Grenzwache Basel

09. Mai 2017 11:37; Akt: 09.05.2017 11:37 Print

990 Liter Wein und 111 Kilo Wurst geschmuggelt

Bei einer Verkehrskontrolle flog vergangene Woche ein portugiesischer Schmuggler auf: Sein Transporter war randvoll mit Schmuggelware gefüllt.

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Dem Einsatzzug der Kantonspolizei Basel-Stadt fiel in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der Autobahn A3 im Horburgtunnel ein Kleintransporter mit einem Anhänger auf. Als sie diesen daraufhin durchsuchten, stellte sich heraus, dass der Kleintransporter mit verschiedenen nicht deklarierten Waren beladen war. Die Polizei alarmierte daraufhin die Grenzwacht, die das Fahrzeug zusammen mit der Polizei zur weiteren Abklärung zum Grenzübergang Basel-Freiburgerstrasse führte.

Dort wurden der Lenker und der Beifahrer einer genaueren Prüfung unterzogen. Dabei zeigte sich, dass der 48-jährige portugiesische Beifahrer in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben war – dies gleich mit acht Ausschreibungen wegen offenen Bussen in der Höhe von über 5000 Franken.

Wurst und Wein für ein ganzes Dorf

Im Kleintransporter wurden verschiedene Kartonschachteln entdeckt, in denen sich Plastikkorb- und Glasflaschen mit Wein befanden. Insgesamt wurden 988,5 Liter Rot- und Weisswein sichergestellt. In weiteren Kartonschachteln kamen dann noch Rauchfleischwaren und Würste zu Tage – rund 111 Kilogramm.

Aufgrund der grossen Menge an geschmuggelten Waren wurde die Zollfahndung beigezogen. Deren Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den entdeckten Waren um Erzeugnisse aus Portugal handelte, welche über Frankreich unverzollt in die Schweiz gebracht worden waren. Der Lenker, ein in der Schweiz wohnhafter 52-jähriger Portugiese, muss nun mit einer Busse und Abgaben von mehreren tausend Franken rechnen.

(stv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guguseli am 09.05.2017 11:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Geldsorgen

    Kommen zu den 5000. Fr. also noch einige Tausend mehr dazu welche wahrscheinlich auch nicht bezahlt werden

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  • Guetzlisaft am 09.05.2017 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Illegal

    Beifahrer in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben war dies gleich mit acht Ausschreibungen wegen offenen Bussen in der Höhe von über 5000 Franken. Ich frage mich wie der Jahrelang frei hier in der Schweiz bewegen kann und mal ohne eine Verhaftung zu kommen bis jetzt? Schlafmützen-Land Schweiz wo es noch die restlichen 99% Illegale aufhalten...Prost

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  • Su.E am 09.05.2017 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glünggi

    Sicher ein Restaurant Überlebender,ein solcher sollte Massiv bestraft werden,es ist doch eine Frechheit was sich einige Leute erlauben,ich gehe öfters über die Grenze nie würde ich das machen,vielleicht hat heute die Ehrlichkeit kein Stellenwert mehr,

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pack Man am 26.05.2017 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Partykiller,Regen und Zoll

    Hm,war bestimmt nur Eigenbedarf und ihnen nicht bewusst,das man das Grillzeug auch Regen verzollen muss!;-)

  • Manuel Portugal am 12.05.2017 23:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht viel trinken Portugiese bruder

    Gesetzt ist Gesetz bezahlen und nicht weiter machen

  • Rolf am 10.05.2017 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    teure Schweiz, aber auch höhere Löhne als im Ausla

    Wenn alle im Ausland einkaufen, geht es bergab mit unserer Wirtschaft. Klar sind die Preise hoch in der Schweiz, aber wir haben auch andere Löhne, Mieten etc. Fragt doch mal was ein Verkäufer in Deutschland verdient. 1000 ist etwa der Durchschnitt. Schlussendlich schneiden wir uns ins eigene Fleisch, wenn es deshalb mehr Entlassungen gibt.

    • Li am 10.05.2017 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rolf

      Eigentliches Problem ist die Respektlosigkeit gegenüber unsere Rechtssystem, verursacht durch die fehlenden Wille, endlich ernsthaft durchgreifen.

    • m. Buser, Basel am 12.05.2017 08:23 Report Diesen Beitrag melden

      Tiefe Löhne in "D"

      @Rolf . . . die höheren Löhne . . . die Deutschen Lohnbezüger verdienen nämlich fast gleichviel. . . . aber Ihnen werden die Steuern und diverse andere Abzüge (von denen wir Träumen, wie Zahnarzt-Kosten und vieles mehr) vor Auszahlung bereits aus der Lohntüte entnommen. Immer wieder hört man von Löhnen in der höhe von vielleicht 12.-. Werden in der CH solche Abzüge getätigt . . bleiben uns auch nicht viel mehr übrig . . .sooo ist das.

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  • Simon Tanner am 10.05.2017 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tja...

    Er dachte sicher, dass man ja einen kleinen Snack für unterwegs mitnehmen darf.

  • Raymond F. am 09.05.2017 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunlicher Frust

    Wenn ich an die Zigtausende denke, welche für ihren privaten Bedarf in Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich einkaufen, habe ich wenig Verständnis für die hier abgegebenen Kommentare. Da machte doch ein Beizer "nur" was Schweizer - darunter auch jede Menge SVP Wähler - seit Jahren tun.

    • Auch SVP-PolitikerInnen am 14.05.2017 02:01 Report Diesen Beitrag melden

      Auch SVP-PolitikerInnen!

      Nicht nur SVP-WählerInnen tuenden das, sondern sogar SVP-PolitikerInnen, wie der Solothurner Ex-Nationalrat Rolad Borer. Soviel zur Ehrlichkeit der SVP-PolitikerInnen.

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