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20. Juli 2007 10:03; Akt: 20.07.2007 10:59 Print
Vater und Sohn finden Wikinger-Schatz
Der Traum eines jeden Schatzjägers hat sich für einen Vater und seinen Sohn erfüllt: Der von ihnen gefundene Wikinger-Schatz wird auf 2,5 Millionen Franken geschätzt. Die beiden Glückspilze haben Anspruch auf die Hälfte des Wertes.
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Kostbarer Wikinger-Schatz gefunden
Wie das «British Museum» in London gestern mitteilte, enthält der Schatz 617 Silbermünzen, ein vergoldeter Silberbehälter und ein goldener Armring.
Den Wert der bei Harrogate in Yorkshire entdeckten Fundstücke schätzen die Experten auf eine Million britische Pfund (2,5 Millionen Franken). Die Objekte kommen zum Teil von weit her - aus Irland und Skandinavien, aber auch aus Russland und Afghanistan.
Der Metalldetektor führte zum Schatz
Der Schatz gilt den Angaben zufolge als der kostbarste Fund von Wikinger-Objekten in Grossbritannien seit mehr als 150 Jahren. Entdeckt wurden die Stücke von David Whelan und dessen Sohn Andrew, die auf die Suche mit Metalldetektoren spezialisiert sind. Sie haben zusammen mit dem Besitzer des Landes, auf dem der Schatz gefunden wurde, Anspruch auf die Hälfte des Verkaufspreises. Das British Museum will die Fundstücke erwerben und ausstellen.
Experten vermuten, dass die wertvollen Stücke aus Afghanistan, Irland, Frankreich, Russland und Skandinavien stammen und einem wohlhabenden Wikinger-Führer gehörten. Weiter wird vermutet, dass der Schatz während der Unruhen versteckt wurde, die auf die Eroberung des Wikinger-Königreichs Northumbria durch den angelsächsischen König Althestan im Jahr 927 folgten. Die Objekte sind den Angaben zufolge sehr gut erhalten. Die kleineren Stücke befanden sich in dem vergoldeten Behälter, der seinerseits durch einen Behälter aus Blei geschützt war. Der bislang kostbarste Wikinger-Schatz in Grossbritannien wurde 1840 in Cuerdale im Nordwesten Englands entdeckt.
(sda)

























