Rheinfelden

12. März 2014 16:57; Akt: 13.03.2014 07:49 Print

Stadtgeissen-Knatsch: Streit beim Ortstermin

Die Stadtverwaltung Rheinfelden und Ziegen-Expertin Marianne Brunner trafen sich am Mittwoch, um den Gesundheitszustand der Stadtgeissen zu besprechen. Dabei kam es zu Gehässigkeiten.

storybild

Für die Rheinfeldener Stadtgeissen soll eine Lösung her. (Bild: pjz)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Neues Kapitel im Knatsch um die Rheinfeldener Stadtgeissen: Vertreter der Stadt Rheinfelden und Marianne Brunner, Leiterin der Ziegen-Forschungsstation Castiel (GR), trafen sich am Mittwochnachmittag, um die Verfassung der Tiere zu prüfen. Brunner hatte bereits zuvor eine Expertise zum Zustand der Geissen erstellt. Diese hatte ergeben, dass die Tiere an Mangelernährung leiden. Die Vertreter der Stadt waren damit nicht einverstanden, da Brunner die Tiere nicht direkt vor Ort untersucht hatte. Deshalb ging man gemeinsam ins Gehege.

Unter den Anwesenden waren auch der Stadtbaumeister Urs Affolter, der amtliche Kantonstierarzt Urs Frei, Werkhof Leiter Andreas Frömcke und «Geissenvater» Daniel Jost.

Wer ist der Schuldige?

Im Gehege wurden sie bereits von Tierschützer Ruedi Müller und seiner Partnerin Esther Müller erwartet. Müller, der die Stadt Rheinfelden aufgrund von Tierquälerei und unterlassene Hilfeleistung anzeigen will, wurde unverzüglich von Affolter aus dem Gehege gewiesen, worauf Müller anfing, sich lauthals zu beklagen. Er ist überzeugt, dass es den Geissen schlecht geht: «Die Tiere bekommen nicht genug zu essen – und den Geissenvater kümmert es nicht.» Müller fordert, dass Jost seines Amtes enthoben wird. Zwischen den beiden kam es darum auch zu einem kurzen, aber heftigen Wortwechsel.

Unbeirrt davon begann Brunner mit der Untersuchung der Zwergziegen. Zu allfälligen Ergebnissen äusserte sie sich allerdings noch nicht. Die Stadtverwaltung ist trotz der Querelen positiv gestimmt und hofft, für die Geissen eine gute Lösung zu finden. «Es geht allen Beteiligten in erster Linie um die Tiere. Diesen soll es gut gehen», betont Urs Affolter.

(pjz)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J. Meyer am 14.03.2014 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    unseliges Theater

    Tierschützer reagieren ziemlich oft übersensibilisiert u sehen auch in jeder Sache irgendein Verstoss gegen den Tierschutz. Da sind sie zu oft nur objektiv, leider. Doch schaut man sich in der Bildstrecke die Hufe der einen Ziege an, kann man in der Tat wirklich davon sprechen, das man es mit der Pflege wohl doch nicht so genau nimmt. Als Drittperson kann man da schlecht urteilen, es könnte sich um eine Ausnahme handeln oder den vorgeworfenen Tatsachen entsprechen. Wichtig aber ist das Wohlergehen der Tiere, da sind Streitigkeiten Fehl am Platz, sondern Handlungen gefordert.

  • Aroser Geissbock am 13.03.2014 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Expertin

    Marianne Brunner wird die Rechnung präsentieren. Ich kenne niemanden der sich besser mit (Zwerg)-Ziegen auskennt als sie. Danke Marianne für deinen Einsatz.

  • papadopolous am 13.03.2014 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    schon wider gehts es um die geissen's`?

    hört den das nie auf, roooooooobeeeeerrrt!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • J. Meyer am 14.03.2014 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    unseliges Theater

    Tierschützer reagieren ziemlich oft übersensibilisiert u sehen auch in jeder Sache irgendein Verstoss gegen den Tierschutz. Da sind sie zu oft nur objektiv, leider. Doch schaut man sich in der Bildstrecke die Hufe der einen Ziege an, kann man in der Tat wirklich davon sprechen, das man es mit der Pflege wohl doch nicht so genau nimmt. Als Drittperson kann man da schlecht urteilen, es könnte sich um eine Ausnahme handeln oder den vorgeworfenen Tatsachen entsprechen. Wichtig aber ist das Wohlergehen der Tiere, da sind Streitigkeiten Fehl am Platz, sondern Handlungen gefordert.

  • Kati am 13.03.2014 13:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht auf die leichte Schulter nehmen

    Ich kenne Herr Müller persönlich da ich mit ihm arbeite Soviel kann ich bestätigen er hat mir Foto's gezeigt und das ich kein Leben für kein Tier ... Egal ob Ziege oder Geißbock ... Nur weiter so Ruedi ich drück dir die Daumen

  • Andre am 13.03.2014 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zuviel Carlos zuwenig Geissen

    schon traurig wenn ihr schweizer jeden monat 19000 sfr für einen jugentlichen straftäter ausgeben könnt aber arme geissen müssen hungern. steckt ihr eure steuergelder echt lieber in carlos hintern??

  • Aroser Geissbock am 13.03.2014 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Expertin

    Marianne Brunner wird die Rechnung präsentieren. Ich kenne niemanden der sich besser mit (Zwerg)-Ziegen auskennt als sie. Danke Marianne für deinen Einsatz.

  • papadopolous am 13.03.2014 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    schon wider gehts es um die geissen's`?

    hört den das nie auf, roooooooobeeeeerrrt!!!!