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Pandemie
28. Juli 2009 23:06; Akt: 28.07.2009 21:44 Print
Hygienemasken sind beinahe ausverkauft
Wegen der Schweinegrippe sind Hygienemasken knapp. Teurer werden sie aber noch nicht – aus Imagegründen und wegen der Grossverteiler.
Die Schweinegrippe breitet sich rascher aus als erwartet. Das wollen zahlreiche Anbieter nutzen. Werbeangebote zur Pandemievorsorge nehmen zu. Die Konsumenten fragen vor allem Hygienemasken nach. «In der Schweiz sind praktisch keine Masken mehr erhältlich», sagt Paul Brändle von Biola. Sein Unternehmen bezieht Masken aus Asien und beliefert Grossisten, die Apotheken versorgen. Nachschub ist gemäss Brändle aber unterwegs.
Dieses Bild (Rio de Janeiro) ist schon bald auch bei uns möglich.(Bild: AFP)
Die Knappheit könnte die Anbieter veranlassen, die Preise für Hygienemasken anzuheben. Noch ist das nicht soweit: Die Einzelhändler wollen mit Blick auf die langfristige Kundenbindung nicht als «Pandemie-Profiteure» gelten. Auch die Grossverteiler agieren als Preisbremser. «Coop bietet Masken in allen Läden an und verfügt aktuell über ausreichend Vorräte», erklärt Sprecherin Denise Stadler. Den Umfang der Vorräte verrät Stadler aber nicht «In der Bevölkerung ist zuerst ein Umdenken nötig. Viele kaufen Masken, um sich selbst zu schützen», sagt Margrit Kessler von der Stiftung Patientenschutz. Dabei müssten Kranke den Schutz tragen, um das Weitergeben einer Infektion zu verhindern.
(wg/20 Minuten)


























