Patissier des Jahres 2017

06. Juni 2017 05:45; Akt: 06.06.2017 05:45 Print

«Meine Kreationen kennen keine Grenzen»

Die Baslerin Yoshiko Sato will Patissière des Jahres werden. Vor dem Wettbewerb hat sie sich bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen lassen.

Patissière Yoshiko Sato (33) schafft tagtäglich köstliche Kreationen.
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Etwas Süsses hat doch immer Platz. Wieso also nicht nach dem Zmittag noch ein feines Schnittchen aus Rhabarber und Tomate? Das ist kein Schreibfehler, sondern eine der vielen spannenden Kreationen, die Patissière Yoshiko Sato allmittaglich hervorzaubert.

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In einem Dreisterne-Restaurant an der deutsch-luxemburgischen Grenze hat die Baslerin mit japanischen Wurzeln bereits gearbeitet, danach gings mit einem Stern weniger im Zürcher Dolder als Chef-Patissière weiter. Seit Anfang Jahr arbeitet die zierliche Zucker-Künstlerin in Basel im Fine Dining Restaurant Panorama der Tavero, dem Caterer der F. Hoffmann-La Roche AG.

«Ich möchte gewinnen»

Am 11. Juni kämpft Sato in Hamburg gegen vier Kompetitoren im Vorentscheid um den Titel des besten Patissier des Jahres, der an der weltgrössten Food-Messe der Welt, der Anuga in Köln, am 8. Oktober vergeben wird.

Für Sato ist klar: «Ich möchte gewinnen.» Dafür muss sie die Hamburger Jury bestehend aus 13 renommierten Patissiers und Gastro-Kritikern mit 15 eigens kreierten Pralinen oder Petit Fours, und einem Dessert aus den Pflichtkomponenten Aloe Vera, Pfirsich und einer speziellen Mandel-Schokolade überzeugen.

Üben, üben, üben

Nebst ihrem Vollzeit-Job bei der Tavero bedeutet das: Üben, und das täglich für ein bis zwei Stunden. «Eine gute Vorbereitung ist sehr wichtig», erklärt die 33-Jährige. Man merkt ihr die Beflissenheit, die den Japanern häufig nachgesagt wird, deutlich an.

Und auch in ihren Desserts schmeckt man das Fernöstliche heraus. «Produkte und Geschmäcker zu kombinieren, ist meine Spezialität. Meine Kreationen kennen keine Grenzen», sagt Sato. Sie, die im Alter von 23 den Apfelbaum-Hof ihrer Eltern in Japan verliess, um in Hamburg die Kunst des Apfelkuchen-Backens zu erlernen.

10 Jahre später könnte sie in der Hansestadt ihrer Karriere die Krone aufsetzen und zur besten Patissière im deutschsprachigen Raum gewählt werden. «Dies würde mir sehr viel bedeuten», sagt Sato.

(rob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Typhoeus am 06.06.2017 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die süsse Sucht

    mit den Schattenseiten der Gewichtszunahme

  • Sweety-Tweety am 06.06.2017 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Erfolg!

    Was für eine tolle Idee: Saisongemüse in die süssen Leckereien zu integrieren, und das dann noch mit ausländischen Einflüssen zu kombinieren. Ich wünsche ihr viel Glück!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sweety-Tweety am 06.06.2017 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Erfolg!

    Was für eine tolle Idee: Saisongemüse in die süssen Leckereien zu integrieren, und das dann noch mit ausländischen Einflüssen zu kombinieren. Ich wünsche ihr viel Glück!

  • Typhoeus am 06.06.2017 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die süsse Sucht

    mit den Schattenseiten der Gewichtszunahme