Umfrage

12. November 2012 20:20; Akt: 12.11.2012 20:20 Print

Trotz Rheinufer: Kleinbasel bei Jung und Alt unbeliebt

von Benjamin Rosch - Eine neue Statistik des Kantons zeigt: Teenies und ältere Leute finden das Kleinbasel schlimmer als jede Unterführung.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Eine neue Umfrage des Statistischen Amts lässt das Kleinbasel schlecht aussehen. Sowohl die jüngere Generation zwischen 12 und 18 Jahren als auch über 55-Jährige gaben die rechte Rheinseite als unbeliebtesten Ort Basels an – neben Drogenabgabestellen, Unterführungen und dunklen Parks.

Schuld dafür seien subjektive Befinden wie die Sicherheit, so der Bericht. Besonders das Rotlicht-Milieu sowie die Wahrnehmung von Gewalt und Littering bringen das «mindere Basel» in Verruf. «Das ist ein Armutszeugnis für die Regierung», sagt Peter Winiker, ­Präsident der IG Kleinbasel. Das Kleinbasel werde seit je her politisch benachteiligt, wettert er.

Uralte Vorurteile

Stadtentwickler Thomas Kessler findet, dass es im Kleinbasel zahlreiche unattraktive Orte gebe. «Wo viele Leute sind, gibt es mehr Gewalt und Abfall», meint er. Trotzdem: Die Studie sagt auch aus, dass die Rheinpromenade zugleich der Lieblingsort der beiden Altersgruppen ist.

Zur Prävention von Gewalt und Littering würden Projekte ­wie die Öffnung der Kaserne beitragen, durch die auch versteckte Winkel im unteren «Glaibasel» mehr Zulauf erhielten. Der schlechte Ruf ­hänge aber auch mit uralten Vorurteilen zusammen: «Die jungen Leute zwischen 20 und 35 Jahren haben das Klein­basel längst als In-Quartier entdeckt», sagt Kessler.

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gianluca Smettila am 13.11.2012 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Mist

    jetzt wohne ich schon seit zig Jahren da und es ist noch nichts passiert. Rundherum gute Leute wie es dem Durchschnitt entspricht. Thomas Kessler hat recht!

  • f meier am 13.11.2012 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam

    Alle meine Bekannten, die im Kleinbasel leben, fühlen sich dort äusserst wohl und würden nie wegziehen.

  • Bruno hechler am 13.11.2012 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schon mal weg

    Bin weggezogen. Zuviel des guten Multikulti. War nicht mehr auszuhalten. Meine Freundlin wurde mehrmals belästigt und keine Polizei weit und breit. Schade um Basel .

    • Kleinbasler am 13.11.2012 14:12 Report Diesen Beitrag melden

      byebye

      Schön! Eine Wohung mehr für uns Liebhaber des Kleinbasel

    • Nadine Müller am 13.11.2012 16:57 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig Bruno

      Geht mir gleich. Wenn ich mich wie im Ausland fühlen will, gehe ich in die Ferien.

    • jasmin am 15.11.2012 07:04 Report Diesen Beitrag melden

      so härzig

      so härzig wie die linken wieder alles verharmlosen

    einklappen einklappen
  • asdfasdf am 13.11.2012 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Job gemacht

    Die Umfrage wurde anscheinend von Menschen beantwortet, die nicht in Basel leben

  • Nadine Müller am 13.11.2012 07:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kleinbasel...

    Man muss ja nur mal Nachts über den Claraplatz laufen. Neben Drogenverkäufern und den Alkoholikern ist nicht mehr viel anzutreffen. Ich würde nie mehr alleine durch das Kleinbasel laufen. Auch aus Erfahrung, ich wurde schon 2mal angegriffen. Nun wohne ich auf dem Lande.

    • Toby Suter am 15.11.2012 06:44 Report Diesen Beitrag melden

      Das nennt sich dann Begegnungszone

      und liegt im Trend. Auch wenn Sie dann nur Dealer oder Alkis antreffen oder Überfallen werden, immerhin Auftrag erfüllt und "Jemand" angetroffen ;-)

    einklappen einklappen
Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren