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Schutz vor Gewalt
28. Dezember 2008 09:20; Akt: 28.12.2008 10:13 Print
Begleitschutz für Kondukteure
Die SBB wollen ihre Zugbegleiter besser vor Übergriffen schützen. Bei Bedarf sollen Kondukteure von Securitas-Wächtern begleitet werden. Nach einer Attacke auf einen Zugbegleiter am Weihnachtstag hatte sich das Zugspersonal in einer landesweiten Aktion mit den Opfern von Übergriffen solidarisiert.
Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter in der ganzen Schweiz trugen am (gestrigen) Samstag eine Armbinde mit der Aufschrift «Stopp Aggression», wie der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) mitteilte. Die Angriffe auf Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter, aber auch auf Mitreisende, beschäftigten das Zugpersonal schon das ganze Jahr, schrieb die Gewerkschaft. Trotz verschiedener Treffen mit den Spitzen der SBB und deren Ankündigung von Massnahmen zur Sicherheit von Reisenden und Personal habe sich die Situation im Verlauf des Jahres weiter zugespitzt. Der SEV forderte von den SBB, «den Worten endlich und schnell Taten folgen zu lassen».
Bei den SBB zeigte man Verständnis für die Forderungen des Zugpersonals. Man teile die Sorgen, erklärte Pressechef Danni Härry auf Anfrage. Gewalt gegen Zugpersonal dürfe nicht geduldet werden. Im laufenden Jahr gab es laut SBB zwischen 200 und 220 gewalttätige Übergriffe auf das Zugpersonal, 2007 waren es rund 230. Zugenommen hat die Zahl der verbalen Attacken, nicht aber die der physischen Angriffe.
Härry verwies auf Massnahmen, die bereits getroffen wurden. So sei vor gut einem Jahr im Fernverkehr am Abend wieder die Doppelbesetzung eingeführt worden. Zudem gebe es laufend Schwerpunktaktionen der Bahnpolizei und der Kantonspolizeien dort, wo es Probleme gebe.
Weitere Massnahmen sollen demnächst umgesetzt werden. Bereits beschlossen ist, in den nächsten Wochen auf so genannten Problemzügen, zusätzlich zum Kondukteur einen Securitas-Wächter mitzuschicken, wie Härry sagte. Dieser sei der Bahnpolizei unterstellt. In Zukunft soll im Fernverkehr zudem wieder rund um die Uhr die Doppelbesetzung eingeführt werden. Man sei zusammen mit den Gewerkschaften daran, die konkrete Umsetzung auszuarbeiten. Diese könne frühestens in ein paar Monaten erfolgen, sagte Härry.
Am vergangenen Donnerstag war in einem Zug bei Gossau im Kanton St. Gallen ein Zugsbegleiter der SBB von einem 20-jährigen Mann verletzt worden. Dieser war ohne gültiges Billett im Zug gesessen. Als der SBB-Angestellte seine Personalien erheben wollte, attackierte ihn der junge Mann. Das Opfer erlitt Verletzungen.
(dapd)
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Alle 64 Kommentare




























tja
wer will denn schon hamburger spielen!
Unterschtüzt die Bahnpolizisten!
Die Bahnpolizei leidet unter Personalmangel. Diese Leute tun alles,um die Sicherheit auf den Zügen und Bahnhöfen zu gewährleisten!Sie können einfach nicht überall sein. Sie setzen nicht selten ihre eigene Gesundheit aufs Spiel.Solche Leute brauchen Unterschtüzung und nicht, wie allzu oft, Verhöhnung
Auto-Bahn
Meine Musik, angenehmes Klima, kein Rauchverbot, keine Asozialen Stinker, kein sturer Fahrplan, warum soll ich Bahnfahren????