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05. Oktober 2007 11:22; Akt: 05.10.2007 16:04 Print
Bundesrat Leuenberger: «Ich kann Piero verstehen»
Umweltminister Moritz Leuenberger hat sich heute überraschend zu Piero Esteriores Amokfahrt geäussert - und Verblüffung ausgelöst.

Moritz Leuenberger: Denkwürdige Äusserungen vor historischem Hintergrund.
Was sich heute in Zimmer 267 im Zürcher Walchetor abgespielt hat, war denkwürdig - und das gleich in doppelter Hinsicht.
Geladen war Medienminister Moritz Leuenberger eigentlich, um die Ahnengalerie ehemaliger Zürcher Regierungsräte zu verstärken. Eigentlich ein festlicher Anlass ohne Skandalpotenzial. Doch ausgerechnet Leuenberger, der Hüter der bundesrätlichen Konkordanz, stellte den Anlass auf den Kopf.
«Ich kann das Vorgehen von Piero Esteriore verstehen», sagte Leuenberger vor seinem Porträt stehend und nahm damit die Geschichte des gefallenen Ex-MusicStars und seiner gestrigen Amokfahrt ins Ringiergebäude auf. Mit diesem Mitgefühl hatte niemand gerechnet. Doch Leuenberger legte vor den verdutzten Anwesenden gleich Kohle nach. Er habe Verständnis für das, was der italienische Sänger gemacht hat. Aber er, Leuenberger, würde nicht selber ins Gebäude fahren, sondern dies durch seinen Chauffeur machen lassen, der draussen vor dem Walchetor warte. Rumms!
Leuenberger erklärte sein Verständnis für Pieros Amokfahrt ins «Blick»-Gebäude mit den berühmten «Badehosebildern». Im Frühling 2006 veröffentlichte der «Blick» Bilder, die Leuenberger am Strand von Oman zeigten - gekleidet in eine blaue Badehose. Leuenberger ärgerte sich damals bereits lautstark. Der Ärger scheint aber immer noch nicht verflogen.
(meg)
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Alle 254 Kommentare




























Reorganisation
Beim Blick/Ringier-Verlag gehört mal eine tüchtige Reorganisation her. Was man da alles lesen muss in dieser sogenannten Zeitung steht der Wahrheit oftmals nicht sehr Nahe. Man sollte dieses Blatt boikottieren. Fragt mal die Angestellten, was die durchmachen müssen. Mach-hin-oder-Flieg Moral...
In Zeiten Wo Medien Herrschen
Nun- ob P&R Gag oder nicht, der Piero hat das geschafft, wovon ALLE Schweizer Musiker träumen... P&R P&R und nochmals P&R... und da ja unsere ganze amerikanisierte Gesellschaft,mittlerweile nur P&R orientiert ist, war dies warscheinlich der einzige Zug der Sinn machte. seine Songs finde ich sehr gut
Re: schlechtes Image für Italiener
Gut geschrieben Gianluca. Irgendwie kann ich zwar verstehen das man bei so was austicken kann, aber es hätte bestimmt ne bessere Fresse gemacht wenn er den Blick (Typ) einfach verklagt hätte. Ne PR hätte er so bestimmt auch gehabt, zu dem bin ich mir immer noch nicht sicher ob es nur gestellt war.