Nachwuchssegen im Zolli

16. Februar 2017 15:55; Akt: 16.02.2017 15:55 Print

Schimpansen-Baby Ozouri ist der neueste Star

Das kleine Äffchen ist die jüngste Bescherung aus einer Serie von Geburten im Basler Zoo. Die Tiere scheinen sich wohl zu fühlen.

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Am 2. Februar wurde im Zoo Basel Ozouri geboren. Der Schimpansen-Junge ist der Sohn von Fifi. Für die Mutter ist es ihr erstes Kind. Eng hält sie es am Körper, und der hungrige Kleine trinkt mit gutem Appetit. Anders als die in letzter Zeit im Affenhaus geborenen Schimpansen-Kinder habe Ozouri ein dunkles Gesicht, schreibt der Zoo Basel am Donnerstag.

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Wie oft bei Geburten zeigt die ganze Gruppe freundliches Interesse am Neugeborenen. Jede und jeder sucht auf seine eigene Art die Nähe zur Mutter, um einen genaueren Blick zu erhaschen. Fifi bleibt aber vorsichtig. Sie hält vor allem die etwas aufdringlichen Schimpansenjungs fern, während die jungen Weibchen näherkommen dürfen. Wer Ozouris Vater ist, ist noch nicht ganz sicher bekannt. Wahrscheinlich ist es Kume (14), der zusammen mit Kitoko (24) und Fifi (24) im September 2013 in den Zoo Basel kam.


Als die Tierpfleger im Zoo Basel am 2. Februar mit der Arbeit begannen, war der kleine Ozouri bereits da. (Video: Zoo Basel)

Zolli sprudelt vor Neugeburten über

Ozouri ist nicht der einzige Nachwuchs, der im Zolli in letzter Zeit zur Welt gekommen ist. Tatsächlich erfreut sich der Tierpark einer wahren Geburtenwelle. Schon Mitte November 2016 gab es ein Ereignis der seltenen Art: Im Antilopenhaus wurde ein kleines Kudu geboren. Am 9. Dezember brachte die Löwin Okoa die Zwillinge Nyoma und Nikisha zur Welt.

Am 16. Dezember folgte sogleich das Zebrafohlen Niara. Keinen Monat später erblickte der Panzernashornbulle Orys das Licht der Welt. Anfang Februar waren sogar transparente Katzenhai-Embryos zu bestaunen.

Bedingungen müssen stimmen

Offenbar fühlen sich die Tiere im Basler Zoo sehr wohl. Grund dafür sind die geschaffenen Bedingungen: «Wir müssen schon bei der Gehegeplanung die Bedürfnisse der Tiere berücksichtigen», erklärt Zolli-Sprecherin Tanja Dietrich. Dann würden sie sich auch fortpflanzen. So sei es wichtig, dass die Tiere ihr Sozialleben möglichst natürlich führen könnten. Dies sei von Art zu Art unterschiedlich.

«Natürlich darf man nicht vergessen, dass sich die Partner sympathisch finden müssen», so Dietrich. Die einzige Ausnahme seien die Geparde, die sich schlichtweg nicht paaren würden, wenn sie permanent beieinander sind. Aus diesem Grund halte man Männchen und Weibchen in separaten Gehegen und lasse sie nur dann zueinander, wenn die Tierpfleger sehen, dass das Weibchen brünstig ist – mit Erfolg.

(aj)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pipa Zolli am 16.02.2017 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Ein schönes Zeichen, die Tiere fühlen sich in den neuen artgerechteren Gehegen wohl!

  • Clife am 16.02.2017 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Harambe

    Es gibt nur einen Gorilla, der berühmt wurde und das ist Harambe. Ruhe in Frieden, Sportsfreund :(

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  • Äffchen-Papa am 20.02.2017 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So-oder-so: süss!

    Die haben es gut, müssen nicht 4 Tage nach der Geburt wieder zur Arbeit und können Tag und Nacht kuscheln, toben, schmusen, schlafen..... Andererseits tun sie mir leid: ein Leben in Gefangenschaft und von a-z beobachtet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Äffchen-Papa am 20.02.2017 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So-oder-so: süss!

    Die haben es gut, müssen nicht 4 Tage nach der Geburt wieder zur Arbeit und können Tag und Nacht kuscheln, toben, schmusen, schlafen..... Andererseits tun sie mir leid: ein Leben in Gefangenschaft und von a-z beobachtet.

  • G.K. am 16.02.2017 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die verdienen besseres

    arme tiere

  • Pipa Zolli am 16.02.2017 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Ein schönes Zeichen, die Tiere fühlen sich in den neuen artgerechteren Gehegen wohl!

  • J. W. am 16.02.2017 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    Falsch interpretiert

    Die Affen fühlen sich nicht wohl, die wissen einfach aus lauter Langweile nicht, was sie sonst machen sollen. Das ist aber bei uns Menschen und gewissen Kulturen hier in der Schweiz nicht anders.

  • Clife am 16.02.2017 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Harambe

    Es gibt nur einen Gorilla, der berühmt wurde und das ist Harambe. Ruhe in Frieden, Sportsfreund :(

    • Marco Schwarz am 16.02.2017 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Harambe

      Im Bericht geht es um Schimpansen. Aber zu Ihrer Bemerkung - es gibt viele berühmte Gorillas, nicht nur Harambe, z.B. die wildlebenden Gruppen, welche Dian Fossey über viele Jahre studierte, oder auch in Zoos gehaltene Gorillas, wie z.B. Copito de Nieve und viele, viele andere. Das Schicksal von Harambe war traurig, aber sicher die einzige und bestimmt gut überlegte Lösung.

    • @rosmarie am 17.02.2017 23:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Clife

      Es gibt nicht nur Harambe ! Esgibt auch Jambo ,er hat ihn Jersey einen Knaben Beschützt ! In den USA gibt es ein Gorilladame wo ein Kind zum Eingang des Gehege gebracht hat ! Das sind Helden!

    • Biker am 19.02.2017 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Clife

      Ozouri ist ja auch kein Gorilla, sondern ein Schimpanse. Und keiner will Harambe seinen Kultstatus absprechen. Also was soll Dein Eintrag?

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