug nach hinten geschoben. Ich habe mit meiner Agentur beschlossen, dass der Januar optimal ist. In der Zeit finden in New York viele Castings statt. Ralph Lauren und Macy’s haben bereits wieder angefragt. Ich freue mich aufs neue Jahr.

Habt ihr keine Angst vor der Fernbeziehung?

Ronja: Nein, das wird kein Problem sein.
Stress: Wer mehr Zeit hat, wird halt zum anderen reisen. Ich gehe gern nach New York, ist ja eine tolle Stadt!

Deine Ex-Frau Melanie Winiger lebt jetzt in New York. Wirst du sie auch besuchen?
Stress: Ich werde mich auf jeden Fall mit ihrem Sohn Noël treffen. Melanie und ich sind gute Freunde, und das bleibt auch so.

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