Bikefestival Basel

20. August 2017 18:09; Akt: 20.08.2017 18:15 Print

«Die verrücktesten und schnellsten Radsportler»

Am Wochenende traf sich die Weltelite der Mountainbiker am Bikefestival Basel. Olympiasieger Nino Schurter wurde von einem Kettenriss gebremst.

Die besten Mountainbiker der Schweiz messen sich am 19. und 20. August am Bikefestival Basel. (Video: 20 Minuten)
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Direkt neben dem St. Jakob Park in Basel fand dieses Wochenende das 22. Bikefestival Basel statt. Bei Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen konnten sich die Besucher von verschiedenen Rennen und Attraktionen begeistern lassen.

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«Bei uns treffen sich die schnellsten und verrücktesten Köpfe aus der Radsportszene», erklärt Christoph Jenzer, OK-Mitglied und Gründer des Bikefestivals Basel. Überall sieht man Sponsoren-Stände, die Camper der Profisportler oder atemberaubend hohe Schanzen, auf denen verrückte Zweiradartisten waghalsige Sprünge zeigen.

Amateur und Profi-Rennen

Doch nicht nur Höhe, sondern auch Geschwindigkeit stand im Zentrum. Bei der BLKB Bike Challenge konnten Hobbybiker bei verschiedenen Touren durch das Baselbiet ihr Können unter Beweis stellen. Ex-FCB-Profi Beni Huggel etwa kämpfte sich dort auf dem «Föifliber-Trail» über 65 Kilometer auf den 27. Platz.

Beim Proffix Swiss Bike Cup fuhren prominente Profi-Mountainbiker wie der Olympiasieger Nino Schurter oder Gesamt-Weltcup-Siegerin und zweifache Europameisterin Jolanda Neff mit weiteren internationalen Topfahren um die beste Zeit.

Für Nino Schurter war allerdings die Hoffnung auf den Sieg nicht von langer Dauer. Aufgrund eines Kettenrisses musste er bereits während den ersten Runden einen Rückstand von 43 Sekunden in Kauf nehmen und erreichte zum Schluss nur als 28. das Ziel. Jolanda Neff schaffte es beim Elite Frauen-Rennen auf den zweiten Rang mit 0,2 Sekunden Rückstand auf die erstplatzierte Sina Frei.

Ausgefallene Radsportarten

Erstmals in der Geschichte des Bikefestivals bekam auch der Trialsport eine Plattform. Mit einem Zweirad gilt es dabei, Hindernisse wie Betonblöcke und Holzelemente überwinden, ohne mit den Füssen den Boden zu berühren.

Ein Publikumsmagnet ist auch der Pumptrack, der am Festival auch von Besuchern befahren werden konnte. Ein Pumptrack ist eine spezielle Mountainbike-Piste, auf der die Racer versuchen, ohne in die Pedalen zu treten durch Bewegungen des Körpers zwischen den kleinen Hügeln Geschwindigkeit aufzubauen.

«Alles in allem sind wir ein ziemlich wilder Anlass», sagt Jenzer. Bis zu 10'000 Zweirad-Begeisterte fanden laut ihm den Weg ins Schänzli.

Jumps und Profi-Bikeraces mitten in Basel

(stv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bitschi Gletta am 20.08.2017 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Einklang mit Natur

    Absolut toller Sport. Bewegung, Natur, Hindernisse. Das Fahren auf unbefestigten Wegen fordert zudem nicht nur Kondition, sondern auch Koordination. Wichtig aber auch hier die gegenseitige Rücksichtnahme mit Wanderern (Grüezi, Danke), Fauna und Flora. Hatte bisher in mehr als 25 Jahren MTB-Sport noch nie Probleme.

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  • marko 32 am 20.08.2017 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass verrückt

  • Conny am 21.08.2017 04:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbemüll

    Die Werbung ist eine Frechheit die man sich für dieses Müll Video ohne brauchbaren Infogehalt anschauen muss.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • rainer maier am 21.08.2017 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Einklang mit der Natur?????

    Einklang mit der Natur???????? versteh ich nicht. Da fräsen ein paar biker durch die schöne birs-landschaft, kümmern sich weder um Naturschutz noch um Spaziergänger oder hündeler. Und dann brauchts natürlich ein rennen ebenda. Obwohl es 10meter weiter einen wunderbaren veloweg hat. Aber durch wälder racen macht halt mehr spass. In Zukunft werden die biker halt, trotz Fahrverbot, der birs entlang flitzen. Das die Stadt sowas bewilligt, versteh ich nicht

  • Typhoeus am 21.08.2017 08:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist die Beziehung

    gesundes Velofahren, Rauchen und Krankenkassenprämien?

  • Conny am 21.08.2017 04:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbemüll

    Die Werbung ist eine Frechheit die man sich für dieses Müll Video ohne brauchbaren Infogehalt anschauen muss.

    • Mario M. am 21.08.2017 07:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Conny

      Eine Frechheit ist, dass du dich bei einer Zeitung, welche du gratis konsumierst, über Werbung und Videoqualität beklagst!!

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  • Peter Cannondale am 20.08.2017 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fahre nur Velo und joggen!

    Mache auch noch Rumpftraining, da mein ganzer Rumpf durchs viele Rennvelofahren abtrainiert wurde. Ansonsten mein Lieblingssport. Wir haben in Winti viele Heavy Trails. Da kann man immer noch besser werden und näher zu den 20 Jährigen kommen. Ist schon extrem, wie schnell die den Trail runterfahren. Es ist nicht nur Mut sondern Können! Man verliert auch rasch die Autofahrer-Figur. Bin 60 kg bei 1.74. wenig fett, nur Muskeln (am Bein...). FTP von über 4.2 W/kg bei 48 Jahren! Also topfit und werde sicher noch besser.

    • Slow Up am 20.08.2017 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Cannondale

      Wo ist das Problem? 4.2 W/ kg?....du Hero

    • Dan am 20.08.2017 22:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Cannondale

      Lass doch solche Post einfach bleiben!! Danke

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  • marko 32 am 20.08.2017 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass verrückt