138 Millionen

30. August 2017 10:53; Akt: 30.08.2017 15:35 Print

Die fetten Jahre in Basel halten an

Grund zur Freude: Der Stadtkanton erwartet für 2018 einen Überschuss von 138 Millionen Franken. Bis 2021 sollen die Gewinne kräftig weitersprudeln.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Basel-Stadt geht es in finanzieller Hinsicht unverändert gut: Das Budget 2018 des Stadtkantons sieht einen Überschuss von 138 Millionen Franken vor. Bis 2021 soll es in ähnlichem Rahmen weitergehen.

Umfrage
Was soll Basel mit den Überschüssen in der Staatskasse anstellen?
53 %
3 %
6 %
2 %
15 %
18 %
3 %
Insgesamt 789 Teilnehmer

Die Regierung beurteilt die Finanzlage in einer Mitteilung vom Mittwoch als weiterhin «sehr gesund und stabil». Zu verdanken sei dies neben einer vorsichtigen Ausgabenpolitik auch der dynamischen Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre.

Zum Überschuss trägt namentlich der Fiskalertrag bei, der im Vergleich zum Budget 2016 um 1,7 Prozent auf 2,77 Milliarden Franken ansteigen soll. Zu den Mehreinnahmen bei den Steuern sollen die natürlichen Personen 25,5 und die juristischen Personen 21,9 Millionen Franken beitragen.

Steigende Kosten für Soziales und Finanzausgleich

Stärker belastet als im laufenden Jahr wird der baselstädtische Staatshaushalt 2018 unter anderem durch die Sozialhilfe, deren Budget um 12 Millionen Franken erhöht wird. Mit Mehrkosten von 10 Millionen Franken wird zudem bei den Prämienverbilligungen gerechnet. Überdies muss der Stadtkanton unter dem Strich 15 Millionen Franken mehr in den nationalen Finanzausgleich (NFA) abliefern.

Bei den Investitionen sieht der Voranschlag 2018 gegenüber dem laufenden Jahr einen Rückgang um 54 Millionen auf netto 368 Millionen Franken vor. Der Selbstfinanzierungsgrad soll von 68,7 auf 82,4 Prozent steigen.

Polster für Unternehmenssteuerreform

Auch für die Jahre 2019 bis 2021 rechnet die Basler Regierung mit ähnlich guten Abschlüssen wie für 2018. Der strukturelle Überschuss sei aber nötig für die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 zur Reform der Unternehmensbesteuerung.

(lha/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • StefanWillibald am 30.08.2017 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natürliche Personen

    Eventuell könnte man ja mal die Steuern für Privatpersonen senken? wahnsinnig hoch sind die nämlich.....

  • Markus Kaufmann am 30.08.2017 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Steuersenkungen?

    Langsam dürfte man über eine Steuersenkung für Erwerbstätige nachdenken... nicht nur Vergünstigungen für Unternehmen

    einklappen einklappen
  • Kain Spam am 30.08.2017 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Klumpenrisiko

    Die gute Finanzsituation von BS beruht auf der Anwesenheit weniger grosser Firmen. Dies stellt ein erhebliches Klumpenrisiko dar insbesondere wenn man bedenkt dass die links-grüne Politik in BS sowohl der Chemie / Pharma Branche als auch den Berufspendlern der Dienstleistungsbranche aus idiologischen Gründen ablehnen gegenübersteht. Sollte sich also einige Firmen entschliessen künftige Investitionen in freundlicheren, steuer- und kostengünstigeren Regionen vorzunehmen hätte das fatale Konsequenzen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • diogeness am 02.09.2017 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie im Mitelalter

    Kranken Leuten werden überhöhte und ungerechtfertigte Steuern verrechnet. Die können sich natürlich kaum wehren Wieso bringt die Baz keine solche Beispiele?

  • Tobi Mory am 01.09.2017 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ungerechtes Vorgehen

    Logisch haben die so viel Geld, wenn sie den Menschen die Erbschaft weg nehmen zu 100%, so wie mir.Die Aemter gehen wirklich gnadenlos vor, wenn man mal Schulden hat und lachen auch noch dabei.

    • San Ber am 05.09.2017 23:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tobi Mory

      Wenn sie Schulden haben sollen sie wieder begleichen. Die Erbschaft wird dann nicht weggenommen, sondern mit den Schulden verrechnet!

    einklappen einklappen
  • Tastaturgranove am 01.09.2017 01:15 Report Diesen Beitrag melden

    Der Wohlstand bremst den Verstand!

    ja und schon wird es ihnen langweilig und dann beginnen sie mit dem ärgern der Autofahrer mit langen Rot Wellen und so. Typische Zeiterscheinung der Überflussgesellschaft, schon dier Römer töteten aus lange weile. Angefangen hat es mit übertriebenen Verkehrskontrollen und Schikanen gegen die Gewerbetreibenden und Handwerker. Und geendet mit dem Brand von Rom ja die Lange weile der Politiker ist nicht gut für den Mob, der das ganze auch noch zahlen muss und wieder aus bügeln. Lernen den die Behörden nichts aus der Geschite der Zeit?

  • Thierry Donzé am 31.08.2017 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Basler Budget

    Es wäre jetzt Zeit Steuererleichterungen zu machen Mit dem Million von Wessels macht es CHF 139 Mio.

  • Hans Meier am 31.08.2017 10:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uni

    Ja was. Dann sofort wieder Geld in die Uni stecken. Studiere an der Uni Basel und komme ins Bachelorjahr... von meinem Studiengang werden gerade 10% den Master on Basel machen & der Rest wird in eine andere Stadt ziehen... Uni Basel hat bei einzelnen Studiengängen einen guten Namen, aber wird nach und nach verarmen.