Bericht zeigt

31. Oktober 2012 23:07; Akt: 31.10.2012 23:08 Print

Häusliche Gewalt in Basel nimmt zu

von Samuel Hufschmid - Ein Bericht zur häuslichen Gewalt in Basel zeigt: Jede vierte Frau ist betroffen – und Angebote für Kinder müssen ausgebaut werden.

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Der Bericht zeigt: Nur 20 Prozent der Gewalttäter werden verurteilt. (Bild: Colourbox)

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Erstmals haben die Behörden einen umfassenden Bericht zur häuslichen Gewalt in Basel präsentiert. Demnach wurden im vergangenen Jahr 860 Fälle häuslicher Gewalt registriert, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. «Nur in einem Bruchteil der Fälle kommt es zu einer Verurteilung», sagt Catherine Jobin von der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt.

Jede zweite Frau ziehe die Strafanzeige zurück. «Es ist davon auszugehen, dass ein Teil davon auf Druck des Partners geschieht», so Jobin weiter. Zudem müsse von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Jobin: «Studien zeigen, dass im Schnitt jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von häuslicher Gewalt betroffen ist.»

Im Bereich Opferschutz hat Basel spezialisierte Anlaufstellen. «Es gibt jedoch kaum Angebote für jene Kinder, die Gewalt zwischen ihren Eltern erlebt haben», stellt Mitautorin Isabel Miko Iso fest.

«In einem Fall schlug ein Vater die Mutter und drohte dem Kind, die Haustiere zu töten, wenn es zur Mutter halte», so Iso. Solche Kinder würden zum Teil traumatisiert und müssten von Spezialisten betreut werden. Jeden Monat sind in Basel durchschnittlich 20 Kinder anwesend, wenn die Polizei wegen häuslicher Gewalt eingreift.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ex Basler am 02.11.2012 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Selbst schuld

    In Basel nimmt generell die Gewalt zu. Siehe Artikel oben. Aber was kann man schon von dieser Schönwetter,-Kuscheljustiz- und Multikultiintegrationspolitikregierung anderes erwarten.

  • Beat Oberli am 02.11.2012 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Männer steht auf die Hinterbeine

    Wenn die betroffenen Männer endlich mal den Mut aufbringen ihre Frauen anzuzeigen, dann wird man staunen. Aber leider schämen sich noch viel zu viele Männer mit der Anklage an die Öffentlichkeit zu gehen, weil sie Angst haben als Weichei hingestellt zu werden und von offizieller Seite wird ein Mann prinzipiell mehr Hürden zu überwinden haben als eine Frau. Und psychische Gewalt ist kaum nachweisbar. Aber eben, die Feministinnen beackern ihr Gärtchen mit Erfolg mittels Hintertriebenheit und Tränendrüsendrückerei.

  • Patsie am 02.11.2012 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    selber schuld

    Wenn sich die Frau oder der Mann nicht selber wehrt ist man selber schuld. Entweder wehrt man sich oder man zieht aus und beendet die Partnerschaft. Dramatisch finde ich es wenn Kinder im Spiel sind. Da muss man sofort reagieren und mit den Kindern ausziehen. PS: Bin übrigens eine glücklich verheiratete Frau mit Kindern und mag ebensowenig sogenannte Feministinnen...Die gehen mir gehörig auf den Wecker mit ihrem gejammer das die Frauen zu wenig Rechte hätten.

  • Peter Benz am 01.11.2012 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    ...und Gewalt gegen Männer ?

    Ihr ganzer Artikel spricht wieder einseitig von Gewalt gegen Frauen. Aber dass mindestens ebenso viele Frauen Gewalt gegen Männer ausüben, wird verschwiegen. Heute können sich die Frauen alles erlauben, da sie ja vom Gesetzgeber in jedem Fall geschützt werden. Selbst unser Scheidungsrecht ist eine Katastrophe !!!

  • Mario Lopez am 01.11.2012 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht immer ist die Frau die Opfer

    Und es gibt auch sehr viele Frauen die Gewalt anwenden. Nur das interesiert die Feminnisten nicht. Sie wollen immer die Männer als die Böse dar zu stellen anstatt die Wirklichkeit zu sehen.

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