Sprungbrett «Bachelor»

31. Oktober 2014 07:40; Akt: 31.10.2014 13:23 Print

Die zerstörten Träume der Bachelor-Ladys

Sie traten mit grossen Hoffnungen und noch mehr Schminke an, wollten sich verlieben oder bekannt werden. Doch aus den Wünschen der Bachelor-Kandidatinnen wurde nichts.

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Sie hat wirklich viel für den Erfolg gemacht. Gebracht hat es wenig. Sie zog sich für einen Medienbericht unter der Dusche aus und präsentierte sich im Männermagazin «Maxim». Zuletzt wurde sie (wieder nackt) in einem Musikvideo der (noch) unbekannten Schweizer Rockband Last Avenue gesehen. Vor dem Bachelor drehte die Wienerin Pornos. Doch selbst mit so viel Sex stiess sie bei Vujo auf taube Ohren. Nach der Sendung liess sie sich erst mal die Brüste machen und wurde angeblich lesbisch - wegen Vujo, wie sie sagt. Nicht von Erfolg gekrönt war die «Bachelor»-Teilnahme der Baslerin J.Lo. Erst wurde sie vom Bachelor verschmäht und nachher präsentierte sie sich der Schweiz ganz intim, als sie neun Tage lang auf der Autobahnraststätte Würenlos ausgesetzt wurde. Selbstverständlich mit Live-Videoübertragung. Sie hat in der ersten «Bachelor»-Staffel die letzte Rose von Lorenzo Leutenegger bekommen. Vier Monate hielt die Beziehung nur. Cam versuchte sich in der Folge als Schauspielerin. Ihr grösster Erfolg ist jedoch der Werbespot für einen Erotikmarkt. Die ehemalige Eventmanagerin machte nach der zweiten «Bachelor»-Staffel mit Vujo nur noch mit ihrem Liebesleben Schlagzeilen. Zurzeit datet sie den Spitzen-Schiedsrichter Urs Schnyder. Kläglich gescheitert aber ist ihr Youtube-Kanal, wo sie Schminktipps verteilt (33 Abonnenten, 2 Videos). Ob ihr Kleiderversand läuft, ist unklar. Die gebürtige Russin wollte Vujos Herz erobern. Das Vorhaben ging ins Höschen. Ein Promi wurde sie auch nicht. Dafür zerrt sie jetzt mit aller Kraft ihre 18-jährige Tochter ins Rampenlicht. Die Tänzerin mit Silberblick sorgte bei Bachelor Lorenzo Leutenegger für Schweissausbrüche. Karrieretechnisch half das der Blondine nicht viel. Nach einigen Homestorys (inklusive Freund in Unterhose) wurde es still um sie. Sie ist die einzige Bachelor-Kandidatin, die etwas erreicht hat - und zwar mit ehrlicher Arbeit. Schon vor der Sendung betrieb sie den Hundeladen Filet Mignon in Hamburg. Und das tut sie auch heute noch. Mit respektablem Erfolg.

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Es gibt viele Arten der Karriereplanung. Die einen versuchen es mit einer Ausbildung, andere zehren von ihrem Talent. Und wiederum andere melden sich bei «Der Bachelor» an. Keine Kandidatin würde zugeben, dass sie mit der Teilnahme berühmt werden möchte. Alle sprechen sie die gleichen Sätze ins Mikrofon: «Ich suche die grosse Liebe.»

Das ist natürlich Unsinn. Das zeigt sich spätestens, wenn die Sendung vorbei ist und die Rosenlosen krampfhaft probieren, sich im Rampenlicht zu halten. Drei Staffeln «Der Bachelor» hat der Sender 3+ bisher hervorgebracht. 40 flirtwillige Damen wurden in den letzten zwei Jahren auf den Markt gespült. Was aus den Kandidatinnen geworden ist, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Eines vorab: Keine der Frauen hat in der Sendung die grosse Liebe gefunden oder danach die grosse Karriere gestartet.

Was aus den Bachelor-Ladys geworden ist (oder eben nicht), sehen Sie in unserer Bildstrecke.

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris am 31.10.2014 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht die wahre Liebe gesucht????

    Was die wollen nur berühmt werden? ich dachte sie suchen die grossse Liebe! Soll das etwas heissen, dass mir als treuer Zuschauer etwas vorgemacht wird und das Gezeigte nicht der Wahrheit entspricht? Ist etwa alles nur ein Drehbuch?

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  • Chef von nebenan am 31.10.2014 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    K.O Kriterium

    Als Arbeitgeber wäre die Teilnahme an dieser Trashsendung bei dieser Werbeschleuder ein klares K.O Kriterium bei der Anstellung

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  • D. Z. am 31.10.2014 08:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie blöd....

    muss man sein, um sich mit einem Haufen anderer Frauen um einen - gutaussehenden, aber sonst nichts - Mann zu streiten? In den kurzen Momenten, in denen ich in die Bachelor-Sendung gezappt habe, war nur Zickenkrieg und gestelztes Getue zu sehen. Echt traurig, dass es Frauen gibt, die sich dafür hergeben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • christian michel am 01.11.2014 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was?

    ich würde mich schämen von mir zu sagen dass ich bachelor als karriere sprungbrett nutzen möchte! allein die teilnahme oder das ansehen der sendung ist ein witz und unter aller sau...

  • Dave Meier am 01.11.2014 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Filet Mignon geschlossen

    Filet Mignon ist bis auf weiteres geschlossen

  • H.H. am 01.11.2014 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Lustiges Drama

    Kommen diese Damen nicht auf die Idee, dass sie viel Glück hatten, dass es eben nicht weiterging? Macht etwas Gescheites und wirklich Nützliches aus Euch, dann braucht Ihr keinen Bachelor und werdet vielleicht sogar glücklich.

  • Laura Gautscher am 01.11.2014 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlichste Kandidatin

    Mignon, die einzige Kandidatin, die es zu etwas gebracht hat. Die natürlichste, bravste und ehrlichste Kandidatin. Die macht den anderen, unnatürlichen, unehrlichen Damen ganz schön was vor, weiter so, Mignon!

    • Amstutz am 01.11.2014 21:30 Report Diesen Beitrag melden

      Hmm, geht so...

      Klick mal auf den Link unter Mignons Bild, zeigt auf den Hundeladen und dort steht gross: "Aus gesundheitlichen Gründen bis auf weiteres geschlossen".

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  • George am 01.11.2014 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das sich Leute da noch aufregen...

    Bachelor heisst doch nichts anderes als Prostitution wird Salonfähig . Wir leben schliesslich im 21 JH und zum Glück nicht mehr im Mittelalter.