Wett-Essen

01. Oktober 2017 16:18; Akt: 01.10.2017 16:57 Print

Fast-Fooder verschlingt acht Burger in 30 Minuten

Das Grand Casino Basel veranstaltete am Wochenende ein Burger-Wettessen. 30 Speed-Esser stellten sich der Herausforderung. Ein Franzose sicherte sich den ersten Platz.

Wie viele Burger essen die Kandidaten in 30 Minuten? (Video: stv)
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Wer beim Bewerbungsverfahren für den Burger-Contest im Grand Casino Basel überzeugen wollte, musste in aussergewöhnlichen Disziplinen überzeugen. Jeremy Pelzer aus Saint-Louis etwa konnte bereits eine Silbermedaille in einem ähnlichen Wettbewerb vorweisen: Ein Kilogramm Pommes in nur einer halben Stunde vertilgte er damals. Hamburger seien seine absolute Leibspeise, gab Pascal Gressel an und schaffte es prompt zu den 30 Ausserwählten, die sich am Freitagabend im Grand Casino Basel mit Gleichgesinnten messen durften. Das Interesse am Event sei riesig, sagt Nikos Bühler, Kommunikationsleiter des Casinos: 70 Kandidaten wollten ihren Appetit ursprünglich messen – nur die Besten schafften es am Freitagabend hinter die Burger-Tische.

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Die Aufgabe war simpel: So viele Burger wie möglich verdrücken, während die Stoppuhr von 30 Minuten runterzählte. Wo normalerweise das Glück an Spielautomaten herausgefordert wird, versammelten sich die Esser und ihre Unterstützer. Rund 100 Leute aus Basel und dem nahen Ausland liessen sich das grosse Fressen nicht entgehen.

Gratis Abendessen wichtiger als Sieg

Nicht alle waren auf das Preisgeld von 1000 Franken aus: «Ambitionen zu gewinnen habe ich keine. Aber hey: Es gibt ein gratis Abendessen, da bin ich schon zufrieden, wenn ich nach zweien satt bin», so ein Teilnehmer.

Bärenhunger

Sebastian Schepperle aus Lörrach hingegen setzte sich ein hohes Ziel: «Ich möchte mindestens in den zweistelligen Bereich kommen», so der Personal Trainer.

Dann hiess es: Auf die Plätze, fertig, essen. Taktiken gab es viele: die Schlinger, die Geniesser, jene Esser, die nach jedem Bissen einen Schluck Wasser nachspülen. Die nachweislich beste Methode hatte Guillaume Poirier. Zügig und rhythmisch kaute er die Burger und schaffte somit das, was keinem anderen an jenem Abend gelang: Acht Burger innerhalb einer halben Stunde verleibte er sich ein, macht 3,75 Minuten pro Burger. Den Sieg habe er seinem nicht enden wollenden Bärenhunger zu verdanken. «Je mehr ich esse, desto hungriger werde ich», so der Burger-König.

(jd/stv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • CptMcROFLcopter am 01.10.2017 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Für die Aussicht auf 1000 Fr. sich bis zum Platzen mit Rindfleisch, Fett und Broten vollstopfen, und dann alles in hohem Bogen wieder rauslassen? In was für einer Welt leben wir nur?

  • Falco for ever am 01.10.2017 17:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Skandal

    Meine Grossmutter hat immer gesagt. Mit Essen spielt man nicht.

  • doris ruchti am 01.10.2017 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kein titel

    Ich bin absolut gegen Wettessen. Ich kann nicht verhindern, dass Menschen verhungern. Aber ich kann wenigstens versuchen, mit anstand und respekt zu essen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Duke Nukem am 01.10.2017 20:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Der Franzose hat nur gewonnen weil kein zürcher teilgenommen hat ;-)

  • Minu am 01.10.2017 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    competitive eaters

    Pfff.. Joey Chestnut oder Matt Stonie schaffen 4 Burger in 1 Minute. :-D

  • Geri, der Vielfrass am 01.10.2017 19:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich paar Burger esse...

    dann lass ich das Brot immer weg, klug, nicht?

  • itsyakid am 01.10.2017 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Dekandenz par excellance

    Irgendwie echt erbärmlich, mal so ganz nüchtern betrachtet. (hab mir nämlich auch schon sowas im TV angeschaut und überlegt mitzumachen) Sind wir ehrlich. Gier und Dekadenz vom feinsten. Würden sie wenigstens selbst angebaute Äpfel oder so runterwürgen. Aber hauptsache es müssen noch Tiere mit ihrer gesamten Lebenszeit und Existenz dafür bluten. Nice, nice...

  • doris ruchti am 01.10.2017 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kein titel

    Ich bin absolut gegen Wettessen. Ich kann nicht verhindern, dass Menschen verhungern. Aber ich kann wenigstens versuchen, mit anstand und respekt zu essen.