Basel

01. Dezember 2015 05:55; Akt: 01.12.2015 05:55 Print

Adventskalender-App zeigt Geheimnisse von Basel

Schnitzeljagd durch die Adventszeit: Eine Basler Augmented-Reality-App führt bis Weihnachten an verschwundene Orte in der Stadt. So wird Shopping zur Geschichtslektion.

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Ein Blick durch das Handy auf ein bestimmtes Basler Objekt gerichtet und schon erscheint auf dem Display eine zusätzliche Information: Augmented Reality heisst die Funktion, mit welcher der erste virtuelle Adventskalender die Menschen durch die Basler Innenstadt führen will. «Jeden Tag bis Weihnachten wird ein Objekt freigeschaltet», sagt Jonas Schwarz vom Unternehmen Tagxy, das die App konzipiert hat. Zusammen mit Pro Innerstadt und Verschwundenes Basel hat Schwarz diesen Adventskalender der besonderen Art konzipiert.

«Es geht darum, die eigene Stadt auf eine andere Weise neu zu entdecken», erklärt er. Das Prinzip sei einfach. Man brauche nur die App herunterzuladen und zu den Orten zu gehen, die über die App oder Facebook kommuniziert würden. «Wenn man dann die Kamera auf das Objekt hält, erscheint ein Bild mit einer Zusatzinformation.» Diese brauche man, um am Quiz teilnehmen zu können. Das kann sich lohnen: Jede Woche verlost Pro Innerstadt einen 500-Franken-Einkaufsgutschein. Die Fragen würden sich immer auf das Objekt beziehen: «Zum Beispiel: Was war zuvor im alten Gebäude der Hauptpost?», so Schwarz.

Zusätzliches Erlebnis im Advent

Der interaktive Adventskalender sei keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten, sondern vielmehr eine Ergänzung. «Die Leute sollen damit in die Innenstadt gelockt werden und ein zusätzliches Erlebnis neben der Adventsstimmung geniessen», erklärt Schwarz. In der ersten Woche ab Dienstag würden sich sämtliche Objekte im Grossbasel befinden.

Bei der Auswahl wurde Wert darauf gelegt, dass die Objekte in der Nähe der Geschäfte liegen, die Mitglied von Pro Innerstadt liegen. Dafür wurde der weihnachtliche Bezug aussen vor gelassen. «Es gibt keine Weihnachtsgeschichten», bestätigt Schwarz. Der virtuelle Adventskalender sei als Pilotprojekt gedacht. «Je nach dem, wie es läuft, werden wir das Projekt im nächsten Jahr ausbauen.»

(mak)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Däni K. am 01.12.2015 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Roter Kater

    Die sollten den Roten Kater in Kleinbasel in den Adventskalender aufnehmen. Dort wird man immer nett empfangen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Däni K. am 01.12.2015 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Roter Kater

    Die sollten den Roten Kater in Kleinbasel in den Adventskalender aufnehmen. Dort wird man immer nett empfangen.