10. November 2006 08:21; Akt: 10.11.2006 08:23 Print

Swatch-Tochter schafft 165 StellenSwatch-Tochter schafft 165 Stellen

Mit der lange Jahre arg gebeutelten Uhrenindustrie im Jurabogen geht es weiter aufwärts. Die zum Swatch- Konzern gehörende Uhrkomponentenherstellerin Nivarox-FAR schafft rund 165 Stellen in Fontaines NE und Villeret BE.

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Das Werk in Saint-Imier BE wird dabei aufgegeben, Nivarox-FAR verlegt die Aktivitäten in die von Stararchitek Jean Nouvel gestaltete Anlage im Nachbardorf Villeret. Die gegenwärtigen 105 Angestellten «werden selbstverständlich ihre Arbeitsstelle behalten», schreibt Nivarox-FAR in einem Communiqué vom Freitag.

Zudem sollen bis in vier Jahren rund 30 zusätzliche Stellen entstehen. Der Umzug wird nach etwa einjährigen Umbauarbeiten Ende 2007 oder Anfang 2008 erfolgen. Der Transfer ermögliche zusätzliche Kapazitäten und schaffe optimale Bedingungen für die Komponentenherstellung von Regulier-Organen sowie Spiralen.

Ausbau in Fontaines

In Fontaines im Kanton Neuenburg will Nivarox-FAR ein zweites Werksgebäude mit einer Nutzungsfläche von über 3000 Quadratmetern bauen. Dies soll die neuen Aktivitäten mit Zifferblattappliken, Antriebsfedern und Uhrenschrauben vorantreiben.

Der Personalbestand soll dort von 160 auf über 300 steigen, wie Nivarox-FAR am Freitag mitteilte. Die Bauarbeiten werden rund 20 Monate dauern.

Die Investitionen in die beiden Anlagen bezeichnet Nivarox als beträchtlich. Genaue Zahlen waren auf Anfrage nicht erhältlich. Ebensowenig nennt Swatch Geschäftszahlen für ihre Tochtergesellschaft. Was mit der Anlage in Saint-Imier geschehen soll, ist noch offen.

Nivarox-FAR mit Sitz in Le Locle NE war 1850 gegründet worden. Sie ist nach eigenen Angaben die grösste Herstellerin von Komponenten des gesamten Hemmungsmechanismus und des Regulierorgans der mechanischen Uhr. Insgesamt beschäftigt die Firma rund 750 Mitarbeitende.

(sda)