Geplante Übernahme

09. Dezember 2012 23:19; Akt: 09.12.2012 18:26 Print

«Das ist ein Schuss vor den Bug des Flughafens»

von Adrian Müller - Skywork-Investor Daniel Borer will sich das Belpmoos unter den Nagel reissen. Dagegen regt sich bereits Widerstand.

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Die geplante Übernahme der Alpar-Aktienmehrheit durch Skywork-Investor Daniel Borer dürfte auf dem Belpmoos noch viel Staub aufwirbeln. (Bild: Stefanie )

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Auffuhr im Belpmoos: Eine Investorengruppe um Skywork-Financier Daniel Borer (46) plant, die Mehrheit der Flughafengesellschaft Alpar zu übernehmen und den Verwaltungsrat umzubesetzen. Der Rolex-Erbe hat bereits 14 Prozent der Aktien erworben. Fritz Grossniklaus, VR-Präsident der Alpar, bestätigt einen Bericht der «NZZ am Sonntag». Man werde Borer an der VR-Sitzung dieser Woche empfangen. Der Rolex-Erbe finanziert mit weit über 25 Mio. Franken die rasante Expansion von Skywork. Warum will er jetzt noch das «Möösli» kaufen?

«Borer bringt der Alpar frisches Kapital. Und je schneller der Flughafen ausgebaut werden kann, desto mehr Platz gibt es für den Ausbau von Skywork», so Aviatik-Experte Max Ungricht. Denn momentan fehle es vor allem an Standplätzen für Linienflugzeuge. Zudem komme die Terminalkapazität in Spitzenzeiten ans Limit. Skywork kritisierte zuletzt den Flughafen wegen des schleppenden Ausbaus. «Die mögliche Übernahme ist ein Schuss vor den Bug der Alpar», so Ungricht.

Fluglärmgegner künden Widerstand an

Die geplante Erweiterung ruft bereits die Vereinigung gegen Fluglärm auf den Plan: «Wir werden uns mit allen Mitteln gegen die Expansion wehren», so Sprecher Jonas Hirschi.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • F. Minder am 12.12.2012 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Toleranzgrenze erreicht

    Der Fluglärm über dem dicht besiedelten Gebiet hat die Toleranzgrenze bereits erreicht. Bei den tendenziell steigenden Steuersätzen des Kantons und etlicher Gemeinden, werden gute Steuerzahler bei nochmals erhöhtem Fluglärm den Kanton verlassen. Damit entgehen Steuereinnahmen, Konsumausgaben und die Liegenschaften in guten Lagen in Bern und Umgebung werden sinken. Wollen wir das?

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  • Weber Erich am 12.12.2012 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Auf dem Weg zum 100 Jahr Jubiläum

    Den Flughafen Bern-Belp gibt es seit 1929! Er hat schon viele Stürme erlebt und überlebt. Als Hauptstadt-Flughafen und Bundesbasis darf gerne "etwas mehr Betrieb" aufkommen. Sei es auf der oder neben der Piste. Die gesetzlichen Vorgaben sind noch lange erfüllt. Die ca. 2500 Arbeitsplätze (direkt und indirekt) dürfen nicht leichtfertig aus Spiel gesetzt werden. Deshalb, viel Erfolg dem ganzen Flughafenteam.

  • bernie am 10.12.2012 07:32 Report Diesen Beitrag melden

    typisch Schweizer-Nörglerei

    Ach jetzt kommen wieder die Nörgler und Kirtiker. Seit doch froh das der Flughafen lebt und die Nachfrage steigt..es bringt der Region Arbeitsplätze und macht Sie auch konkurrenzfähiger. Ich hoffe sehr das der Flughafen schnell ausgebaut wird und die Flugbewegungen zunehmen. Es geht nicht nur um ein paar hundert die mehr Lärm ertragen müssen. Es geht hier um eine ganze Region die davon profitiert.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Weber Erich am 12.12.2012 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Auf dem Weg zum 100 Jahr Jubiläum

    Den Flughafen Bern-Belp gibt es seit 1929! Er hat schon viele Stürme erlebt und überlebt. Als Hauptstadt-Flughafen und Bundesbasis darf gerne "etwas mehr Betrieb" aufkommen. Sei es auf der oder neben der Piste. Die gesetzlichen Vorgaben sind noch lange erfüllt. Die ca. 2500 Arbeitsplätze (direkt und indirekt) dürfen nicht leichtfertig aus Spiel gesetzt werden. Deshalb, viel Erfolg dem ganzen Flughafenteam.

  • F. Minder am 12.12.2012 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Toleranzgrenze erreicht

    Der Fluglärm über dem dicht besiedelten Gebiet hat die Toleranzgrenze bereits erreicht. Bei den tendenziell steigenden Steuersätzen des Kantons und etlicher Gemeinden, werden gute Steuerzahler bei nochmals erhöhtem Fluglärm den Kanton verlassen. Damit entgehen Steuereinnahmen, Konsumausgaben und die Liegenschaften in guten Lagen in Bern und Umgebung werden sinken. Wollen wir das?

    • DSS.S am 12.12.2012 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      Was ist mit Zürich etc.?

      Wenn es laut Ihre Aussage gehen würde, wären Zürich, Basel und Genf jetzt also bankrott? Komischerweise geht es diesen Ortschaften erstaunlich gut und sind international auch bekannt.

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  • bernie am 10.12.2012 07:32 Report Diesen Beitrag melden

    typisch Schweizer-Nörglerei

    Ach jetzt kommen wieder die Nörgler und Kirtiker. Seit doch froh das der Flughafen lebt und die Nachfrage steigt..es bringt der Region Arbeitsplätze und macht Sie auch konkurrenzfähiger. Ich hoffe sehr das der Flughafen schnell ausgebaut wird und die Flugbewegungen zunehmen. Es geht nicht nur um ein paar hundert die mehr Lärm ertragen müssen. Es geht hier um eine ganze Region die davon profitiert.

    • Heli K. Opter am 10.12.2012 22:48 Report Diesen Beitrag melden

      typisch Egoistische Schönfärberei

      Das ist unfundierte Augenwischerei. Der Ausbau von Belp bringt keine signifikanten Arbeitsplatzzahlen in Bern. Eine optimierte Anbindung an die grossen Hubs wäre deutlich besser geeignet. Es geht nicht nur um ein paar hundert Lärmgeplagte, sonder um einen der wichtigsten Standortvorteile von Bern: die Lebensqualität. Aber der liebe Bernie jettet halt liebe auf Kosten der anderen in der Welt herum und um das zu können, dient ein populistisches Argument der Arbeitsplatzschaffung. Die Leute die jetzt den Flughafen ausbauen wollen, verlegen in ein paar Jahren alle Stellen nach Indien...

    • Erich Weber am 12.12.2012 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Flughafen Bern-Belp

      Danke bernie für die klare Beurteilung

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