Bewegungsförderung

23. Juli 2014 06:28; Akt: 23.07.2014 06:28 Print

Basel erhält Spielplatz für Grosis und Enkel

von Samuel Hufschmid - Weil Senioren häufig zu wenig fit sind, nutzt eine Basler Studentin nun den Spieldrang von Kindern, um deren Grosseltern auf Trab zu halten.

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Basel erhält den schweizweit ersten Spielplatz für Kinder und Senioren. Als möglichen Standort für das Gemeinschaftsprojekt der Unibasel-Abteilung für Sport und des Sportamts Basel-Stadt prüft die Stadtgärtnerei den Schützenmattpark.

Die Idee für den generationenübergreifenden Spiel- und Bewegungspark hatte Sportstudentin Debora Wick während ihres Master-Studiums. «Wir haben gemeinsam mit einem Schweizer Spielplatz-Hersteller Spielgeräte entwickelt, die teilweise nur funktionieren, wenn die Erwachsene mitspielen und dabei unbewusst Gleichgewicht und Kraft trainieren», so die 26-jährige Appenzellerin. «Untersuchungen zeigen deutlich, dass das Risiko von Stürzen bei Senioren durch Kraft- und Gleichgewichtsübungen verringert werden kann.» Sie erhofft sich, dass die Grosseltern die Geräte benutzen, wenn sie sehen, dass sie damit ihren Enkeln eine Freude bereiten.

Erste Geräte noch in diesem Jahr

Bei der Basler Stadtgärtnerei traf Wick auf offene Ohren. «Wir stehen dem Projekt sehr positiv gegenüber und finden es einen spannenden Ansatz, mittels neuer Spielgeräte und Animation die Bewegung und Geschicklichkeit von Alt und Jung spielend zu fördern. Die Erfahrung zeigt, dass Outdoor-Fitnessgeräte bei uns eher nicht genutzt werden, weil die Leute für ihr Fitnesstrainings keine öffentlichen Grünanlagen aufsuchen», sagt Susanne Winkler von der Stadtgärtnerei. Gegenwärtig werde der Schützenmattpark als möglicher Standort geprüft.

Debora Wick hofft, bereits im Oktober die ersten Geräte in Betrieb zu nehmen und im nächsten Frühling die Anlage eröffnen zu können. Als Herzstück ist ein Abenteuerweg auf einem Grashügel zum gemeinsamen Erkunden geplant. Zudem soll das Angebot von verschiedenen Aktivitäten begleitet und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anneliese Hofer am 23.07.2014 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Spielende Großmütter !

    Ich bin 72 und gehe mit meinen enkeln auf den Spielplatz.dabei spiele und klettere ich mit ihnen.allen macht's Spaß!das Altersheim kann warten! Zudem entlaste ich dadurch deren Eltern !

  • lurchi am 23.07.2014 07:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    as seen on:

    vor einem Jahr eröffnet: Generationenspielplatz Solothurn.

  • Zeichner am 23.07.2014 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha

    Hoffentlich wird das Gerät auf Bild 1 nicht so gebaut. Spätestens beim ersten Pfosten wird es nicht weiter gehen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Zeichner am 23.07.2014 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha

    Hoffentlich wird das Gerät auf Bild 1 nicht so gebaut. Spätestens beim ersten Pfosten wird es nicht weiter gehen...

  • Stella W. am 23.07.2014 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind gerne für die jungen da

    Ich habe keine Enkel, da mein Sohn mit 37 Jahren an einem Herzstillstand gestorben ist. Dennoch habe ich eine Cousine deren Tochter hüte ich die Kinder und sie ist mir sehr dankbar. Auch laden wir die jungen immer wieder ein für Ausflüge und übernehmen sämtliche Kosten (Essen, Bahnen usw.) ich glaube es braucht jung und alt Schade für die flegelhaften Kommentare

  • Anneliese Hofer am 23.07.2014 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Spielende Großmütter !

    Ich bin 72 und gehe mit meinen enkeln auf den Spielplatz.dabei spiele und klettere ich mit ihnen.allen macht's Spaß!das Altersheim kann warten! Zudem entlaste ich dadurch deren Eltern !

  • Neukki am 23.07.2014 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Grosis ins Altersheim

    Typisch Basel, geben unser Steuergeld für sinnloses aus. Grosis gehören ins Altersheim und nicht auf den Spielplatz.

    • Alex, ein Mitglied der jungen Generation am 23.07.2014 10:35 Report Diesen Beitrag melden

      Der Stützer unserer Generation Teil 1

      Einen solchen abschätzigen Kommentar hörte ich schon lange nicht mehr. Die ältere Generation ist meiner Meinung nach der Eckpfeiler der jüngeren, sprich sie unterstützt uns in allen belangen. Ein Beispiel: Mithilfe der Grosseltern, die die Kinder Ihrer Kinder hüten, können die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen und verschwinden somit nicht von der Bildfäche der Berufswelt. Aber auch umgekehrtist ein Austausch möglich. Die Enkel lernen dank den Grosseltern eine andere Generation, evt. einen anderen Umgang kennen, die Grosseltern profitieren von der Erfahrung wie es ist, ein zweites mal

    • Alex am 23.07.2014 10:38 Report Diesen Beitrag melden

      Teil 2

      Kinder zu haben. Demenstprechend profitieren beide Seiten davon. Persönlich finde ich den Spielplatz ansprechend gestaltet, es fehlen aber, wie es schon einige Vorreder erwähnten, Plätze zum austoben. Zum Thema Geldverschwendung: Bei unserem Wohle sollte man nie sparen, sparen kann man genug in anderen Bereichen, wie z.B. dem Asylwesen! Und auch Altersheime sind nicht gratis! Ich würde mich über eine sachliche Weiterführung dieser Diskussion freuen.

    • @Neukki am 23.07.2014 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Da hat wohl jemand kein liebes grossi

      Was man nicht hat, dürfen die andern auch nicht haben...

    • SueR am 24.07.2014 19:22 Report Diesen Beitrag melden

      es leben die Grosmütter und -väter!

      @Neukki: Wenn Sie mal in die Jahre kommen - auch bei Ihnen wird es so sein - denken Sie bitte rechtzeitig daran, dass Sie sich in's Altersheim verfrachten. Nur könnte ich mir vorstellen, dass dort Ihre Mitbewohner andere Wertvorstellungen von sich selbst haben - gottseidank!

    einklappen einklappen
  • lurchi am 23.07.2014 07:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    as seen on:

    vor einem Jahr eröffnet: Generationenspielplatz Solothurn.