Bergunfälle

26. Mai 2017 21:41; Akt: 26.05.2017 21:47 Print

Zwei Alpinisten sterben in den Schweizer Alpen

Tödliches Auffahrtswochenende in den Schweizer Bergen: Bei Unfällen sind mindestens zwei Männer ums Leben gekommen.

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Unglück in den Alpen: Der Mann rutschte beim Abstieg vom Mönch (l.) aus und stürzte ab. (Archiv) (Bild: Keystone)

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Ein Deutscher stürzte am Donnerstag am Mönch in den Tod, ein Walliser einen Tag später am Pollux bei Zermatt. Der 45-Jährige rutschte am Freitag beim Aufstieg über den Süd-West-Grat auf den 4092 Meter hohen Berg im Kanton Wallis aus. Er stürzte aus noch ungeklärten Gründen rund hundert Meter den Abhang hinunter. Rettungskräfte, die mit einem Helikopter der Air Zermatt zum Schwärzegletscher geflogen wurden, konnten nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Kantonspolizei Wallis gegen 10.45 Uhr auf einer Höhe von rund 4000 Meter über Meer. Zwei Alpinisten waren gemeinsam unterwegs, um den Pollux zu erklimmen.

Deutscher war nicht angeseilt

Bereits am Donnerstagnachmittag war ein 63-jähriger Bergsteiger aus Deutschland am Mönch ums Leben gekommen. Der Mann rutschte im Schnee aus, schlitterte danach über ein Schneefeld und stürzte mehr als 200 Meter weit über ein Felsband ab.

Laut der Kantonspolizei Bern befand sich der Alpinist zusammen mit zwei Kollegen auf dem Abstieg, als sich der Unfall ereignete. Sie stiegen vom Gipfel her in Richtung Mönchsjochhütte ab und taten dies über die Normalroute des Südwestgrats. Der Mann war nicht angeseilt, trug jedoch Steigeisen. Nach dem Absturz leisteten Bergsteiger dem Verunfallten Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Als diese vor Ort eintrafen, konnten sie jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Mönch ist rund 4100 Meter hoch und gehört zum Jungfraumassiv an der Grenze der Kantone Bern und Wallis. Die Absturzstelle befindet sich auf Walliser Kantonsgebiet.

(fal/sda)