Kunstaktion

04. September 2014 16:32; Akt: 04.09.2014 16:32 Print

Berner Schützenmatte wurde schraffiert

Die Berner Schützenmatte präsentiert sich seit Donnerstag anders als gewohnt: Der Parkplatz wurde blau schraffiert, um zum Denken anzuregen.

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Mit rund 400 Rollen Klebeband wurde die Schützenmatte blau schraffiert. (Bild: 20 Minuten/meo)

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Der Grund für die ungewohnte Leere auf dem Parkplatz Schützenmatte ist ein «Labor», das die Stadt zwischen Donnerstag und Sonntag durchführt. Das Labor soll Interessierten die Möglichkeit geben, den Raum Schützenmatte neu zu denken. Dies mit Blick auf ein Nutzungskonzept, das nächstes Jahr für den Platz vorgelegt werden soll. Deshalb soll nun auch die breite Bevölkerung einbezogen werden. Die Labor-Denkarbeiten beginnen mit einem öffentlichen Forum, das Stadtpräsident Alexander Tschäppät eröffnen wird.

Begehbares Modell

Im Rahmen dieses Forums machen Leute vom Stadtplanungsamt mit Hilfe eines grossen, begehbaren Gebäudemodells à la Swissminiatur geäusserte Ideen sofort ersichtlich. «Wir haben keine Ahnung, ob es funktioniert», sagt Alexander Tschäppät. Es gehe darum, mit dem leeren Platz aufzuzeigen, was für Qualitäten und Nachteile die Schützenmatte habe. Wie auf einem Bauplan wurde die «Schütz» am Donnerstag mit rund 2 Kilometern oder 400 Rollen Klebeband schraffiert.

Für das Experiment hat der Berner Stadtrat im Juli einen Zusatzkredit von 75'000 Franken bewilligt. Bereits vor zwei Jahren wurde ein Planungskredit von 475'000 Franken für die Neugestaltung der Schützenmatte bewilligt.


(meo/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maax Herre am 04.09.2014 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Ich finde zwar es sieht toll aus aber zum Denken regt es mich nicht wirklich an. Höchstens vielleicht wegen den Unmengen an nicht-nachhaltig verwendeten Klebstreifen.

  • Reto am 04.09.2014 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sprayereien entfernen

    Bern ist nicht mehr zu helfen. Statt endlich am Sonntag Morgen den Restmüll und die Sprayereien vom Samstag aus den Gassen zu kehren und für die Touristen ein angenehmes und nicht versifftes Stadtbild zu haben, wirft die Stadt Bern 75K für eine Kunstaktion, bei welcher ein paar Künstler abkassieren zu Fenster raus. Diese Stadt inkl. Präsident IST ein Witz.

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  • Andreas Berger am 04.09.2014 17:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber hallo...?

    400 mal 5.- ist 2000 Franken. Was ist wohl mit den restlichen 73000 passiert?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Klaus Art am 05.09.2014 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    ich will auch...

    ...ein Künstler sein, wo darf ich kleben???

  • UJ am 05.09.2014 07:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entlassung notwendig

    Wer immer diesen Kredit bewilligt hat gehört auf der Stelle entlassen ohne wenn und aber.

  • Ruedi G., in E am 05.09.2014 06:54 Report Diesen Beitrag melden

    Berner Künstler quo vadis

    nennt sich das. Vom Berner Stimmbürger gewählte Regierungsvertreter nennen sich Künstler im Steuergeldverschwenden. Und die Umwelt?? - Wann wachen die Berner Stimmberechtigten endlich mal auf und sorgen für eine echt aufgabengewusste Arbeit und Ordnung in der Bundesesstadt?

  • EW am 05.09.2014 01:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es fehlt noch weiteres Klebeband...

    Ich fange dann höchstens an zu denken wenn die Reithalle auch schraffiert wird;)

  • Steuerzahler am 04.09.2014 23:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu viel Geld?

    Kein Geld in der Kasse und trotzdem soviel Geld nur für Planung. Typisch Stadt Bern.