Tierquälerei

05. September 2013 19:00; Akt: 05.09.2013 19:01 Print

Fiese Attacke auf Bärenpark-Bär Finn

von Alessandro Meocci - Unbekannte suchten nachts den Bärenpark in Bern heim: Bär Finn drehte durch und kann sich kaum wieder beruhigen.

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Seit der fiesen Attacke meidet Finn seinen Lieblingsplatz im Bärenpark. (Bild: Alessandro Meocci)

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Dem Sicherheitsdienst fiel es als Erstes auf: Verstört und panisch rannte Bärenpark-Bär Finn am vergangenen Sonntagabend gegen 19 Uhr durch die Anlage. Sofort alarmierte der Daru-Wachmann die Tierpark-Verantwortlichen.

Als Erster vor Ort war Tierpark-Direktor Bernd Schildger: «Ich versuchte, Finn mit Futter zu beruhigen» – jedoch ohne grossen Erfolg. Über eine Stunde lang rannte der Bär wie wild durch das Gehege. «Er hatte bereits Schaum vor dem Mund – ich hatte Angst um Finn», sagt Schildger.

Gegenstand in Anlage geworfen

Am nächsten Tag wurden die Bilder der Überwachungskamera ausgewertet. «Man konnte sehen, dass jemand unter der Nydeggbrücke an der Glasscheibe hochsprang und etwas in die Anlage warf», so Schildger. «Es könnte etwas Scharfes, Heisses oder Spitzes gewesen sein, das Finn verschluckte, wir wissen es nicht genau.» Trotz aufwendiger Suchaktion habe man nichts gefunden.

Finn meidet Lieblingsplatz

Laut Bärenpark-Leiterin Cornelia Mainini muss der Vorfall für den Bär gravierend gewesen sein: «Es braucht viel, um Finn aus der Ruhe zu bringen, er ist ein extrem ausgeglichener und toleranter Bär.» Bis heute habe sich Finn nicht restlos vom Vorfall erholt. «Er meidet immer noch die Stelle, obwohl es vorher sein Lieblingsplatz war», so Mainini.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bigger am 06.09.2013 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Witz des Tages

    Zitat : "Er ist ein extrem ausgeglichener und toleranter Bär" Wie sonst soll so ein Bär in einem Gefängnis sein, ansonsten würde dieser ja als Problembär gelten und wird erschossen... Lasst alle Tiere frei und leben.

  • Schweizerin* am 05.09.2013 23:21 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch abartig widerliche Tat !

    Wie primitiv muss der feige Typ sein, um ein unschuldiges Tier zu quälen. Dieser Typ gehört bestraft....

  • Rocchetta am 06.09.2013 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    mensch

    Ein solcher Bär gehört in die Freiheit und nicht in irgendein Gehege! Dir Menschheit sollte endlich kapieren, dass das einzige was Tiere haben, die Freiheit ist. Natürlich kann man Tiere welche in einem Zoo etc. gelebt haben nicht auswildern aber ich hoffe, dass nach diesem Bär keiner mehr so "ausgestellt" wird in Bern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Vielleicht nicht gar nicht bös gemeint am 06.09.2013 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Etwas heisses scharfes

    vielleich war dem Passanten sein Kebab oder sowas einfach zu scharf und er hat gedacht er schmeisse ihn lieber dem Bär zum futtern rein. Was er aber nicht bedachte, dass Bären und Hunde wenn sie einmal versehentlich etwas zu scharfes in Nase oder Mund bekommen haben alles tun um einen weiteren Kontakt, bzw den Ort oder die Situation des Vorfalls meiden. Es gibt ja auch Pfefferspray zur Tierabwehr.

  • kiki am 06.09.2013 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Kameraüberwachung

    Ich hoffe doch sehr, dass da überall Kameras aufgestellt sind. Werden die Täter gefasst wäre ich dafür, diese gleich zu den Bären in das Gehege zu stecken. Dann können die Halbstarken mal etwas mit den Bären spielen!

  • Rocchetta am 06.09.2013 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    mensch

    Ein solcher Bär gehört in die Freiheit und nicht in irgendein Gehege! Dir Menschheit sollte endlich kapieren, dass das einzige was Tiere haben, die Freiheit ist. Natürlich kann man Tiere welche in einem Zoo etc. gelebt haben nicht auswildern aber ich hoffe, dass nach diesem Bär keiner mehr so "ausgestellt" wird in Bern.

  • Babsi am 06.09.2013 07:34 Report Diesen Beitrag melden

    Stadtbären?

    Bären gehören nicht in eine Stadt. Auch nicht nach Bern! Die Tierschützer haben versagt! Schon alleine die Bärenhaltung im Bärenpark verstösst meiner Meinung nach gegen das Tierschutzgesetz. Jetzt fehlen nur noch die "Bärenflüsterer", die auch noch abkassieren wollen.

  • Bigger am 06.09.2013 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Witz des Tages

    Zitat : "Er ist ein extrem ausgeglichener und toleranter Bär" Wie sonst soll so ein Bär in einem Gefängnis sein, ansonsten würde dieser ja als Problembär gelten und wird erschossen... Lasst alle Tiere frei und leben.