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Problem identifiziert
12. November 2009 16:52; Akt: 12.11.2009 18:22 Print
Nichts ging mehr an der Schweizer Börse
Technische Probleme an der Schweizer Börse SIX haben den Handel mit Aktien, Optionen und Obligationen lahmgelegt. Gegen 15 Uhr stoppte der Handel und wurde nicht wieder aufgenommen. Die verkürzte Sitzung schloss leicht im Minus.
«Das Handelssytem ist stehengeblieben», sagte ein SIX-Sprecher auf Anfrage. Die Handelseinstellung betraf sämtliche gehandelte Kategorien. Das Problem sei identifiziert worden, teilte die SIX am Abend mit, ohne genauere Angaben zur Ursache der Panne zu machen. Die Arbeiten an der Lösung würden voranschreiten. Die SIX bedauere den Ausfall.
Der Handel wurde als Folge der Panne am Donnerstag nicht wieder aufgenommen. Die letztbezahlten Preise eines Titels werden als Schlusskurs vom Donnerstag verwendet. Auf diesen Kursen basiert auch die Indexberechnung. Der Bluechip-Index SMI verlor demnach 0,30 Prozent auf 6356,76 Punkte. Der breite SPI sank um 0,22 Prozent auf 5481,13 Zähler.
Den Index belasteten die schwer gewichteten Nestlé (-1,1 Prozent). Die ebenfalls grosskapitalisierten Roche gaben um 0,3 Prozent nach und Novartis um 0,1 Prozent.
Grösster Verlierer waren Logitech (-2,1 Prozent). Richemont (-1,1 Prozent) tendierten vor dem Semesterergebnis am Freitag leichter. Nach den deutlichen Vortagesavancen im Zuge des Neunmonatsausweises litten Holcim (-1,0 Prozent) etwas an Gewinnmitnahmen. Clariant (-0,9 Prozent) gaben ebenfalls nach.
Daneben verbuchten noch einige Finanzwerte deutlichere Abschläge, dies galt für ZFS (-0,9 Prozent), Julius Bär (-0,9 Prozent), Swiss Life (-0,2 Prozent) nach Gewinnmitnahmen und UBS (-0,1 Prozent). Freundlich tendierten dagegen Swiss Re (+1,3 Prozent), CS (+0,7 Prozent), Bâloise (+0,8 Prozent) sowie GAM (+2,8 Prozent) an der Tabellenspitze.
(sda)

























