Alina geht am 8. Juni

30. Oktober 2012 09:49; Akt: 30.10.2012 14:26 Print

Alles neu bei Miss Schweiz

Adieu SF, willkommen Sat1! Die Miss-Schweiz-Wahl erhält eine Generalüberholung: Das neue Konzept erinnert stark an Casting-Formate wie «Germany's next Topmodel».

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Stéphanie Berger erklomm als 17-Jährige 1995 den Thron der Schönsten der Schönen. Später wurde die Blondine aus Bern Moderatorin bei Star TV und gründete ihre eigene Band X-Age. Melanie Winiger wurde am 9. Dezember 1996 in Genf zur Miss Schweiz gewählt. Die Tessinerin ist heute als Schauspielerin gut im Geschäft und machte auch dank ihrer Ehe mit Rapper Stress Schlagzeilen. Ein Jahr später ging das opulente Diadem in den Besitz von Tanja Gutmann über. Ab 2001 spielte die Bernerin in mehreren deutschen Fernsehproduktionen mit. Seit Januar 2012 ist die 35-Jährige mit ihrem eigenen Reise-Magazin «Die Holiday Checker» auf Sat.1 Schweiz zu sehen. Mit diesem Lächeln hat sie die Juroren bezirzt: Sonja Grandjean. Um die süsse Zürcherin wurde es aber recht bald wieder still. Nach ihrem Amtsjahr kehrte sie ins normale Berufsleben zurück. Mittlerweile ist sie verheiratet. 1999 war das Jahr der Anita Buri. Von 2003 bis 2007 war die Thurgauerin mit dem ehemaligen Fussballspieler Marc Hodel verheiratet; sie haben einen gemeinsamen Sohn. Mit ihrer Miss-Schweiz-Vorgängerin Sonia Grandjean und der Tänzerin Eljadus Kedves gründete sie 2007 die Salsa-Tanzgruppe «Las Missticas». Mahara McKaye war 19, als sie im Jahr 2000 zur Schönsten gekürt wurde. Die Aargauerin, die in Neuseeland geboren wurde, konnte nach ihrem Antsjahr weiterhin als Model, Moderatorin und DJane arbeiten. Ihre Nachfolgerin war die süsse Jennifer Ann Gerber. Die 19-jährige Aargauerin errang den Titel 2001. Unmittelbar nach ihrem Amtsjahr begann sie im Herbst 2002 als Moderatorin bei Radio 32 und arbeitete weiterhin als Model. 2003 widmete sich Gerber wieder ganz dem Modeln. Seit 2007 moderiert sie die Fernsehsendung Automobil Revue TV. Mit Nadine Vinzens setzte sich im Jahr darauf ein optisch ähnlicher Typ durch. Seit 2004 lebt die Bündnerin in Los Angeles und versucht, als Schauspielerin Fuss zu fassen. Vinzens war drei Jahre lang mit dem Punk-Musiker Neshawn Hubbard verheiratet. Die Halb-Kanadierin Bianca Sissing aus Luzern gewann den begehrten Titel 2003. Bei den Miss Universe- und den Miss World-Wahlen kam sie unter die ersten Fünfzehn. Sissing lebt noch immer in Luzern und ist mittlerweile verheiratet. Mit Fiona Hefti durfte endlich mal wieder eine Blondine strahlen. Die Zürcherin, eigentlich ausgebildete Primarlehrerin, wandte sich nach ihrem Amtsjahr dem Journalismus zu. Seit 2007 ist sie mit Milliardär Christian Wolfensberger verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Am 17. September 2005 wurde Lauriane Gilieron aus Lausanne zur Miss Schweiz gewählt. Über eine halbe Million Franken konnte sie während ihres Amtsjahres einnehmen und war damit eine der erfolgreichsten Missen. Nach ihrem Amtsjahr zog es sie in die Traumfabrik Hollywoods, wo sie sich als Schauspielerin zu etablieren versucht. Christa Rigozzi eroberte die Juroren 2006 mit ihrem Tessiner Charme. Seither ist die Blondine als Model und Moderatorin gut gebucht. An der Seite von Roman Kilchsberger und DJ Bobo führte sie 2011 und 2012 durch die Casting-Show «Die Grössten Schweizer Talente». Seit dem 20. August 2010 ist sie mit ihrem langjährigen Freund Giovanni Marchese verheiratet. 2007 schaffte es Amanda Ammann auf Platz eins. Die St. Gallerin lebte zum Zeitpunkt der Wahl in Lausanne und studierte in Genf Internationale Beziehungen. Sie schloss das Studium im Jahre 2010 mit dem Bachelor ab. Auf Ammann folgte die Gymnasiastin Whitney Toyloy aus Yverdon. Sie war erst 18 und damit die jüngste Teilnehmerin im Feld. Später nahm Toyloy eine Studium der Hotelfachschule Lausanne auf. Die platinblonde Linda Faeh setzte sich 2009 gegen die schöne Konkurrenz durch. Die St. Gallerin versucht gerade, eine Gesangskarriere zu lancieren. Kerstin Cook machte während ihres Amtsjahres vor allem als falsche Oxford-Studentin Schlagzeilen. Mittlerweile hat sie sich als Model etabliert und lief an der Londoner Fashion Week 2012. Unsere vorläufig letzte Miss Schweiz heisst Alina Buchschacher. Die Bernerin ernetet derzeit Negativ-Schlagzeilen, da sie sich seltener als ihre Vorgängerinnen an öffentlichen Anlässen zeigt. Immerhin: Ihre Beziehung zu Freund Fabian hat nach wie vor Bestand.

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Endlich ist es raus: Alina Buchschachers Nachfolgerin wird am 8. Juni 2013 im Zürcher Hallenstadion gewählt, wie die Miss-Schweiz-Organisation am Dienstag, den 30. Oktober, verkündet hat. Nebst neuem Sendeplatz - Sat1 - bekommt auch die Show ein komplett neues Konzept verpasst:

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Insgesamt 1631 Teilnehmer

- An vier öffentlichen Castings haben Mädchen die Chance, sich gegen ihre Konkurrenz durchzusetzen. An einem weiteren Casting gilt es, aus den bisher 100 bis 150 potentiellen Missen weiter zu sortieren. Insgesamt schaffen es 18 Mädchen unter die enge Auswahl und somit in die sechs Pre-Shows, welche ebenfalls im Fernsehen ausgestrahlt werden – zwei Monate vor dem Finale.

- In diesen Pre-Shows werden die Titel-Anwärterinnen in drei Gruppen aufgeteilt und es gilt, eine Aufgabe umzusetzen. Dabei wiederum stehen ihnen drei Coaches, die Ex-Missen Nadine Vinzens, Christa Rigozzi und Fiona Hefti, zur Seite, welche sie tatkräftig unterstützen.

- In die finale zweistündige Live-Show schaffen es von diesen 18 Mädels jedoch nur 12. Denn jeder Coach muss sich während der sechs Pre-Shows von zwei Mädchen seiner Gruppe trennen.

Glamour alleine reicht nicht mehr

«Wir haben uns hohe Ziele gesetzt. Ich bin froh, ist nun alles kommuniziert. So kann es endlich losgehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem neuen Konzept eine junge Zielgruppe ansprechen werden», sagt Karina Berger, Managerin der Miss-Schweiz-Organisation.

Doch auch die Aufgaben der neuen Miss Schweiz sollen sich ändern. Inhaber der Organisation, Guido Fluri, verrät: «Wir wollen keine Miss, die nur Glamour ausstrahlt. Sie soll über Sozialkompetenz verfügen und künftig auch Botschafteraufgaben übernehmen.»

Noch immer unklar ist allerdings, wer durch die Shows im Sommer führen wird. Eines jedoch steht fest: Zumindest in den Pre-Shows wird es ein männlicher Moderator sein.

(los/isa)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Celine, am 31.10.2012 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    WOOOW

    WOOOW das ist ja mal eine gaaaanz neue Idee und überhaupt nicht nachgemacht und vor allem so einzigartig!!..ähm ja schluss jetzt mit dem Sarkasmus. Hört doch einfach auf....

  • NavyCIS am 31.10.2012 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Navy CIS

    sogar die gefühlte 100ste Wiederholung der alten Sendungen von Mister Gibbs und Co. wird mehr Zuschauer haben als diese Sendung Aber nur zu...^^

  • empty()set am 31.10.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist unfair, so unfair...

    Während die Frauen zwei Wahlen haben, die sie schauen können (Mister Schwiez UND Miss Schweiz), gibt es keine Wahl, die für Männer interessant wäre. Und solange die Hälfte der Zuschauer kategorisch ausgeschlossen wird, wird es auch nichts mit den Quoten! Abendkleider sind ja schön und nett, aber schlussendlich wollen Männer Frauen in Bikinis sehen! Am besten rennend - oder Schlammcatchend. Es dürfen auch Frauen mit Ecken, Kanten und Persönlichkeit sein. Aber bitte keine, die dauernd "Mann", "wow" oder "mega" sagen. (Das war jetzt in Anlehnung an den Bachelor.)

  • tom am 31.10.2012 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Miss-Wahl

    Am besten gleich aufhören als einen weiteren Castingmist zu produzieren.

  • J. B. am 31.10.2012 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Grund mehr...

    Yesss... und wieder eine Sendung mehr mit gewissem Brechreizpotenzial. Ein Grund mehr die Glotze auszuschalten und mich mit meiner eigenen Miss zu vergnügen. Wenn die Fernsehmacher so weiter wursteln, werden wir künftig wohl vermehrt Geburtenstarke Jahrgänge erleben ;-)