Basel

12. Juni 2017 23:12; Akt: 12.06.2017 23:13 Print

LKW brennt auf der A2 – mehrere Explosionen

Auf der Autobahn A2 in Basel geriet ein Sattelschlepper in Vollbrand. Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

Der Lastwagen mit niederländischem Kennzeichen wurde ein Raub der Flammen. (Video: Leser-Reporter)
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Laut der Polizei Basel-Stadt war der 49-jährige LKW-Chaffeur kurz nach 15.30 Uhr auf der A2 unterwegs, als sein Sattelschlepper im Bereich des Breitequartiers in Vollbrand geriet. Der LKW mit niederländischem Kennzeichen hatte Schuhe geladen. Wieso er Feuer fing, ist noch unklar. Die Sanität brachte den Chaffeur mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital.

Lastwagen brennt auf der A2

«Wir haben mehrere Explosionen gehört», erzählt ein Leser-Reporter, der an der Autobahn wohnt. Kurz vor 16 Uhr sei ihm der Brand aufgefallen. Auch seien Gegenstände über die Schutzwand geflogen. «Die Polizei hat uns gesagt, wir sollen ins Haus und die Storen runterlassen», erzählt der 21-Jährige weiter. Die Nebenstrasse, in der der Reporter wohnt, sei ausserdem gesperrt worden.

Lange Wartezeiten

Für die mehrere Stunden dauernden Lösch- und Aufräumarbeiten sperrte die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Schweiz sowie die betroffene lokale Strasse. Die Basler Verkehrs-Betriebe leiteten zwei Buslinien um.

Gemäss dem Verkehrsinformationsdienst viasuisse war eine Wiedereröffnung der A2 erst am späteren Abend möglich. Die Räumung des Unfalls habe sich als langwierig erwiesen, da der Lastwagen nach dem Unfall Feuer gefangen habe und die Strasse und die Lärmschutzwand beschädigt wurden.

Am frühen Abend stauten sich die Fahrzeuge wegen der Sperrung zwischen dem Schwarzwald-Tunnel und der Verzweigung Hagnau Richtung Luzern auf der A2 bereits ab dem Grenzübergang Basel-Weil. Folglich kam der Verkehr auch auf der Nordtangente zwischen dem Grenzübergang Saint Louis und der Verzweigung Wiese zum Stillstand, wie viasuisse schreibt.

Auch auf dem umliegenden Strassennetz, auf der französischen Seite bei der Einreise in die Schweiz, sowie beim Grenzübergang Rheinfelden Richtung Schweiz musste mit Staus und teilweise mehrstündigen Wartezeiten gerechnet werden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt empfahl, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren.

Update folgt

(aj/sda)