Neue Toiletten

06. März 2014 15:01; Akt: 07.03.2014 14:52 Print

Bern wappnet sich gegen Fasnachts-Wildpinkler

von Alexandra Graber - Zug und Luzern haben bereits Massnahmen gegen urinierende Fasnachtsfreunde eingeleitet – in der Stadt Bern setzt man im Kampf gegen die närrischen Pinkler neu auf Urinale.

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Neben mobilen Toiletten sollen neu auch Urinale das Wildpinkeln verhindern helfen. (Bild: 20 Minuten/Alessandro Meocci)

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Für viele Berner ist es die schönste Zeit des Jahres: die Fasnacht in der Bundesstadt. Kehrseite der Medaille sind die Wildpinkler, die sich in den Gassen erleichtern. Doch in diesem Jahr hat Bern aufgerüstet – neben 40 mobilen WCs werden erstmals auch Urinale in der unteren Altstadt aufgestellt.

«Es ist leider immer noch so, dass gewisse Leute das Gefühl haben, sie könnten überall hinpinkeln», so Daniel Graf, OK-Präsident des Verein Bärner Fasnacht. In den vergangenen Jahren wurde die Anzahl der mobilen Klos stets aufgestockt. «Für mehr mobile Toiletten hat es in der Innenstadt kaum noch Platz», so der Oberfasnächtler.

Unanständiges Benehmen wird gebüsst

Schon an der Zuger und Luzerner-Fasnacht wurden pinkelnde Übeltäter von den Ordnungshütern ins Visier genommen. Seit dem Littering-Gesetz kennt man gegenüber ihnen kein Pardon mehr: Wer beim Urinieren erwischt wird, erhält eine Ordnungsbusse.

Auch die Berner Polizei kämpft mit härteren Bandagen: «Wenn unsere Patrouillen jemanden antreffen, der an nicht vorgesehenen Orten uriniert, wird die Person kontrolliert und muss anschliessend mit einer Busse von 90 Franken rechnen», sagt Nicolas Kessler von der Kantonspolizei.

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