Bscene 2017

19. März 2017 16:12; Akt: 19.03.2017 16:12 Print

7000 Besucher füllten die Basler Clubs

Volles Programm in zwei Nächten: Am 17. und 18. März zeigte sich die Basler Clubszene für das Festival Bscene von seiner virtuosesten Seite.

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Zum 21. Mal lockte das Clubfestival Bscene Musikschaffende und Musikliebende in zwölf verschiedene Lokalitäten in Basel. Mit der Monkeybar, dem Huckebein und dem Terrorsamba waren auch drei Neuzugänge darunter.

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Bespielt wurden die Clubs von über 400 Musikern, welche die Besucher – so predigte es das diesjährige Motto – zum «Loose, nit Schnuure» animieren wollten. Damit konnten die Veranstalter rund 7000 Tickets verkaufen.

17-jähriger Rapper brillierte

Ein solches gab den Weg frei für ganz unterschiedliche musikalische Erlebnisse. Auch wenn der Fokus wie jedes Jahr auf den regionalen Künstlern lag, gab es auch internationale Acts zu sehen und hören. So zum Beispiel die deutsche Pop-Sängerin Dillon, die jedoch trotz Basler Unterstützung vom Stimmbänder-Chor das Publikum am Freitag in der Kaserne nicht mitreissen konnte. Die «TagesWoche» bezeichnet den Auftritt als eine Enttäuschung.

Anders verlief es bei Nemo, dem 17-jährigen Rapper aus Bern. Dieser sorgte am Freitag im Sudhaus für volle Ränge und bewies, wieso er als neue Hoffnung im Schweizer Mundart-Rap gehandelt wird. Auch bei Grégoire Vuilleumier, besser bekannt als Greis, gab es in der Monkeybar Berndeutsch auf die Ohren. Diesmal aber in Form von improvisiertem Blues, zusammen mit Gitarristen Bemjamin Noti als Duo mit dem klangvollen Namen NotiWümié.

Neues und Junges aus Basel

Zur Basler Fraktion: Nebst Urgesteinen wie Black Tiger und Allseitsbekannten wie Anna Rossinelli stand auch viel Neues und Junges auf den Bühnen. So füllten die Space Tourists das Terrorsamba mit melancholischen Indie-Sound und tauften zugleich ihre neue Platte. Sein erster Release steht dem jungen DJ Audio Dope noch bevor, der die offizielle Afterparty am Freitagabend in der Kaserne bestritt.

Am Samstag ging es dort härter zu und her: Mit Zatokrev, Sons of Morpheus und Schammasch kamen auch die Metaller an der Bscene für einmal wieder voll auf ihre Kosten.

(rob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kudi, Weggis am 19.03.2017 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Singen statt streiten

    Lieber Musik als Krieg. Geht mit gutem Beispiel voraus. Lacht, singt und geniesst das Leben.

  • Pendler am 19.03.2017 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu teuer!

    Die Ticketpreise waren äusserst unattraktiv. So viel zahle ich nicht für Künstler welche ich nicht kenne.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pendler am 19.03.2017 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu teuer!

    Die Ticketpreise waren äusserst unattraktiv. So viel zahle ich nicht für Künstler welche ich nicht kenne.

    • ArtVision am 19.03.2017 21:56 Report Diesen Beitrag melden

      BScene = GROSSARTIG

      Tolles Festival mit vielen talentierten Acts! Für Künstler in diesem Format hätten die Ticketpreise viel höher sein können... waren doch immerhin 13 Locations!

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  • Kudi, Weggis am 19.03.2017 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Singen statt streiten

    Lieber Musik als Krieg. Geht mit gutem Beispiel voraus. Lacht, singt und geniesst das Leben.