Basel-Land

06. März 2018 14:05; Akt: 06.03.2018 16:39 Print

Im «Polizei»-Mail steckt schädliche Software

Die «Kantonspolizei Sissach» oder andere angebliche Dienststellen der Polizei verschicken zurzeit massig Spam-Mails. Die echte Baselbieter Polizei warnt davor, diese zu öffnen.

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Mit gefälschten E-Mails wie diesem wollen die Internetbetrüger den Empfänger dazu bringen, den Anhang zu öffnen. (Bild: Screenshot Polizei Basel-Landschaft)

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Mit Informationen über einen angeblichen brutalen Straftäter im Baselbiet locken seit kurzem E-Mails mit gefälschtem Polizei-Absender ahnungslose Empfänger, angehängte Dateien oder Links mit Schadsoftware zu öffnen. Die echte Polizei warnt in einer Mitteilung vom Dienstag ausdrücklich davor.

Die Polizei Basel-Landschaft betont in einer Mitteilung, kein solches Mail verschickt zu haben. Die Fake-Mails trügen Absender wie «Kantonspolizei», «Kantonspolizei Pratteln» oder «Kantonspolizei Sissach» sowie den Betreff «Psychopate Triebtäter, Beschreibung Information». Es handle sich um Spam-Mails.

Polizei korrespondiert hauptsächlich per Briefpost

Generell würde die Polizei E-Mails nur sehr selten versenden: «Unsere Korrespondenz läuft hauptsächlich schriftlich via Post», sagt Adrian Gaugler, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Landschaft. Weitere Hinweise auf gefälschte Mail seien zum Beispiel orthographische oder formelle Fehler.

Das Bundesamt für Polizei fedpol gibt auf seiner Internetseite Tipps, die es im Netz zu beherzigen gilt.

Die wichtigsten Faustregeln: «Seien Sie misstrauisch. Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet finden oder in Ihren E-Mails lesen, auch wenn Ihnen Logo oder Gestaltung des Absenders bekannt erscheinen. Seriöse Firmen fordern niemals vertrauliche Daten per E-Mail an. Seien Sie vorsichtig bei allzu verlockenden Angeboten und geben Sie im Internet möglichst wenig von sich preis.»

(sis/sda)