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Nach zwei Tagen
18. Mai 2011 06:15; Akt: 18.05.2011 15:25 Print
Sondereinheit holt Ziegelwerfer vom Dach
48 Stunden nach Beginn hat das Drama um den Ziegelwerfer von Basel ein Ende genommen. Sondereinheiten der Basler Polizei haben ihn um 10.40 Uhr vom Dach geholt - und dabei in die Trickkiste gegriffen.
48 Stunden hat der Ziegelwerfer auf dem Dach ausgeharrt. Bis zum Schluss dachte er nicht daran, sich zu ergeben. Um 10.40 Uhr haben Sondereinheiten der Basler Polizei dem Drama ein Ende gesetzt. Vizekommandant Rolf Meier schildert gegenüber einer Reporterin von 20 Minuten den Zugriff wie folgt: «Wir haben den Mann von der Mauer oberhalb des Balkons gezogen. Er hat sich beim Zugriff nicht gewehrt und keine Verletzungen davongetragen.» Um 11 Uhr brachte eine Ambulanz den Ziegelwerfer – mit Sichtschutz abgeschirmt von Schaulustigen – in die psychiatrische Klinik.
Video
Ziegelwerfer von Basel harrt aus
Ziegelwerfer gibt nicht auf
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Die Sondereinheiten hatten sich am Mittwoch um zirka 9.30 Uhr in Schutzmontur dem Mann über den Balkon genähert, berichtet die 20 Minuten-Reporterin. Mit Hilfe eines Red Bulls sei der durstige Mann schliesslich auf die andere Hausseite gelockt worden. Eine Stunde später konnte der Ziegelwerfer nach zwei Nächten ohne Schlaf unverletzt vom Dach geholt werden. Damit dürfte nach zwei Tagen endlich wieder Ruhe im Quartier einkehren.
Gefährliche Aktionen in der Nacht
Noch in der Nacht hat es nicht danach ausgesehen, als würde der Ziegelwerfer bald aufgeben. Sein Verhalten habe sich nicht geändert: «In der Nacht hat er weiter vor sich hin referiert, Ziegel gestapelt und auf dem Kamin balanciert», sagt Polizeisprecher Klaus Mannhart zu 20 Minuten Online (siehe Video unten).
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
Der Ziegelwerfer balancierte auch nach 48 Stunden auf dem Dach nicht selten auf der Kaminspitze. Die Gefahr, dass er vor Müdigkeit durch einen unbedachten Schritt herunterstürzt, war gross. In diesem Fall hätte ihm die Polizei nicht helfen können. «Wir haben niemanden in Reichweite des Mannes positioniert, der ihn packen könnte», so Mannhart.
Strassen wieder offen
Nach dem Ende des Ziegelwerfer-Dramas können auch die Anwohner aufatmen. Die Sperrungen werden derzeit aufgehoben. Laut Polizeiangaben soll der Verkehr bis am Mittag wieder normal rollen.
(am/meg/lue/sda)
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Alle 449 Kommentare

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Peinlich
Erstmal an alle die um ihr ach so liebes Geld bangen. Schämt ihr euch nicht diese paar läpischen Franken über ein Menschenleben zustellen??? In was für einer Gesellschaft leben wir hier überhaupt? die Polizei hat total richtig gehandelt (wenn auch mit übertriebenem Aufgebot). Mann könnte ja vorschlagen das der Mann für die von ihm verursachten Kosten aufkommt. Es ist niemand verletzt worden und alles ist gut ausgegangen.
buch
man sollte ein buch über diesen vorfall schreiben.mit all diesen leider mehr oder weniger menschen unwürdigen komentare. wenn ich es nicht besser wüsste,könnte ich meinen,es ginge hier um ein monster...aber nein.. es geht um einen kranken menschen. 2011 und noch imme begreifen die menschen nicht das psychisch krank ein leiden ist,wofür man nichts kann.und mal hand aufs herz: ich bezweifle ob die,die hier so verachtend und hass erfüllt schreiben wirklich gesund sind!wie war das früher?kranke und nicht der norm entsprechende menschen werden verfolgt!?!? leute wacht auf!!!!
wege...
urteilen,urteilen..da sind alle gross.. ging jemand von euch seinen weg ? in seinen schuhen ? vielleicht brauchte er nur jemanden, der ihm "wirklich" und aktiv zuhoerte..keine vorgefasste beurteilung, meinung, ab stempeln..klassifizierung.. aktives zuhoeren..in unser heutigen zeit..eher eine seltenheit.. horcht mal um euch und beobachtet..wie und auf welche art und weise..menschen euch zuhoeren..oder vielleicht wirds auch nicht mal bemerkt..da alles immer in eile, hast..
nicht ganz so einfach...
liebe victoria.. solltest du schon einmal einen psychisch kranken in deiner umgebung gehabt haben und hast ihm auch zugehört.. irgendwann kommst auch du an eine grenze, du willst nichts mehr hören von den immer gleichen problemen, die du eh nicht lösen kannst.. die der "kranke" nicht von dir gelöst haben möchte.. ich spreche aus eigener erfahrung: es macht müde und energielos, denn du willst aber kannst nicht helfen..