«Journal de Bâle»

28. Juni 2011 21:18; Akt: 28.06.2011 21:23 Print

Stadt erhält ein neues Magazin

von Denise Dollinger - Das «Journal de Bâle» ist zweisprachig und liefert historisch angebundene Reportagen über die Stadt.

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Ein idyllisches Bild mit Münster, Wettsteinbrücke und der «Wild Maa»-Fähri ziert die Nullnummer des neuen Magazins «Journal de Bâle». In diesem dreht sich denn auch alles um die Rheinschifffahrt, den Rhein und das Meer. «Unser Konzept ist es, Hintergrundartikel über möglichst aktuelle Themen zu schreiben und diese mit viel Geschichtlichem aufzubereiten», sagt Initiant und Chefredaktor Philipp Probst. Die Geschichten werden in Wort und Bild erzählt. «Zu den Schwerpunktberichten machen wir Vorschläge, wie der Leser das Thema ‹live› erleben kann», so Probst. Dies etwa mit Ausstellungs- oder Buchtipps.

«Journal de Bâle» richtet sich aber nicht nur an Basler: «Da in der Region tausende von Expats leben, werden die Texte auf Englisch übersetzt», sagt Probst. Finanziert wird das unabhängige und 72 Seiten dicke Journal von den Machern selbst. «Wir haben keinen anonymen Financier, hängen nicht am Tropf eines grossen Mäzens oder eines Unternehmens», betont Probst. Ab September erscheint «Journal de Bâle» im Zwei-Monats-Rhythmus. Es ist im Abonnement für 78 Franken pro Jahr erhältlich. Die «Schnuppernummer» kann auf der Homepage heruntergeladen werden.

www.journaldebale.ch