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«The Simpsons»
25. November 2009 13:17; Akt: 25.11.2009 22:15 Print
Sind diese Szenen kindertauglich?
«Grobe Gewaltdarstellungen und Pornografie» zeige die Simpsons-Folge «Am Anfang war die Schreiraupe», meint zumindest eine Zuschauerin – und bekam recht. Deshalb müssen «Simpsons»-Folgen künftig mit einem Warnhinweis versehen werden. Gerechtfertigt oder übertrieben? Urteilen Sie selbst.
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«Die nachfolgende Sendung ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet»: So oder ähnlich muss das Schweizer Fernsehen künftig vor jeder «Simpsons»-Folge warnen. Eine Zuschauerin bemängelte beim DRS-Ombudsmann Achille Casanova, die satirische Trickfilmserie sei nicht kindertauglich. Und bekam Recht.
Szene aus «Am Anfang war die Schreiraupe».
Darum geht es in «Am Anfang war die Schreiraupe», ausgestrahlt am 6. Oktober 2009 auf SF 2:
Am Hochzeitstag schenkt Homer seiner Allerliebsten einen Koi-Garten. Und damit auch eine vom Aussterben bedrohte Schreiraupe. Homer wird beim unbeabsichtigten Mordversuch an der Raupe ertappt und vom Gericht zu 200 Stunden Sozialdienst verurteilt, die er mit Essensverteilung abverdienen kann. Eine der Betreuten, Mrs Bellamy, spannt Homer und Marge gleich für Zusatzdienste ein. Eines Tages wird die betagte Frau bei einem Einbruch ermordet. Und ihre gestohlene Halskette taucht ausgerechnet im Haus der Simpsons auf. Obwohl Marge und Homer den Mörder, einen Mann mit Zahnspange, gesehen haben, glaubt die Polizei den Indizien. Das Geschworenengericht verurteilt Homer zum Tod. Doch in letzter Minute erleben alle eine Überraschung.
(Quelle: TV-Programm Schweizer Fernsehen)
«Die Simpsons» zeigten grobe Gewaltdarstellungen und Pornografie, die Ausstrahlung sei darum einzustellen oder auf später zu verschieben, forderte die Frau. Sie bezog sich in ihrer Kritik konkret auf die Folge vom 6. Oktober 2009, «Am Anfang war die Schreiraupe».
Pornografie gibt es in der betreffenden «Schreiraupen-Folge» nun wahrlich nicht auszumachen. Was die «groben Gewaltdarstellungen» angeht, so dürfte vor allem die Fast-Exekution von Homer Simpson der Stein des Anstosses sein.
Im Schlussbericht des Ombudsmanns von Anfang November wehrt sich der zuständige Redaktionsleiter Michel Bodmer. Immerhin dürfe ein Mindestmass elterlicher Aufmerksamkeit erwartet werden, schreibt dieser. Zudem werde Gewalt besonders in den «Simpsons» völlig übertrieben, satirisch verpackt und ins Clowneske verzerrt. Erwiesenermassen sei das für Kinder wegen der mangelnden Realitätsnähe weit weniger gefährlich als etwa in realistischen Filmen.
Zudem seien «Die Simpsons» ursprünglich nie für Kinder konzipiert worden. Darum schliesse ihre Ausstrahlung bereits seit vergangenem Jahr nicht mehr nahtlos ans Kinderprogramm an. Indessen geht neu jeder Folge eine Warnung in Wort und Schrift voran, dass «Die Simpsons» für Kinder unter 12 nicht geeignet seien.
(obi/sda)
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Alle 635 Kommentare




























schaut euch mal mtv an
Wenn jemand ein problem hat mit simpsons, sollte man sich zuerst mal mtv und viva vornehmen.. da laufen ja schon am nachmittag die schlimmsten videoclips. Simpsons ist nichts dagegen.
Simpsons
Wer meint Simpsons führe zur Volksverdummunng lebt wohl hinter dem Mond. Simpsons ist in etwa die intelligenteste Serie die zur Zeit im TV läuft. Humorvoll, politische Satiren, Anspielungen auf den American Way of Life - einfach grossartige Unterhaltung!
gewalt
macht mal vor der Tagesschau eine Warnung: Für Kinder unter 18 Jahren nicht geeignet.. Denn die zeigt REALE gewalt.