Noch einmal

20. August 2012 14:05; Akt: 20.08.2012 16:28 Print

Stapi Tschäppät will es nochmal wissen

Im November wählen die Stadtberner einen neuen Gemeinderat und einen neuen Stadtpräsidenten. Der amtierende Stapi Alexander Tschäppät tritt nach 2004 und 2008 erneut an - zum letzten Mal.

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Der Berner SP-Stadtpräsident Tschäppät will es noch einmal wissen. Er tritt zum letzten Mal bei der Stadtpräsidentenwahl an. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

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Der amtierende Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) tritt im November erneut zur Wiederwahl an - allerdings letztmals. «In vier Jahren werde ich nicht mehr dabei sein», sagte Tschäppät am Montag beim Wahlkampfstart des Rot-Grün- Mitte-Bündnisses (RGM).

Der heute 60-Jährige visiert seine vierte Legislatur in der Berner Stadtregierung an. Seit 2005 ist er Stadtpräsident. Tschäppät kandidiert auf der RGM-Liste zusammen mit den beiden Nationalrätinnen Ursula Wyss (SP) und Franziska Teuscher (GB) sowie Tania Espinoza (GFL).

Bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Energie- und Verkehrspolitik sowie innovative Schulen sind die Themen, mit denen RGM in den Wahlkampf steigt.

Bezahlbare Wohnungen

«Heute können wir das ernten, was wir jahrelang gesät haben: zahlreiche neue Wohnungen», zog Tschäppät vor den Medien in Bern Bilanz. Allein im Westen der Stadt Bern seien in den letzten Jahren über 1000 neue Wohnungen entstanden.

Die Wohnbaupolitik der Stadt wirke sich positiv auf die Bevölkerungszahlen aus: «Bern wächst», konstatierte Tschäppät. Wird Tschäppät wiedergewählt, will er in den kommenden vier Jahren diese Wohnbaupolitik weiterführen. Die Stadt brauche weiterhin attraktiven und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum.

Verkehr und Energie

Auch Nationalrätin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) kam auf das Wachstum der Stadt zu sprechen. Sie sehe es als Herausforderung an, den zu erwartenden Mehrverkehr auf den ÖV und den Langsamverkehr zu verlagern, sagte Teuscher.

Für die Berner Stadträtin Tania Espinoza (Grüne Freie Liste) braucht Bern auch gute Schulen. Am Ende der obligatorischen Schulzeit müssten alle Kinder eine weiterführende Perspektive haben, betonte Espinoza. Darum sei es wichtig, dass die Stadt auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft fördere.

Nationalrätin Ursula Wyss (SP) will sich für eine «Wirtschaft im Nutzen der Gesellschaft einsetzen», wie sie sagte. Insbesondere bei der Energiepolitik gehe es darum, eine sichere Energieversorgung auf der Basis von erneuerbaren Energien zu gewährleisten.

Grosses Sesselrücken

Die Stadtberner Wahlen finden am 25. November statt. Das RGM- Bündnis will seine langjährige Mehrheit im Gemeinderat verteidigen.

In der fünfköpfigen Berner Stadtregierung werden im November gleich drei Sitze frei, nämlich jene von Barbara Hayoz (FDP), Edith Olibet (SP) und Regula Rytz (GB). Ins Rennen steigt neben Tschäppät auch CVP-Gemeinderat Reto Nause.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Berner-Bär am 21.08.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    SP-SESSEL-KLEBER TSCHÄPPET NICHT WÄHLBAR

    Zudem müssen Abzocker-Doppel-Mandate verboten werden. SP-Wyss ist sowieso kein Thema - BE hat nun genug von SP-Chaos.

  • Gluten-Abend am 20.08.2012 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder

    Déjà-vu, déjà-vu, déjà-vu... bald überholt er Castro und Queen Elizabeth II...

  • Chris von Swiss am 20.08.2012 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    rot-grün ist voll cool....

    Unbedingt noch mehr Rot-Grün, damit möglichst viel Geld aus dem Finanzausgleich nach Bern fliesst!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst am 22.08.2012 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    RGM - Liste kann das BE-Volk vergessen

    Berner-Stimm-Volk muss in der Regierung dringen einen Tapeten-Wechsel vornehmen - ohne Rote Beteilung - die ist nicht mehr tragbar und darf auf keinen Fall gewählt werden - in der Finanz- und Wirtschafts-Krise sind andere fähige Leute gefragt.

  • Franz am 21.08.2012 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Sesselrücken anstatt Sesselkleber

    BE muss entlich mit Doppel-Mandate aufräumen und per Gesetz schweizweit verbieten lassen - warum wird das Thema in der Politik nicht mehr thematisiert ? Auch Dübendrf ZH ist ein Fall hängig.

  • Rosi Grün am 21.08.2012 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    gleiches Resultat

    Bern und Biel sind Rot-Grün. Das Resultat kann man in beiden Städten sehr gut erkennen. Besonders hervorzuheben ist das tolle Verkehrssystem in Biel (steht kuz vor dem Kolaps)

  • Roggenmoser am 21.08.2012 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Aber nei au

    Wenn ich die Namen dieser RGM-Liste sehe, kann ich nur sagen:" Bis jetzt war Bern am Abgrund, aber jetzt sind sie einen grossen Schritt weiter"!

  • Berner-Bär am 21.08.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    SP-SESSEL-KLEBER TSCHÄPPET NICHT WÄHLBAR

    Zudem müssen Abzocker-Doppel-Mandate verboten werden. SP-Wyss ist sowieso kein Thema - BE hat nun genug von SP-Chaos.