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Als Erinnerung
12. November 2009 11:12; Akt: 12.11.2009 11:27 Print
Kasan-Captain nennt Tochter Barcelona
Sergej Semak wird die aktuelle Champions-League-Saison so schnell nicht mehr vergessen: Mit dem kleinen Rubin Kasan «stahl» er dem grossen FC Barcelona vier Punkte. Seine Tochter wird den Russen ein Leben lang daran erinnern.
Spezielle Kindernamen sind bei Promis nichts Ungewohntes - und das ist auch bei den Fussballern nicht anders. David Beckham nannte seinen Erstgeborenen beispielsweise Brooklyn, weil dieser in ebendiesem New Yorker Stadtteil gezeugt wurde. Sergej Semak, Captain des russischen CL-Vertreters Rubin Kasan, liess sich auch zu einer besonderen Namensgebung hinreissen: Seine frisch geborene Tochter heisst Barcelona.
Sergej Semak (r.) hat seine Tochter Barcelona genannt.(Bild: Reuters)
Doch der Russe folgte nicht etwa dem Beispiel von David Beckham. Nein, das Mädchen wurde nicht in Barcelona gezeugt - oder zumindest wissen wir das nicht. Aber: Zum Zeitpunkt seiner Geburt spielte der werte Herr Papa gerade Fussball in der Champions League - gegen niemand Geringeres als Titelverteidiger Barcelona. Und das ist längst noch nicht alles: Nachdem Rubin Kasan auswärts im Camp Nou dem spanischen Meister eine historische Niederlage zufügte, erspielten sich die Russen zu Hause ein 0:0. Dank den vier «geschenkten» Punkten befindet sich Kasan derzeit überraschenderweise auf Platz zwei der Gruppe F - vor dem punktgleichen Barcelona.
Auch wenn es schliesslich doch nicht für ein Weiterkommen in der Champions League reichen sollte, Kasan-Captain Semak wird die letzten Wochen wohl nie vergessen. Falls doch, dient ihm Tochter Barcelona als Gedankenstütze. Es sei eine Verbeugung vor dem spanischen Fussball und eine Erinnerung an die beiden Begegnungen der Klubs, begründete der 33-jährige russische Internationale gegenüber der Zeitung «Sowjetski Sport» die Namenswahl seines dritten Kindes.


























