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Ernährungsdebatte
03. Oktober 2012 21:52; Akt: 03.10.2012 21:52 Print
Jungpolitiker grillen gegen Vegi-Mensa
von Benjamin Rosch - Eine Vegi-Mensa für die Basler Uni: Das Thema spaltet die Jungparteien. Die JCVP veranstaltete gestern ein Protest-Grillen.

Mehrere hundert Studenten liessen sich nicht zwei Mal bitten und nahmen auch lange Wartezeiten für eine gratis Bratwurst in Kauf. (Bild: 20 Minuten/Benjamin Rosch)
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Jetzt geht es auch in der Politik um die Wurst: Die junge CVP offerierte Studenten der Uni Basel grillierte Klöpfer, Bratwürste und Merguez. Über 600 Studis nutzten das Angebot und standen Schlange. Die JCVP will damit das Referendum gegen eine fleischlose Mensa unterstützen. «Wir möchten den Studenten die Wahl lassen, wie sie sich ernähren wollen», sagt JCVP-Vizepräsidentin Tiziana Conti.
Politexperte Andreas Ladner bezweifelt zwar, dass der Fleischkonsum ein Kernthema der jungen CVP sei, aber: «Die Aufmerksamkeit, die damit generiert wurde, ist sicher nicht schlecht.» Für «reinen Populismus» hält Sarah Wyss, Präsidentin der Juso Basel, die Wahlkampfveranstaltung. Für einen «absoluten Witz» hält die Aktion auch Anina Ineichen, Co-Präsidentin des jungen grünen Bündnisses. Die Jungparteien der politischen Linken unterstützten eine fleischlose Mensa. Derweil bekundet die junge SVP in einer Mitteilung auf ihrer Website, dass sie sich auf die Seite der Fleischliebhaber stelle.
Allem Hickhack zum Trotz: Nicht wenigen der Studenten war der politische Hintergrund der Aktion ganz einfach Wurst.
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Alle 44 Kommentare

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Danke JCVP
Habe auch mitgegessen. Aber wählen kann ich Euch leider trotzdem nicht. Ich hatte ja nur einen leeren Bauch; bin aber nicht auf den Kopf gefallen. Aber trotzdem Danke, Danke Danke!
Find ich super diese Aktion
Es soll immer mehr aufdoktriert werden was man darf und was nicht! Jeder soll seine eigene Meinung haben dürfen... Am Erfolg dieses Anlasses ist ja klar zu erkennen was die Leute wollen. Ich weiss jedenfalls wieder ganz genau wen ich wählen muss, damit wir unser Leben weiterhin in Freiheit geniessen können!
Aktion hat nur Positives
Die Aktion hat nur Positives: Die Studenten hatten was Gutes zu futtern, die Vegis den Mensa-Saal für sich, und wir haben auch wieder mal etwas mehr erfahren über die Ansichten der Damen Wyss und Ineichen, was Toleranz und Freiheit der Menschen angeht. By the way: Werden die Mensas der Universitäten nicht von den Steuerzahlern teilweise subventioniert? Dann ist es meines Erachtens Pflicht, ein Angebot anzubieten, das für jeden etwas bereithält. Tofu und Linsensuppe? Na dann: En Guete! ;-)