Neue Bestimmungen

16. Februar 2017 05:54; Akt: 16.02.2017 09:18 Print

Basel macht Weg für Food Trucks frei

Am Dienstag hat die Basler Regierung bekannt gegeben, die Bestimmungen für die Nutzung des öffentlichen Raums zu ändern. Food-Truck-Betreiber freuen sich über diesen Entscheid.

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Neu sind Food Trucks im öffentlichen Raum zulässig, zudem fällt das grundsätzliche Verbot von Grill- und Brateinrichtungen weg. SP-Grossrat Thomas Gander, der sich bereits vor knapp einem Jahr für eine Vereinfachung des Bewilligungsverfahrens für Food Trucks einsetzte, freut sich über diese Neuigkeit. «Dieser Entscheid ist für die Attraktivität der Stadt sehr wichtig», so Gander. Die ganze Bürokratie würde dadurch erleichtert. Bevor die neue Regelung jedoch endgültig in Kraft treten könne, müsse sie zuerst im Gastgewerbegesetz verankert sein, sagt der Grossrat.

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Die Standortsuche für Basler Food Trucks war für die Betreiber in der Vergangenheit bisher keine einfache Angelegenheit. Die Trucks waren lediglich auf offiziellen Märkten und Veranstaltungen erlaubt. Das soll sich nun ändern. Am Dienstag hat die Basler Regierung entschieden, die Bestimmungen für die Nutzung des öffentlichen Raums zu lockern – eine entsprechende neue Verordnung wurde verabschiedet. Mit dieser wolle die Regierung mehr Transparenz im öffentlichen Raum schaffen, heisst es in der Mitteilung.

Anträge werden neu geprüft

Laut Daniel Hofer, Sprecher des Baudepartements, ist es nun möglich, einen entsprechenden Antrag auf einen Standplatz im öffentlichen Raum zu stellen, so Hofer. Die Anträge müssten jedoch nach wie vor zuerst geprüft werden, bevor eine Bewilligung erteilt werden könne. «Ist der gewünschte Standort verfügbar, werden die notwendigen Schritte eingeleitet», sagt er.

Bei den Food-Truck-Betreibern kommt die neue Verordnung sehr gut an. «Es freut uns sehr, dass die Bestimmungen gelockert werden», so Manuel Eberle, Geschäftsführer des Meat & Greet Trucks. Basel habe ein grosses Potenzial für Food Trucks. Im Vergleich zu anderen Städten wie Zürich und Genf seien die bisherigen Regelungen eher konservativ gewesen. «Wir werden von den neuen Richtlinien sicherlich Gebrauch machen», sagt Eberle.

Zukunftsweisender Entscheid

Auch Charlotte Baly, Geschäftsführerin des Mrs. Burger Food Trucks, ist über das vereinfachte Bewilligungsverfahren sehr erfreut. «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagt sie. Nun sei entscheidend, wie die Allmendverwaltung mit den zukünftigen Anträgen vorgehen würde. «Wir werden uns auf jeden Fall um einen neuen Standort bemühen», so Baly.

(fh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas Gander am 16.02.2017 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Food Trucks mit breitem Angebot

    Wer Food Trucks immer noch mit ungesunder Ernährung gleichsetzt, empfehle ich andere Städte zu besuchen, die schon länger über eine "Food Truck-Szene" verfügen und ein tolles Angebot bereit halten!

  • DerKoch am 16.02.2017 09:44 Report Diesen Beitrag melden

    Fooftrucks

    Immer diese negative Einstellung. Ich finde es super! Es öffnet entlich den Weg zu einer neuen Esskultur, die die Schweiz schon vor langer Zeit verlohren hat. Hauptsace am Mittag den billigsten Teller in 15 min heruntergedrückt und dann zurück ins Büro. Dieser Erlass macht den Köchen mut ihr Können nun direkt auf der Strasse zu präsentieren. Nicht alles is(s)t Burger! ;)

  • Herr Max Bünzli am 16.02.2017 06:24 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    da wird es nun bald an jeder Ecke solche Truck Foods geben, vom Döner bis zum Hampi

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heidi am 17.02.2017 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Mensch denk um

    Wenn ich diese Kommentare lese, geht es da eindeutig nicht um die Trucks, sondern um schlecht erzogene Menschen. Wenn ich in die Stadt gehe, freue ich mich immer auf eine Salamibrezen, die ich bei einem Truck kaufen kann. Um den Abfall zu entsorgen gibt es genug Möglichkeiten

  • BVBkusi am 17.02.2017 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solang

    Es div.angebot gibt-toll.immer diese MC und BK,ich bevorzuge abwechslung.in mac/bk ge ich nur wegen heisse schokki hamburger hat ich schon lang nicht mehr hangen mir zur ohren raus.

  • Chrigeli am 17.02.2017 05:40 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr Abfall

    Noch mehr Abfall! Es nervt, auf dem Marktplatz stets die gebrauchten Kaffeebecher von Sutter usw. auf dem Boden liegen zu sehen.

  • Nobody am 16.02.2017 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Littering , wir kommen

    Und noch mehr Abfall auf den Strassen!!!

    • No fast f... am 16.02.2017 19:54 Report Diesen Beitrag melden

      ¨Chevy

      Bravo, wenn an bald jedem Ecken ein Food Druck steht wird die Stadt mit noch mehr Abfall übersät und über die Essen Resten freuen sich die Mäuse, Ratten Tauben usw. Unglaublich, die Menschheit verblödet immer mehr!!

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  • Reto 56 am 16.02.2017 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Muss nicht sein

    Der Gedanke an die Hygien lässt mich erschaudern. Nein das brauche ich wirkllich nicht. Food an jeder Ecke. Kein Wunder laufen nur noch fette Kloppse rum

    • webarch am 16.02.2017 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto 56

      food trucks bitte nicht mit fast food verwechseln. gerade in anderen länder gibt es viele versch. speisen, die mit fast food nichts zu tun. zur sauberkeit, an strassenständen in bangkok habe ich das frischere gemüse und fleisch bekommen, als in manchen restaurant. vielleicht sollte man nicht immer von sich ausgehen, sondern ein vernünftiger blick auf den truck zeigt sehr schnell, wie sauber es ist. die es mit der sauberkeit nicht ernst nehmen, werden nicht lange überleben.

    • Ramos am 17.02.2017 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Schlimmer geht nicht als Bangkok

      Ach herjee ausgerechnet Bangkok. Ich habe keinen Schweinemagen und der dreht sich schon wenn ich den Strassenfood in den verrosteten und fettigen Woks sehe. Nein ich brauche keine Käfer im Magen und Gedärme die ich nie mehr losbringen. Schlechtes Beispiel.

    • Gäll am 17.02.2017 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ramos

      Sagt jemand, der noch nie in so einem Restaurant gegessen hat. Ist vermutlich nicht schweizerisch genug, so wie ein Döner Kebab.

    • Ramos am 17.02.2017 14:56 Report Diesen Beitrag melden

      Danke Gäll bist der Grösste

      Der Gäll ist ein ganz seltsamer. Bin seit x Jahren geschäftlich in bangkok unterwegs und weiss sehr wohl was da alles auf der Strasse angeboten wird. Nein ich gehöre nicht zu den Billigtouris oder B.. Touris die Bangkok nur auf der Strasse und in Bars erleben.

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