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Akt. 14.06.06; 22:41 Pub. 14.06.06; 22:40
Bissige Hunde halten die Behörden auf Trab«Die Meldepflicht für gefährliche Hunde gibt mehr zu tun als erwartet», sagt der Berner Kantonstierarzt Christian Huggler.Heute soll deshalb eine Arbeitsgruppe festlegen, wie es weitergeht. «Ich stelle mir vor, dass wir im Kanton drei bis fünf Abklärungsstationen einrichten», sagt Huggler. Seit die neue Regelung Anfang Mai in Kraft trat, wurden acht Bisse an Personen, sechs unter Hunden und drei Tiere mit aggressivem Verhalten gemeldet. Dazu kommen sieben Fälle, bei denen die Gemeinden von sich aus reagierten. «Dass Hundehalter zu Unrecht angeschwärzt werden, kommt selten vor», sagt Huggler. Die Meldungen betreffen keineswegs nur Kampfhunde, sondern verschiedenste Rassen. Nach der Abklärung in einer der Stationen könnten Massnahmen vom Leinenzwang bis zum Einschläfern verordnet werden. (mar)
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