Weihnachtsfrust

18. November 2012 18:13; Akt: 18.11.2012 18:36 Print

Weihnachten im Kleinbasel hat schweren Stand

von Benjamin Rosch - Am Claraplatz gibt es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt. Dealer und Randständige hätten das Geschäft vermiest.

storybild

An dieser Stelle stand in den letzten Jahren der Weihnachtsmarkt von Urs Bossert (66). (Bild: Benjamin Rosch)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Während diesen Donnerstag am Münster- und am Barfüsserplatz die Weihnachtsmärkte aufgehen und zeitgleich die traditionelle Beleuchtung in der Freien Strasse eingeweiht wird, kommt am rechten Rheinufer noch keine Advent­stimmung auf. Der Kleinbasler Veranstalter Urs Bossert hat genug:

Er führt seinen Weihnachtsmarkt am Claraplatz heuer nicht mehr durch. Gegenüber dem «Sonntag» beklagte er sich über Drogen­dealer und Randständige, die ihm das Geschäft vermiesten. Schuld trage aber auch die IG Kleinbasel. «Von ihr habe ich zu wenig Unterstützung erhalten», sagt Bossert. Peter Winiker, Präsident der IGK, weist die Vorwürfe «massiv zurück»: «Ohne unsere Hilfe hätte er den Weihnachtsmarkt in den vergangenen zwei Jahren gar nicht durchführen können.»

Auch er hat aber Sorgen mit der festlichen Stimmung im Claraquartier: Schon letztes Jahr hätte eine neue Weihnachtsbeleuchtung aufgestellt werden sollen. Allerdings ­fehlen dafür immer noch, wie schon letztes Jahr, 80 000 Franken. Ein bisschen Adventsstimmung soll aber dennoch aufkommen. «Sowohl bei der Mittleren Brücke als auch auf dem Claraplatz stehen riesige geschmückte Tannenbäume», sagt Winiker.

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jay Be am 19.11.2012 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    ???!!!

    Sorry an die Redaktion aber was ist denn Das Weisse etwas auf dem Clarapletz? Etwa etwas für Ostern? Sorry aber auch der bericht über das verhasst klein Basel ist an den Haaren herbei gezogen... das sieht man schon nur wenn man ins Kleinbasel geht!

    einklappen einklappen
  • Danny am 19.11.2012 00:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Grossartig, dieses multikulturelle Kleinbasel. Und dass mir jetzt keiner damit kommt, es stünde nichts über Ausländer im Artikel. Wir alle wissen, dass die Dealer und Nutten keine Basler sind. Aber eine "religiöse" Gruppierung wirds zumindest freuen, keine christlichen Manifestationen in Form einer Weihnachtsdeko betrachten zu müssen.

  • werner schneider am 18.11.2012 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Warum Weihnachten?

    "Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbeleuchtung, Adventsstimmung" - schreiben Sie doch einmal, wohin das alles eigentlich gehört: Es ist die Geburt von Jesus Christus, die an Weihnachten gefeiert wird. Das zur Gedächtnisauffrischung für die , welche das nicht oder nicht mehr wissen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jay Be am 19.11.2012 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    ???!!!

    Sorry an die Redaktion aber was ist denn Das Weisse etwas auf dem Clarapletz? Etwa etwas für Ostern? Sorry aber auch der bericht über das verhasst klein Basel ist an den Haaren herbei gezogen... das sieht man schon nur wenn man ins Kleinbasel geht!

    • Noldi Schumacher am 20.11.2012 16:33 Report Diesen Beitrag melden

      Was sollen diese Zeilen?

      Zugekifft geschrieben?

    einklappen einklappen
  • Xoff Pardey am 19.11.2012 07:03 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig!

    Ich finde es traurig, dass dieser Rückzieher offensichtlich notwendig ist. Aus meiner Sicht ist es genau die falsche Reaktion. Dass die Regierung es nicht einmal in einem Wahljahr schafft, die ihr scheinbar so am Herzen liegende «Aufwertung» des Kleinbasels voran zu treiben, stimmt mich nachdenklich.

    • Nadine Müller am 19.11.2012 08:02 Report Diesen Beitrag melden

      Wieso Weihnachten?

      Im Kleinbasel herrscht ja soweiso Multikulti und da wird keine Weihnachten gefeiert. Wenn schon in den Schulen Santiklaus und Weihnachtsbaumverbot herrscht, dann kann man ja im Kleinbasel ganz auf die Beleuchtung verzichten, damit wir Schweizer auch wirklich genug tolerant sind.

    • E Glaibasler am 19.11.2012 09:59 Report Diesen Beitrag melden

      E Glaibasler

      Es ist schon traurig das man einfach zuschaut wie Drogen­dealer und Randständige sich den Platz erobern und keiner macht was. Im Geggenteil sie weiten sich immer mehr aus.

    • Noldi Schumacher am 20.11.2012 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Bis ich gewählt bin...

      Danach geht mich doch nichts mehr an, was ich versprochen habe! Frage mich ab und zu, wollen die wirklich Politik machen, oder ihr Sackgeld aufbessern?

    einklappen einklappen
  • Leserin_42 am 19.11.2012 06:48 Report Diesen Beitrag melden

    so ist es

    die *Randständigen* und * Dealer* haben den Platz im Griff, es ist jeden Tag das selbe Bild

  • Danny am 19.11.2012 00:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Grossartig, dieses multikulturelle Kleinbasel. Und dass mir jetzt keiner damit kommt, es stünde nichts über Ausländer im Artikel. Wir alle wissen, dass die Dealer und Nutten keine Basler sind. Aber eine "religiöse" Gruppierung wirds zumindest freuen, keine christlichen Manifestationen in Form einer Weihnachtsdeko betrachten zu müssen.

  • werner schneider am 18.11.2012 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Warum Weihnachten?

    "Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbeleuchtung, Adventsstimmung" - schreiben Sie doch einmal, wohin das alles eigentlich gehört: Es ist die Geburt von Jesus Christus, die an Weihnachten gefeiert wird. Das zur Gedächtnisauffrischung für die , welche das nicht oder nicht mehr wissen.

Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren