Birsfelden BL

16. November 2017 05:48; Akt: 16.11.2017 05:48 Print

Profibasketballer nach Hallenbrand obdachlos

Nach dem Brand in der Birsfelder Sporthalle steht der NLA-Verein Starwings Basketball vor ungewissen Tagen. Wie hoch der finanzielle Schaden ist und wo man spielen wird, ist unklar.

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«Der Kraftraum ist komplett zerstört, unser Streaming-Material ist auch zu 90 Prozent futsch», sagt Pascal Donati. Für den Vize-Präsidenten des Basketballvereins Starwings waren die letzten Tage aufreibend. Die kommenden Wochen dürften für ihn und die Birsfelder Basketballer aus der Nationalliga A nicht weniger mühsam werden.

Am vergangenen Wochenende war die Sporthalle Sternenfeld von einem Blitz getroffen worden und der Strom fiel aus. Daraufhin mussten Reparaturen am Verteilerkasten vorgenommen werden, wobei es am Dienstagmorgen zum Brand kam. Jetzt stellen sich für die Starwings und die anderen Sportvereine, die die Halle nutzen, viele Fragen. Wie hoch ist der Sachschaden? Wer bezahlt das? Und vor allem: Wo spielen wir unsere Heimpartien?

Für einmal die Kameras dort gelassen

Ernsthaft verletzt wurde durch das Feuer zum Glück niemand. Aber die Verwüstung, die das Feuer hinterlassen hat, ist beträchtlich. Nebst den Anlagen im Kraftraum und dem Material zur Live-Übertragung der Starwings-Spiele sind auch die moderne LED-Anzeigetafel in der Halle und Utensilien wie eine Massageliege dem Feuer zum Opfer gefallen. Besonders ärgerlich an der Geschichte ist, dass Donati laut eigener Aussage die Kameras nur ausnahmsweise in der Halle gelassen hatte – «weil das nächste Spiel schon bevorstand». Ausgerechnet dann kamen die Flammen und der Rauch.

Der Blitzeinschlag und das Feuer dürften den Verein teuer zu stehen kommen. «Da werden sicher Kosten in Höhe von 13'000 Franken anfallen», so Donati. Wer für den Schaden aufkommt, sei momentan noch nicht klar. Haben die Starwings Glück, übernimmt die Versicherung einen Teil. Und wenn nicht? «Irgendwie können wir die Kosten schon stemmen», gibt sich Donati kämpferisch.

Solidaritätswelle für die Basketballer

Nach dem Brand stehen die Starwings zudem ohne Spielstätte da. Nun heisst es für die Basketballer, mit Hochdruck an einer Zwischenlösung bis Ende Jahr zu suchen. Laut Donati sei man in Kontakt mit dem Sportamt Basel-Stadt, um schnellstmöglich irgendwo spielen und trainieren zu können.

Bereits am 6. Dezember steht nämlich das nächste Heimspiel für das erstklassige Basketball-Team an. Bis dann muss man Unterschlupf in einer Dreifachturnhalle gefunden haben. «Der CVJM Riehen, der TV Münchenstein und der BC Arlesheim haben uns bereits Trainingszeiten angeboten», so Donati. Er sei erleichtert über die grossartige Unterstützung aus dem Umfeld.

(daf)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • leone am 16.11.2017 07:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schludriger Titel

    Obdachlos? Haben die Sportler dort gewohnt oder ist das wieder einmal ein Fall von schlechter Wortwahl im Titel?

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  • Ernst Oeri am 16.11.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gahts no

    Das wünsch ich niemandem das er Obdachlos wird. In Zürich gibt es einen Pfuusbus der die "Obdachlosen" warm durch den Winter bringt. Haupsache Klicks generieren, unglaublich schwach.

  • Realo am 16.11.2017 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    CHF 13'000.-- sollten für ein Profiteam

    eigentlich zu stemmen sein. Oder fehlt da eine Null?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • S.G. am 16.11.2017 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Jammern auf hohem Niveau

    Klagen über 13'000CHF Verlust und keiner spricht ein Wort über die Millionen, welcher der Steuerzahler hinblättern werden muss für den Neubau einer Sporthalle. Und dies in einer Gemeinde welche extrem verschuldet ist weil ja bekannterweise Geld veruntreut wurde.

    • Karli Odermatt am 16.11.2017 10:49 Report Diesen Beitrag melden

      FDP-FILZ in BL

      Ja fragt man sich denn, zu welcher Partei der Vize von den Starwings gehört? Die FDP ist ja bekannt für ihre FILZ-Politik im Baselbiet! Und wir sind die Dummen, weil wir uns nicht wehren!

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  • Realo am 16.11.2017 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    CHF 13'000.-- sollten für ein Profiteam

    eigentlich zu stemmen sein. Oder fehlt da eine Null?

    • Aah am 16.11.2017 11:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realo

      Das ist ein Schweizer Basketball Club. Hast wohl vergessen das es hier kein geld gibt für solche Sportarten. Profis sind in Amerika und nicht hier. Die werden nicht bezahlt wie Fußballer hier dafür interessiert in den USA niemand Fußball

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  • Typhoeus am 16.11.2017 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch noch andere

    Hallen in def Nachbarschaft.

    • Nadine am 16.11.2017 13:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Typhoeus

      Genau. Die Sekschule, ein paar Schritte neben Sternenfeld, hat sogar zwei Hallen. Warum wird die im Artikel nicht erwähnt?

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  • Ernst Oeri am 16.11.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gahts no

    Das wünsch ich niemandem das er Obdachlos wird. In Zürich gibt es einen Pfuusbus der die "Obdachlosen" warm durch den Winter bringt. Haupsache Klicks generieren, unglaublich schwach.

  • leone am 16.11.2017 07:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schludriger Titel

    Obdachlos? Haben die Sportler dort gewohnt oder ist das wieder einmal ein Fall von schlechter Wortwahl im Titel?

    • Typhoeus am 16.11.2017 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @leone

      Unsinniger Kommentar

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