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Basel, Freitag 13.10.
12. Oktober 2006 20:15; Akt: 12.10.2006 20:19 Print
Erfolg durch einen Namenswechsel
Elia Rediger (21) hat gut lachen: Seitdem sich seine Band The Bianca Story nennt, geht es mit ihr steil aufwärts.
Früher – das war bis Ende 2005 – nannte sich The Bianca Story Kanu. «Das war unsere Pampers-Phase, in der wir alle Fehler gemacht haben, die man als Band so machen kann», erzählt Elia und zieht damit einen klaren Schlussstrich unter das frühere Projekt. «Sowohl musikalisch als auch in Bezug auf den Einsatz, den wir für die Band leisten, liegen Welten dazwischen.»
Der freidenkerische Rock von The Bianca Story kombiniert Tiefgang mit Tanzflächen-Funktionalität.
Plazfest
Um 20 Uhr öffnet die Voltahalle heute ihre Tore für das Plazfest. Dabei geht es darum, mit möglichst wenig Mitteln möglichst viel Kultur zu bieten. Das Line-up ist vielversprechend: The Bianca Story, Arf und My Name Is George rocken auf der Bühne, die DJs Rude und Miss Peel hinter den Decks.
Die Frischzellenkur hat sich für The Bianca Story ausgezahlt: Mit den neuen Songs kamen auch massenweise Konzerte. «Im Juni absolvierten wir eine grosse Tour durch Deutschland, und im nächsten Februar reisen wir durch ganz Europa.» Frankreich, Tschechien, Deutschland und Ungarn stehen dann auf dem Programm.
Eine grosse Leistung für eine Band, die unter diesem Namen erst seit knapp zehn Monaten existiert. Woran liegt das? «Die Ehrlichkeit steht für uns an erster Stelle», betont Elia immer wieder. «Ich glaube, nur so kann man den Nerv seiner Zuhörer treffen. Das kann manchmal auch schmerzhaft sein.»
Fest steht: Der freidenkerische Rock von Bianca Story kombiniert Tiefgang mit Tanzflächen-Funktionalität und liegt damit voll im Trend.
Als Nächstes steht nun die Veröffentlichung des ersten Albums an. «Die Aufnahmen sind bereits im Kasten, jetzt geht es ums Artwork und alle anderen Dinge, um die man sich so kümmern muss.»
Es werden noch einige Monate verstreichen, bis die Scheibe im Handel ist, aber wenn man die bisherigen Songs betrachtet, lohnt sich das Warten.
Thomas Nagy

























