Therwiler Handschlag-Affäre

30. September 2016 13:07; Akt: 30.09.2016 14:32 Print

Familie legt Beschwerde ein

Die Familie der Handschlagverweigerer aus Therwil hat gegen den Entscheid des Schulrats Beschwerde beim Baselbieter Regierungsrat eingelegt.

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Die Diskussion um die Handschlagverweigerer von Therwil geht weiter: Die beiden 14- und 15-jährigen Schüler in der Basler König-Faysal-Moschee, wo ihr Vater als Imam amtet. (Bild: Matthias Willi/ SonntagsZeitung)

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Gegen die von der Schulleitung der Sekundarschule Therwil angeordnete Disziplinarmassnahme in Form von Sozialeinsätzen wurde von der Familie der beiden Schüler Beschwerde eingelegt. Der Schulrat hat diese abgewiesen, wie die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion von Baselland in einer Mitteilung schreibt.

Gegen diesen Entscheid hat die Familie am 29. September 2016 fristgerecht Beschwerde beim Regierungsrat eingelegt. Der Rechtsdienst des Regierungsrats und Landrats wird mit der Instruktion des Verfahrens vor dem Regierungsrat beauftragt. Das heisst, dass er für die weitere Verfahrensführung und die juristische Vorbereitung für den Regierungsrat zuständig ist.

Nun muss der Regierungsrat als nächste Instanz befinden. Die Haltung von Bildungsdirektorin Monica Gschwind in der Handschlagfrage ist nach wie vor klar: Durchsetzen ohne Wenn und Aber. Das habe sie an der Landratssitzung vom letzten Donnerstag nochmals klar bekräftigt. Sie werde diese Überzeugung auch in der Gesamtregierung konsequent vertreten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

(kat)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Checks Ned am 30.09.2016 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Ich frag mich wirklich ob das so schlimm sein kann einer Frau die Hand zu geben. Wenn ja was suchen die dann in der Schweiz? Ich verstehs echt nicht

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  • JS. am 30.09.2016 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich!

    sehr mühsam! die sollen sich anpassen und sonst können sie dahin wo sie herkommen!

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  • Brother Mercurius am 30.09.2016 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe mich eben angepasst...

    Ich bin buddhistischer Geistlicher. Bei uns ist es auch nicht erlaubt, eine Frau zu berühren. Das gilt insbesondere, wenn wir mit der Robe bekleidet sind. Hier in der westlichen Welt kann ich aber auch nicht in der Mönchsrobe erscheinen. Also, wenn ich in westlicher Kleidung gekleidet bin, sehe ich vom Verbot ab und gebe, wie es eben hier gebräuchlich ist, die Hand. Menschen, die mich gut kennen, grüssen mich aber meistens mit dem Wai. Soweit sollte auch im Islam eine Anpassung möglich sein. Sonst ist der Aufenthalt bei den 'ungläubigen' eben zu unterlassen. Dann gilt eben: Go home, my friend!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kira am 02.10.2016 13:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer zahlt

    Wer bezahlt dieser Familie, die laut Medien ja Sozialhilfeempfänger sind, eigentlich das alles? Etwa wir Steuerzahler?

  • Dr House am 02.10.2016 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach

    Zieht euch doch Handschuhe an und das Problem ist gelöst

  • Alex am 30.09.2016 14:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles nur Provokation

    Da gehts nicht mehr um die verweigerung des Handschlag sonder um absichtliche Provokation zu schüren was auch immer wider schaffen.

  • A-non am 30.09.2016 14:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    my2cents

    Ich bin zwar links, aber da hört auch mein Verständnis auf. Und die können bleiben, während die super integrierte Familie musste gehen, obwohl die einheimischen für sie auf die Strasse sind.

  • Werner am 30.09.2016 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Geschichte

    Tell hat damals auch nicht so gegrüsst wie es für alle anderen üblich war